Einige von euch gehen nicht wählen, das schreibt ihr mir.
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Einige von euch gehen nicht wählen, das schreibt ihr mir.
Ihr braucht mir keine Rechtfertigung schicken, warum ihr nicht wählt. Es ist eure Entscheidung!
Was ihr aber nicht von mir erwarten könnt, ist Verständnis! Denn ich möchte auch die kommenden Jahre in keiner Diktatur leben!
Ihr geht also nicht wählen, weil ihr das so frei entscheiden könnt. Wenn ihr nicht wählen geht, riskiert ihr, dass ihr irgendwann wählen MÜSST.
Denkt ma drübba nach.
Karikatur: Martin Erl

@DieFurie
Ich würde dem Herrn Nichtwähler einen Teller Ohrfeigen servieren. -
Einige von euch gehen nicht wählen, das schreibt ihr mir.
Ihr braucht mir keine Rechtfertigung schicken, warum ihr nicht wählt. Es ist eure Entscheidung!
Was ihr aber nicht von mir erwarten könnt, ist Verständnis! Denn ich möchte auch die kommenden Jahre in keiner Diktatur leben!
Ihr geht also nicht wählen, weil ihr das so frei entscheiden könnt. Wenn ihr nicht wählen geht, riskiert ihr, dass ihr irgendwann wählen MÜSST.
Denkt ma drübba nach.
Karikatur: Martin Erl

@DieFurie och nööööööö… bitte geht wählen. Wenn Faschisten an der Macht sind, wird es schnell anders. Es wird absurde Regeln der Ausgrenzung geben, es wird mehr Gewalt geben, es wird mehr Dummheit geben, es werden Menschen zu Unrecht verfolgt werden… geht bitte wählen, nur wählt bitte nur keine Faschisten 🥹

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Einige von euch gehen nicht wählen, das schreibt ihr mir.
Ihr braucht mir keine Rechtfertigung schicken, warum ihr nicht wählt. Es ist eure Entscheidung!
Was ihr aber nicht von mir erwarten könnt, ist Verständnis! Denn ich möchte auch die kommenden Jahre in keiner Diktatur leben!
Ihr geht also nicht wählen, weil ihr das so frei entscheiden könnt. Wenn ihr nicht wählen geht, riskiert ihr, dass ihr irgendwann wählen MÜSST.
Denkt ma drübba nach.
Karikatur: Martin Erl

@DieFurie Wer so gar keinen Bock auf diese Parteien hat, soll bitte einfach die wählen, von denen Mensch glaubt, sie seien besser an der Macht, als die anderen Idioten.
Das geringere Übel ist immer gut zu wählen.
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@DieFurie
Genau wählen ist wichtig. Die Demokratiefeinde gehen alle wählen. Ich habe auch keinen Bock auf eine Diktatur nur weil es Leute gibt, die mit der Freiheit einer Demokratie nix anfangen können. Viele dieser Leute werden sich umsehen, wenn es zu spät ist. Aber wenn man warnt und mahnt, lügt man oder sonst was.
@FrankREK1 @DieFurie Ich bin Anarchist, Demokratie ist mir nicht radikal genug. Ich will nicht wählen dürfen, wer mich regiert, ich will überhaupt nicht regiert werden. Daher wähle ich im Normalfalle keine Partei, die hinterher in der Regierung sitzt, sondern einfach eine möglichst linksradikale, um das bürgerliche System zu ärgern.
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Einige von euch gehen nicht wählen, das schreibt ihr mir.
Ihr braucht mir keine Rechtfertigung schicken, warum ihr nicht wählt. Es ist eure Entscheidung!
Was ihr aber nicht von mir erwarten könnt, ist Verständnis! Denn ich möchte auch die kommenden Jahre in keiner Diktatur leben!
Ihr geht also nicht wählen, weil ihr das so frei entscheiden könnt. Wenn ihr nicht wählen geht, riskiert ihr, dass ihr irgendwann wählen MÜSST.
Denkt ma drübba nach.
Karikatur: Martin Erl

@DieFurie
Ich gehe auf jeden Fall wählen. Aber Sonntag 18 Uhr muss ich wahrscheinlich erst einmal mit meinem Hund raus. -
Einige von euch gehen nicht wählen, das schreibt ihr mir.
Ihr braucht mir keine Rechtfertigung schicken, warum ihr nicht wählt. Es ist eure Entscheidung!
Was ihr aber nicht von mir erwarten könnt, ist Verständnis! Denn ich möchte auch die kommenden Jahre in keiner Diktatur leben!
Ihr geht also nicht wählen, weil ihr das so frei entscheiden könnt. Wenn ihr nicht wählen geht, riskiert ihr, dass ihr irgendwann wählen MÜSST.
Denkt ma drübba nach.
Karikatur: Martin Erl

Wählen ist wie Zähne putzen. Wenn man es nicht macht, wird es schnell braun. (frei nach Hagen Rether)
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Einige von euch gehen nicht wählen, das schreibt ihr mir.
Ihr braucht mir keine Rechtfertigung schicken, warum ihr nicht wählt. Es ist eure Entscheidung!
Was ihr aber nicht von mir erwarten könnt, ist Verständnis! Denn ich möchte auch die kommenden Jahre in keiner Diktatur leben!
Ihr geht also nicht wählen, weil ihr das so frei entscheiden könnt. Wenn ihr nicht wählen geht, riskiert ihr, dass ihr irgendwann wählen MÜSST.
Denkt ma drübba nach.
Karikatur: Martin Erl
@DieFurie Die Möglichkeit, ohne Repressionen befürchten zu müssen, nicht zu wählen, ist eine demokratische Errungenschaft, -
@FrankREK1 @DieFurie Ich bin Anarchist, Demokratie ist mir nicht radikal genug. Ich will nicht wählen dürfen, wer mich regiert, ich will überhaupt nicht regiert werden. Daher wähle ich im Normalfalle keine Partei, die hinterher in der Regierung sitzt, sondern einfach eine möglichst linksradikale, um das bürgerliche System zu ärgern.
@LordCaramac Anarchie verstehe ich nicht bzw. was daran so toll sein soll. Vielleicht kannst du das kurz erklären?
Ohne Staat gibt es, keine zentrale Polizei, keine Gericht, kein verbindliches Recht. Wenn jemand Gewalt anwendet oder stiehlt, wer setzt Regeln durch? Ohne allgemein anerkannte Instanz könnte sich am Ende der Stärkere durchsetzen. In komplexen Gesellschaften braucht man doch, Infrastruktur (Straßen, Strom, Internet), Gesundheitswesen, -
@LordCaramac Anarchie verstehe ich nicht bzw. was daran so toll sein soll. Vielleicht kannst du das kurz erklären?
Ohne Staat gibt es, keine zentrale Polizei, keine Gericht, kein verbindliches Recht. Wenn jemand Gewalt anwendet oder stiehlt, wer setzt Regeln durch? Ohne allgemein anerkannte Instanz könnte sich am Ende der Stärkere durchsetzen. In komplexen Gesellschaften braucht man doch, Infrastruktur (Straßen, Strom, Internet), Gesundheitswesen,@LordCaramac Katastrophenschutz. Ohne verpflichtende Steuern stellt sich die Frage. Wer zahlt freiwillig genug, damit das System funktioniert. Für mich wäre eine Anarchistisches System eigentlich auch gar nicht links sondern eher extrem neo liberal.
Je kleiner und homogener eine Gruppe ist, desto eher kann vielleicht Selbstorganisation funktionieren. Je größer, vielfältiger und komplexer eine Gesellschaft wird, desto schwieriger wird meiner Meinung nach eine völlige Herrschaftslosigkeit.
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@LordCaramac Katastrophenschutz. Ohne verpflichtende Steuern stellt sich die Frage. Wer zahlt freiwillig genug, damit das System funktioniert. Für mich wäre eine Anarchistisches System eigentlich auch gar nicht links sondern eher extrem neo liberal.
Je kleiner und homogener eine Gruppe ist, desto eher kann vielleicht Selbstorganisation funktionieren. Je größer, vielfältiger und komplexer eine Gesellschaft wird, desto schwieriger wird meiner Meinung nach eine völlige Herrschaftslosigkeit.
@LordCaramac @LordCaramac Demokratie ist eher Machtkontrolle statt Machtkonzentration wenn sie funktioniert. Demokratie basiert auf dem Prinzip: Die Regierung erhält ihre Legitimität vom Volk.
Das bedeutet, Gesetze sind nicht einfach „von oben“ verordnet. Der Bürger haben ein Mitspracherecht. Regierungen müssen sich rechtfertigen usw. Moderne Demokratien verbinden Mehrheitsentscheidungen mit Grundrechten (z.B. Grundgesetz), unabhängigen Gerichten und
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@LordCaramac @LordCaramac Demokratie ist eher Machtkontrolle statt Machtkonzentration wenn sie funktioniert. Demokratie basiert auf dem Prinzip: Die Regierung erhält ihre Legitimität vom Volk.
Das bedeutet, Gesetze sind nicht einfach „von oben“ verordnet. Der Bürger haben ein Mitspracherecht. Regierungen müssen sich rechtfertigen usw. Moderne Demokratien verbinden Mehrheitsentscheidungen mit Grundrechten (z.B. Grundgesetz), unabhängigen Gerichten und
@LordCaramac Gewaltenteilung.
Sicher ist nicht alles perfekt, ich rege mich auch ständig auf, aber ich wüsste nicht, warum ich Anarchie vorziehen sollte. In der Fantasie mag das verlockend klingen, doch die Realität stelle ich mir nicht besonders schön vor.
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@LordCaramac Katastrophenschutz. Ohne verpflichtende Steuern stellt sich die Frage. Wer zahlt freiwillig genug, damit das System funktioniert. Für mich wäre eine Anarchistisches System eigentlich auch gar nicht links sondern eher extrem neo liberal.
Je kleiner und homogener eine Gruppe ist, desto eher kann vielleicht Selbstorganisation funktionieren. Je größer, vielfältiger und komplexer eine Gesellschaft wird, desto schwieriger wird meiner Meinung nach eine völlige Herrschaftslosigkeit.
@leobm Ich glaube eh nicht daran, daß wir eine Zivilisation mit diesem Maße an Komplexität noch lange aufrechterhalten können. Konzepte wie Eigentum, Geld, Markt versagen zusehends, werden dysfunktional. Es gibt genug Beispiele für Kulturen, die komplett ohne sowas wie Eigentum oder Handel klargekommen sind. Ich denke überhaupt nicht drüber nach, wie _diese_ Gesellschaft besser funktionieren könnte, weil diese Gesellschaft so komplett unnachhaltig ist, daß ihr kompletter Kollaps nur eine Frage der Zeit ist, und es gibt überhaupt keinen Grund, warum eine zukünftige Gesellschaft, die irgendwann von den Überlebenden des Kollaps auf den Ruinen der alten aufgebaut wird, irgendwas mit dieser hier zu tun haben sollte.
Es gibt seit etwa 14 000 Jahren komplexe Gesellschaften, die man als Zivilisation bezeichnen kann. Viele von den allerersten Zivilisationen funktionierten vermutlich ganz ohne sowas wie Staat, Autorität, Hierarchie, Herrschaft. Technologisch waren sie natürlich noch sehr simpel, und es gab kaum nennenswerte berufliche Spezialisierung, aber alle waren gleich, keiner war arm oder reich, alle hatten gleich große, gleich gut ausgestattete Wohnungen und aßen Nahrung in gleicher Menge und Qualität. Niemand war unterernährt. Krankheiten betrafen alle gleichermaßen. Es gibt keinen Grund, warum das in Zukunft nicht wieder gelingen sollte, nach dem eh längst unvermeidlichen Untergang des Industriezeitalters.
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@LordCaramac Gewaltenteilung.
Sicher ist nicht alles perfekt, ich rege mich auch ständig auf, aber ich wüsste nicht, warum ich Anarchie vorziehen sollte. In der Fantasie mag das verlockend klingen, doch die Realität stelle ich mir nicht besonders schön vor.
@LordCaramac Wie bereits gesagt, im kleinen Rahmen mag so ein System vielleicht funktionieren. Aber man lebt ja nicht isoliert, sondern immer im globalen Kontext. Es gibt äußeren Druck und Einflüsse, zum Beispiel militärische Bedrohungen oder wirtschaftliche Abhängigkeiten. Wenn eine Gesellschaft selbst keine stabilen Macht- oder Verteidigungsstrukturen besitzt, stellt sich die Frage, ob sie unter solchen Bedingungen nicht zwangsläufig früher oder später scheitern muss?
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@leobm Ich glaube eh nicht daran, daß wir eine Zivilisation mit diesem Maße an Komplexität noch lange aufrechterhalten können. Konzepte wie Eigentum, Geld, Markt versagen zusehends, werden dysfunktional. Es gibt genug Beispiele für Kulturen, die komplett ohne sowas wie Eigentum oder Handel klargekommen sind. Ich denke überhaupt nicht drüber nach, wie _diese_ Gesellschaft besser funktionieren könnte, weil diese Gesellschaft so komplett unnachhaltig ist, daß ihr kompletter Kollaps nur eine Frage der Zeit ist, und es gibt überhaupt keinen Grund, warum eine zukünftige Gesellschaft, die irgendwann von den Überlebenden des Kollaps auf den Ruinen der alten aufgebaut wird, irgendwas mit dieser hier zu tun haben sollte.
Es gibt seit etwa 14 000 Jahren komplexe Gesellschaften, die man als Zivilisation bezeichnen kann. Viele von den allerersten Zivilisationen funktionierten vermutlich ganz ohne sowas wie Staat, Autorität, Hierarchie, Herrschaft. Technologisch waren sie natürlich noch sehr simpel, und es gab kaum nennenswerte berufliche Spezialisierung, aber alle waren gleich, keiner war arm oder reich, alle hatten gleich große, gleich gut ausgestattete Wohnungen und aßen Nahrung in gleicher Menge und Qualität. Niemand war unterernährt. Krankheiten betrafen alle gleichermaßen. Es gibt keinen Grund, warum das in Zukunft nicht wieder gelingen sollte, nach dem eh längst unvermeidlichen Untergang des Industriezeitalters.
@LordCaramac Gab es denn belegte anarchistische Systeme, die funktioniert haben? Ich bin da nicht so bewandert.