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  3. Man kann ja geteilter Meinung zur #Wehrpflicht sein und auch zur Meldepflicht bei #Auslandsaufenthalten.

Man kann ja geteilter Meinung zur #Wehrpflicht sein und auch zur Meldepflicht bei #Auslandsaufenthalten.

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wehrpflichtauslandsaufenthwehrdienst
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  • robert1962@friendica.deR robert1962@friendica.de
    @ulrichkelber Ich verstehe diese Diskussion nicht. Die Wehrpflicht wurde nie abgeschafft, sie wurde nur ausgesetzt. Das bedeutet, dass sie immer noch genau so existiert, wie sie in unserer Verfassung angelegt wurde. Und wenn die Bundesregierung beschließt, die Wehrpflicht vorläufig als freiwillig wieder einzuführen, wie es nun geschehen ist, dann ist das schlicht ein Entgegenkommen an die Menschen. Sie könnte auch die Wehrpflicht sofort wieder so aufleben zu lassen, wie sie in Artikel 12 in der Verfassung verankert ist. Aber offenbar nimmt das niemand zur Kenntnis und man lamentiert herum als ob es die Verfassung nicht geben oder sie offenbar nicht für die Lamentierenden zählen würde. Aber die deutsche Staatsbürgerschaft bedeutet, dass man zur Verfassung steht, und die auch keine Rosinenpickerei zulässt. Entweder ist jemand deutscher Staatsbürger und damit unseren Gesetzen unterstellt oder er ist es nicht.
    Ja, ich weiß, dass ich mich in linken Kreisen damit nicht gerade beliebt mache und würde mich auch nicht darüber wundern, wenn man mich hier als was auch immer betiteln würde. Ist mir aber "latte", denn es ändert nichts an der Tatsache, dass ich Recht habe. Wer also die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt, für den zählt die Verfassung, und zwar nicht nur mit in der darin verbrieften Rechten, sondern auch in den dort vorhandenen Pflichten. Und dass in diesen unsicheren Zeiten der Kriegsgefahr in Europa (die nicht einmal von der Linken bestritten wird, auch wenn sie andere Vorstellungen von der Handhabung der Situation hat) es eine Art Meldepflicht gibt, ist auch verständlich.
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    S This user is from outside of this forum
    statler@troet.cafe
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    #19

    @robert1962 @ulrichkelber,

    das ist Fakt und dem ist nichts hinzuzufügen!
    Dieses ständige herumgenörgele daran geht mir auch auf den S…

    Danke für Deinen Beitrag! 👍

    Was haben wir unsere Kinder nur verzogen … nur noch nehmen und nichts geben wird heute als selbstverständlich angesehen.
    Übrigens, Wehrdienst gehört auch zum Demokratie verteidigen, egal wie sch… die Auswüchse darin aufkochen.

    Und ja, das ist nicht schön, aber notwendig!

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    • snafu@digitalcourage.socialS snafu@digitalcourage.social

      @canleaf Deine Interpretation.

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      canleaf@mastodon.socialC This user is from outside of this forum
      canleaf@mastodon.social
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      #20

      @snafu ich kannte noch Zeiten, wo man keine Ausreisegenehmigung brauchte.

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      • robert1962@friendica.deR robert1962@friendica.de
        @ulrichkelber Ich verstehe diese Diskussion nicht. Die Wehrpflicht wurde nie abgeschafft, sie wurde nur ausgesetzt. Das bedeutet, dass sie immer noch genau so existiert, wie sie in unserer Verfassung angelegt wurde. Und wenn die Bundesregierung beschließt, die Wehrpflicht vorläufig als freiwillig wieder einzuführen, wie es nun geschehen ist, dann ist das schlicht ein Entgegenkommen an die Menschen. Sie könnte auch die Wehrpflicht sofort wieder so aufleben zu lassen, wie sie in Artikel 12 in der Verfassung verankert ist. Aber offenbar nimmt das niemand zur Kenntnis und man lamentiert herum als ob es die Verfassung nicht geben oder sie offenbar nicht für die Lamentierenden zählen würde. Aber die deutsche Staatsbürgerschaft bedeutet, dass man zur Verfassung steht, und die auch keine Rosinenpickerei zulässt. Entweder ist jemand deutscher Staatsbürger und damit unseren Gesetzen unterstellt oder er ist es nicht.
        Ja, ich weiß, dass ich mich in linken Kreisen damit nicht gerade beliebt mache und würde mich auch nicht darüber wundern, wenn man mich hier als was auch immer betiteln würde. Ist mir aber "latte", denn es ändert nichts an der Tatsache, dass ich Recht habe. Wer also die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt, für den zählt die Verfassung, und zwar nicht nur mit in der darin verbrieften Rechten, sondern auch in den dort vorhandenen Pflichten. Und dass in diesen unsicheren Zeiten der Kriegsgefahr in Europa (die nicht einmal von der Linken bestritten wird, auch wenn sie andere Vorstellungen von der Handhabung der Situation hat) es eine Art Meldepflicht gibt, ist auch verständlich.
        chfrankcgn@chaos.socialC This user is from outside of this forum
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        chfrankcgn@chaos.social
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        #21

        @robert1962 @ulrichkelber Und ich dachte, diese Untertanen-Denke wäre mittlerweile Vergangenheit 🙂

        robert1962@friendica.deR tajuyantachyon@chaos.socialT 2 Replies Last reply
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        • webschauds@legal.socialW webschauds@legal.social

          @ulrichkelber Werden Gesetzentwürfe auf Bundesebene der Zivilgesellschaft inzwischen in brauchbarer Form vorgelegt? Also mit Synopse?

          Zumindest in Hessen war das bis vor einiger Zeit nicht üblich. War sehr überrascht, als letztens eine Einladung zur Stellungnahme inkl. Synopse reinkam. Bei meinem letzten Auftritt im Landtag hatte ich mich noch über den unverschämten Umgang mit der Zivilgesellschaft/ den Anzuhörenden beschwert (ist aber zugegebenermaßen schon ein paar Jahre her).

          J This user is from outside of this forum
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          jonasgraphie@mastodon.social
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          #22

          @WebschauDS @ulrichkelber

          Gerade § 3 wurde ja 2025 gar nicht geändert, sondern nur ein anderer, der darauf verweist.

          Für nicht-juristen halte ich das für praktisch unverständlich. Gesetze sollten einfach als git-repository o.ä. veröffentlicht werden. Und jeder veröffentlichte im Parlament besprochener Entwurf über öffentliche branches abgebildet, die tatsächlich die Entwicklung abbilden.
          Den Beschluss kann man dann als merge abbilden.

          Und der Gesetzgebungsprozess wäre viel transparenter.

          robert1962@friendica.deR 1 Reply Last reply
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          • snafu@digitalcourage.socialS snafu@digitalcourage.social

            @ulrichkelber Der eigentlich größere Skandal ist für mich, dass die ganze Wehrpflicht etc. im Jahr 2026 immer noch nur für Männer gilt.

            #Wehrpflicht #Gleichberechtigung

            robert1962@friendica.deR This user is from outside of this forum
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            robert1962@friendica.de
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            #23
            @snafu @ulrichkelber Tja, das ist dem alten Weltbild geschuldet. Ich denk, dass trotz des Gleichberechtigungsgrundsatzes erheblichen Widerstand aus gewogenen Kreisen geben würde, wollte man die Verfassung konkret diesbezüglich ändern. Im Jahr 1983, als ich beim Bund war, konnte ich das nachvollziehen, da es seinerzeit weder Elternzeit noch sonstige elterliche Gleichberechtigung gab. Man war damals noch der Ansicht, dass ein Kind nur ausschließlich seine Mutter braucht, Männer hatten so gut wie keine Rechte bzgl. der Forderung nach dem Umgangsrecht oder gar des Sorgerechts, was allenfalls gewährt wurde, wenn die Mutter damit einverstanden war oder sie eine Gefahr für das Wohl des Kindes war. Auch wurden immer noch körperliche Unterschiede ins Feld geführt. Auch wurden rentenpolitische Gründe genannt, weil Frauen sowieso weniger sozialversichert beschäftigt waren und die Wehrpflicht aufgrund des niedrigen Wehrsoldes nur wenig in die Rentenkasse bezahlt hat, was zu noch niedrigeren Renten geführt hätte. Insofern war es sogar verständlich, dass nur Männer zum Wehrdienst herangezogen werden konnten. Heute gibt es Elternzeit, es ist längst nicht mehr nur die Mutter, welche das Sorgerecht bekommt und Frauen haben eindrucksvoll bewiesen, dass sie in der Polizei ihre Frau stehen und im Ausland, wie Israel, USA, GB etc. sind Frauen an vorderster Font im Einsatz, sei es als Marine, Kampfpilotinnen oder anderen Eliteeinheiten. Das heißt, die alten Argumente sind dermaßen obsolet, nicht zuletzt auch deshalb, weil Frauen freiwillig in der Bundeswehr auch in Kampftruppen Dienst tun. Außerdem arbeiten heute Frauen ebenso Vollzeit wie Männer.
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            • ulrichkelber@bonn.socialU ulrichkelber@bonn.social

              Man kann ja geteilter Meinung zur #Wehrpflicht sein und auch zur Meldepflicht bei #Auslandsaufenthalten. Und ja, besser wäre es auf jeden Fall gewesen, die Regelung außerhalb von Spannungszeiten und bei rein freiwilligem #Wehrdienst praktisch auszusetzen … aber: Schauen sich Medien und die Berichterstatter:innen der Opposition Gesetzentwürfe eigentlich gar nicht mehr an? Versteckt ist die Regel ja nun nicht gerade

              Link Preview Image
              Reisen nur mit Genehmigung - Kritik an Wehrdienstregeln

              Nach vielen Diskussionen wurde zu Jahresbeginn eine verpflichtende Musterung für junge Männer eingeführt. Doch über ein Detail des neuen Gesetzes wurde bisher kaum gesprochen. Es betrifft potenziell sehr viele - und sorgt nun für Nachfragen.

              favicon

              tagesschau.de (www.tagesschau.de)

              sternentau@don.linxx.netS This user is from outside of this forum
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              #24

              @ulrichkelber Endlich sagts mal einer.

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              • chfrankcgn@chaos.socialC chfrankcgn@chaos.social

                @robert1962 @ulrichkelber Und ich dachte, diese Untertanen-Denke wäre mittlerweile Vergangenheit 🙂

                robert1962@friendica.deR This user is from outside of this forum
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                robert1962@friendica.de
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                #25
                @chfrankcgn @ulrichkelber Hat mit Untertanendenke nichts zu tun. Wer deutscher Staatsbürger ist, hat Rechte und Pflichten. Oder willst du das verneinen? Es geht nicht, alle Vorzüge wie kostenlose Schule, solidarische Krankenversicherung in der die Familie günstig abgeschert ist, im Notfall Sozialhilfe abzugreifen und wenn es um Pflichten geht, diese dann als staatsautoritär abzulehnen. Wolltest du das, hätte das eher etwas Schmarotzerhaftes und nichts mit gesellschaftlicher Solidarität zu tun.
                chfrankcgn@chaos.socialC 1 Reply Last reply
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                • snafu@digitalcourage.socialS snafu@digitalcourage.social

                  @ulrichkelber Der eigentlich größere Skandal ist für mich, dass die ganze Wehrpflicht etc. im Jahr 2026 immer noch nur für Männer gilt.

                  #Wehrpflicht #Gleichberechtigung

                  saupreiss@pfalz.socialS This user is from outside of this forum
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                  #26

                  @snafu

                  Wenn sie es schaffen würden, die erforderliche Mehrheit für eine Grundgesetz-Änderung zustande zu bekommen, können wir Männer erstmal ein Flens öffnen: ENDLICH werden auch die Damen drangsaliert. Da hüpft das Patriotenherz.

                  @ulrichkelber

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                  • usi@ruhr.socialU usi@ruhr.social

                    @worthuelse @ulrichkelber Was ist denn das Gegenteil von „Selbstdenker“?

                    Ich halte ein gewisses Maß an Empörung schon für gerechtfertigt. Klar, man kann argumentieren, dass da ja alles offen in dem Gesetz bzw. dessen Entwurf drin steht.
                    Ich halte es aber für eine Pflicht der Regierung, die Bürger von sich aus über grundlegende Änderungen zu informieren. Am besten noch, bevor Presse und Opposition aktiv werden.

                    Für mich ist das ein weiterer Fehler in der Kommunikation seitens der Regierung.

                    robert1962@friendica.deR This user is from outside of this forum
                    robert1962@friendica.deR This user is from outside of this forum
                    robert1962@friendica.de
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                    #27
                    @usi @worthuelse @ulrichkelber Wie soll denn die Bundesregierung darüber informieren als über die Presse, das Internet und dem Fernsehen per Nachrichtensendungen?
                    Jeden Haushalt per Brief informieren?
                    Im Übrigen kann jeder Livesitzungen des Bundstages sowohl im Netz als auch z.B. auf Phoenix verfolgen, wenn man es denn will. Macht aber kaum jemand.
                    usi@ruhr.socialU 1 Reply Last reply
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                    • trojaner@norden.socialT trojaner@norden.social

                      @ulrichkelber Die Frage ist auch, ob die Abgeordneten der Regierungsfraktionen die vielen Vorlagen ihrer Vortänzer lesen, oder nur automatisch das Ja-Kärtchen heben … Im GG ist generell von Verhältnismäßigkeit die Rede, meine ich doch. Die Europäische Menschenrechtskonvention sollte weiter schon den Verfassern der Aktualisierung bekannt gewesen sein. Ich würde mal raten, das gibt noch Arbeit fürs Verfassungsgericht!

                      saupreiss@pfalz.socialS This user is from outside of this forum
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                      saupreiss@pfalz.social
                      wrote last edited by
                      #28

                      @Trojaner

                      Die EMRK nimmt explizit militärische Zwangsdienste und Ersatzdienste von zentralen Regelungen aus.

                      @ulrichkelber

                      robert1962@friendica.deR 1 Reply Last reply
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                      • sardegna@nrw.socialS sardegna@nrw.social

                        @ulrichkelber ich würd nen Teufel tun und mich irgendwo abmelden, wenn ich nochmal in dem Alter wär.... son Scheiß gabs ja noch nicht mal zu meiner Zeit beim Zwangswehrdienst...
                        Zudem dürfte es verfassungswidrig sein, solange es keine militärische Krise gibt und solange es nur für Männer gilt...

                        robert1962@friendica.deR This user is from outside of this forum
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                        robert1962@friendica.de
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                        #29
                        @sardegna @ulrichkelber Doch gab es. Es war nur etwas anders geregelt. Damals war eine Meldepflicht ausschließlich im Spannungsfall oder direkt im V Fall vorgesehen. Heute sieht das etwas anders aus. Den klassischen Spannungsfall gibt es so direkt nicht mehr. Das fängt schon viel früher an durch hybride Angriffe, wie es sie zu Zeiten ohne weltweite Vernetzung nicht gab.
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                        • robert1962@friendica.deR robert1962@friendica.de
                          @ulrichkelber Ich verstehe diese Diskussion nicht. Die Wehrpflicht wurde nie abgeschafft, sie wurde nur ausgesetzt. Das bedeutet, dass sie immer noch genau so existiert, wie sie in unserer Verfassung angelegt wurde. Und wenn die Bundesregierung beschließt, die Wehrpflicht vorläufig als freiwillig wieder einzuführen, wie es nun geschehen ist, dann ist das schlicht ein Entgegenkommen an die Menschen. Sie könnte auch die Wehrpflicht sofort wieder so aufleben zu lassen, wie sie in Artikel 12 in der Verfassung verankert ist. Aber offenbar nimmt das niemand zur Kenntnis und man lamentiert herum als ob es die Verfassung nicht geben oder sie offenbar nicht für die Lamentierenden zählen würde. Aber die deutsche Staatsbürgerschaft bedeutet, dass man zur Verfassung steht, und die auch keine Rosinenpickerei zulässt. Entweder ist jemand deutscher Staatsbürger und damit unseren Gesetzen unterstellt oder er ist es nicht.
                          Ja, ich weiß, dass ich mich in linken Kreisen damit nicht gerade beliebt mache und würde mich auch nicht darüber wundern, wenn man mich hier als was auch immer betiteln würde. Ist mir aber "latte", denn es ändert nichts an der Tatsache, dass ich Recht habe. Wer also die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt, für den zählt die Verfassung, und zwar nicht nur mit in der darin verbrieften Rechten, sondern auch in den dort vorhandenen Pflichten. Und dass in diesen unsicheren Zeiten der Kriegsgefahr in Europa (die nicht einmal von der Linken bestritten wird, auch wenn sie andere Vorstellungen von der Handhabung der Situation hat) es eine Art Meldepflicht gibt, ist auch verständlich.
                          saupreiss@pfalz.socialS This user is from outside of this forum
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                          saupreiss@pfalz.social
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                          #30

                          @robert1962

                          "Aber die deutsche Staatsbürgerschaft bedeutet, dass man zur Verfassung steht, und die auch keine Rosinenpickerei zulässt."

                          Was die deutsche Staatsbürgerschaft bedeutet, steht im Staatsangehörigkeitsgesetz. Verfassungstreue ist keine Voraussetzung dazu, wen Deutschland als sich angehörig betrachtet.

                          (Ich besitze die D Staatsangehörigkeit übrigens nicht, gleichwohl betrachtet mich Deutschland als Staatsbürger.)

                          @ulrichkelber

                          robert1962@friendica.deR 1 Reply Last reply
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                          • sardegna@nrw.socialS sardegna@nrw.social

                            @ulrichkelber ich würd nen Teufel tun und mich irgendwo abmelden, wenn ich nochmal in dem Alter wär.... son Scheiß gabs ja noch nicht mal zu meiner Zeit beim Zwangswehrdienst...
                            Zudem dürfte es verfassungswidrig sein, solange es keine militärische Krise gibt und solange es nur für Männer gilt...

                            dve@norden.socialD This user is from outside of this forum
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                            wrote last edited by
                            #31

                            @sardegna
                            Als ich um 2001 Deutschland für ein Jahr verlassen wollte, müsste ich mir das gehnemigen lassen. Auflage war das ich eine Zivildienststelle für den Zeitpunkt meiner Rückkehr vorweisen konnte. Lief damals unter dem Begriff #Wehrdienstüberwachung

                            @ulrichkelber

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                            • robert1962@friendica.deR robert1962@friendica.de
                              @chfrankcgn @ulrichkelber Hat mit Untertanendenke nichts zu tun. Wer deutscher Staatsbürger ist, hat Rechte und Pflichten. Oder willst du das verneinen? Es geht nicht, alle Vorzüge wie kostenlose Schule, solidarische Krankenversicherung in der die Familie günstig abgeschert ist, im Notfall Sozialhilfe abzugreifen und wenn es um Pflichten geht, diese dann als staatsautoritär abzulehnen. Wolltest du das, hätte das eher etwas Schmarotzerhaftes und nichts mit gesellschaftlicher Solidarität zu tun.
                              chfrankcgn@chaos.socialC This user is from outside of this forum
                              chfrankcgn@chaos.socialC This user is from outside of this forum
                              chfrankcgn@chaos.social
                              wrote last edited by
                              #32

                              @robert1962 @ulrichkelber Solidarität ist etwas zwischen Menschen und die ist selbstverständlich ein Geben und Nehmen - aber hier reden wir über einen Staat und seinen Wunsch, uns in den Tod zu schicken. Das Wort Solidarität passt da nicht, da geht es um Gehorsam. Und um Untertanen.

                              robert1962@friendica.deR 1 Reply Last reply
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                              • chfrankcgn@chaos.socialC chfrankcgn@chaos.social

                                @robert1962 @ulrichkelber Und ich dachte, diese Untertanen-Denke wäre mittlerweile Vergangenheit 🙂

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                                #33

                                @chfrankcgn
                                Aus meiner Sicht hat das _nichts_ mit Untertanenmentalität zu tun, sondern mit der Frage, ob jemand dieses Straatswesen (mit all seinen Schwächen und Ungerechtigkeiten und einem Kanzler, der nichtmal Ostern tut, wozu er aufgefordert wird) für vertreidigenswert hält. Im übrigen: auch im inneren dringend erforderlich und nicht mehr ganz gefahrlos.

                                Ich für meinen Teil bejahe das.

                                @robert1962 @ulrichkelber

                                chfrankcgn@chaos.socialC irom@social.tchncs.deI 2 Replies Last reply
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                                • wolf_sasse@mastodontech.deW wolf_sasse@mastodontech.de

                                  Holländische Staatsbürgerschaft ist keine Option (deutsche dann aber aufgeben)? Wegen "verständlicherweise".
                                  Oder lieber doch deutscher bleiben? Nur so zur Sicherheit?
                                  @madurbansky @sardegna @ulrichkelber

                                  robert1962@friendica.deR This user is from outside of this forum
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                                  #34
                                  @wolf_sasse @ulrichkelber @sardegna @madurbansky Wenn jemand seine deutsche Staatsbürgerschaft aufgeben will, kann er das ja tun und entsprechend erklären. Da man nach deutscher Verfassung aber nicht staatenlos sein darf (aufgrund der Erfahrungen des Zwangsentzuges im Dritten Reich) , wenn man auf seine deutsche Staatsbürgerschaft verzichten will, muss man erst einmal eine andere haben. Dann kann man die Entlassung aus der deutschen Staatsbürgerschaft beantragen und bekommt eine "Entlassungsurkunde" vom Bundesverwaltungsamt.
                                  madurbansky@mastodontech.deM 1 Reply Last reply
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                                  • J jonasgraphie@mastodon.social

                                    @WebschauDS @ulrichkelber

                                    Gerade § 3 wurde ja 2025 gar nicht geändert, sondern nur ein anderer, der darauf verweist.

                                    Für nicht-juristen halte ich das für praktisch unverständlich. Gesetze sollten einfach als git-repository o.ä. veröffentlicht werden. Und jeder veröffentlichte im Parlament besprochener Entwurf über öffentliche branches abgebildet, die tatsächlich die Entwicklung abbilden.
                                    Den Beschluss kann man dann als merge abbilden.

                                    Und der Gesetzgebungsprozess wäre viel transparenter.

                                    robert1962@friendica.deR This user is from outside of this forum
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                                    #35
                                    @jonasgraphie @WebschauDS @ulrichkelber Da gebe ich dir grundsätzlich Recht. Allerdings dürfte das schnell missverständlich werden und je nach Intellekt sind auch einfache Texte nicht für solche Menschen zu verstehen. Hinzu käme, dass man sich auf einfache Texte juristisch berufen könnte, um sich selbst einen Vorteil davon zu verschaffen, wenn es zu allgemein verfasst wurde. Es wird nie ohne diese so genannten unbestimmten juristischen Begriffe gehen. Denn wie soll man unbestimmte juristische Begriffe wie z.B. "schuldhaft handeln" mit einfachen Worten erklären, da dies für jeden etwas anderes bedeuten kann. So kann ein unter 7 jähriger nach dem Gesetz gar nicht schuldhaft handeln (hat nichts mit Strafmündigkeit zu tun). Ebenso kann es für Menschen Ausnahmesituationen möglich sein, ohne Schuld zu handeln oder für psychisch Kranke. Oder für Minderjährige, die ggf. aufgrund geistiger Beeinträchtigungen nur bedingt schuldfähig sind.
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                                    • saupreiss@pfalz.socialS saupreiss@pfalz.social

                                      @Trojaner

                                      Die EMRK nimmt explizit militärische Zwangsdienste und Ersatzdienste von zentralen Regelungen aus.

                                      @ulrichkelber

                                      robert1962@friendica.deR This user is from outside of this forum
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                                      #36

                                      @Saupreiss @ulrichkelber @Trojaner Das ist definitiv falsch. In Artikel 4 ist klar geregelt, dass der Wehrdienst von der Regelung ausgeschlossen ist.

                                      dejure.org/gesetze/MRK/4.html

                                      saupreiss@pfalz.socialS 1 Reply Last reply
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                                      • robert1962@friendica.deR robert1962@friendica.de

                                        @Saupreiss @ulrichkelber @Trojaner Das ist definitiv falsch. In Artikel 4 ist klar geregelt, dass der Wehrdienst von der Regelung ausgeschlossen ist.

                                        dejure.org/gesetze/MRK/4.html

                                        saupreiss@pfalz.socialS This user is from outside of this forum
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                                        #37

                                        @robert1962

                                        Kannst du mir den Widerspruch erklären?
                                        Wehrdienst und Ersatzdienste sind Zwangsdienste.

                                        (Und das sie in der EMRK stehen, erstaunt nicht, denn ohne diese Ausnahme hätte es keine EMRK gegeben.)

                                        @ulrichkelber @Trojaner

                                        robert1962@friendica.deR 1 Reply Last reply
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                                        • tajuyantachyon@chaos.socialT tajuyantachyon@chaos.social

                                          @chfrankcgn
                                          Aus meiner Sicht hat das _nichts_ mit Untertanenmentalität zu tun, sondern mit der Frage, ob jemand dieses Straatswesen (mit all seinen Schwächen und Ungerechtigkeiten und einem Kanzler, der nichtmal Ostern tut, wozu er aufgefordert wird) für vertreidigenswert hält. Im übrigen: auch im inneren dringend erforderlich und nicht mehr ganz gefahrlos.

                                          Ich für meinen Teil bejahe das.

                                          @robert1962 @ulrichkelber

                                          chfrankcgn@chaos.socialC This user is from outside of this forum
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                                          #38

                                          @TajuyanTachyon @robert1962 @ulrichkelber Das ist genau die richtige und wichtige Frage, die aber gerade nicht gestellt wird: Findest Du diesen Staat als Staat verteidigenswert? (Da geht es natürlich nicht um die Menschen, die hier leben)

                                          Unter der aktuellen Regierung eher nicht

                                          robert1962@friendica.deR tajuyantachyon@chaos.socialT 2 Replies Last reply
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