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  3. wird, und das finden wir das nicht akzeptabel, besonders nicht in Anbetracht der hohen Anzahl Menschen, die von Armut betroffen sind.

wird, und das finden wir das nicht akzeptabel, besonders nicht in Anbetracht der hohen Anzahl Menschen, die von Armut betroffen sind.

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    #1

    wird, und das finden wir das nicht akzeptabel, besonders nicht in Anbetracht der hohen Anzahl Menschen, die von Armut betroffen sind.

    Wir haben also Kontakt zum Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales aufgenommen, um mal mit denen zu reden. Zu unserem Glück ist der zuständige Minister Herr Laumann, der sich dieser Idee nicht gänzlich verweigert.

    Wir äußerten also dort den Wunsch nach verstärkter Zusammenarbeit und Gehör.
    2/12

    why_not@mastodon.socialW 1 Reply Last reply
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      wird, und das finden wir das nicht akzeptabel, besonders nicht in Anbetracht der hohen Anzahl Menschen, die von Armut betroffen sind.

      Wir haben also Kontakt zum Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales aufgenommen, um mal mit denen zu reden. Zu unserem Glück ist der zuständige Minister Herr Laumann, der sich dieser Idee nicht gänzlich verweigert.

      Wir äußerten also dort den Wunsch nach verstärkter Zusammenarbeit und Gehör.
      2/12

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      #2

      In NRW existiert der "Aktionsplan gegen Armut", der selbst unsere Beteiligung vorsieht,

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      Armut bekämpfen – Beteiligung stärken - Sozialplanung gestalten

      Das Sozialministerium fördert auch in diesem Jahr gezielte Maßnahmen zur Bekämpfung von Armut. Im Rahmen dieser Initiative stehen finanzielle Mittel zur Verfügung, um Beteiligungsformate von Menschen mit Armutserfahrung zu unterstützen und ihnen die Möglichkeit zu geben, sich einzubringen.

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      (www.mags.nrw)

      allerdings fand die letzte sog. Konferenz gegen Armut ( das ist was anderes als das Treffen der Menschen mit Armutserfahrung) völlig ohne unsere Beteiligung statt.

      Erstmal erstritten wir uns 2 ständige Sitze als Armutsbetroffene im Netzwerk Armutsprävention (GIB).
      3/12

      why_not@mastodon.socialW 1 Reply Last reply
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        In NRW existiert der "Aktionsplan gegen Armut", der selbst unsere Beteiligung vorsieht,

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        Armut bekämpfen – Beteiligung stärken - Sozialplanung gestalten

        Das Sozialministerium fördert auch in diesem Jahr gezielte Maßnahmen zur Bekämpfung von Armut. Im Rahmen dieser Initiative stehen finanzielle Mittel zur Verfügung, um Beteiligungsformate von Menschen mit Armutserfahrung zu unterstützen und ihnen die Möglichkeit zu geben, sich einzubringen.

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        (www.mags.nrw)

        allerdings fand die letzte sog. Konferenz gegen Armut ( das ist was anderes als das Treffen der Menschen mit Armutserfahrung) völlig ohne unsere Beteiligung statt.

        Erstmal erstritten wir uns 2 ständige Sitze als Armutsbetroffene im Netzwerk Armutsprävention (GIB).
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        #3

        Das war ein großer Schritt, denn hier sitzen die Big Player, die Verbände, das Ministerium etc. und es darf nicht sein, dass die über uns, aber nicht mit uns sprechen.

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        G.I.B. | Über uns

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        (gib.nrw.de)

        Wir ließen nicht locker mit unserer Forderung nach Selbstvertretung, am besten mit Etat, und das Ministerium gab eine Studie in Auftrag, um sich das mal anzuschauen, welche Formen Formen institutionalisierter politischer Beteiligung
        von Menschen mit Armutserfahrung im Bereich
        4/12

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          Das war ein großer Schritt, denn hier sitzen die Big Player, die Verbände, das Ministerium etc. und es darf nicht sein, dass die über uns, aber nicht mit uns sprechen.

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          (gib.nrw.de)

          Wir ließen nicht locker mit unserer Forderung nach Selbstvertretung, am besten mit Etat, und das Ministerium gab eine Studie in Auftrag, um sich das mal anzuschauen, welche Formen Formen institutionalisierter politischer Beteiligung
          von Menschen mit Armutserfahrung im Bereich
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          #4

          der Armutsbekämpfung es gibt, sowohl hier als auch sonstwo in Europa, und wir stellten fest: es läuft zwar in manchen Ländern noch mieser als hier, aber in vielen auch deutlich besser.

          Zur Studie:
          https://soz-kult.hs-duesseldorf.de/forschung/forschungsaktivitaeten/einrichtungen/fnust/Documents/GilleMuenchVanRiessen_2024_SelbstvertretungInDerArmutsbekaempfung.pdf

          Es kam also bei der Studie raus, was wir eh forderten, und im nächsten Schritt machte das Ministerium ein paar Kröten frei
          5/12

          why_not@mastodon.socialW 1 Reply Last reply
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            der Armutsbekämpfung es gibt, sowohl hier als auch sonstwo in Europa, und wir stellten fest: es läuft zwar in manchen Ländern noch mieser als hier, aber in vielen auch deutlich besser.

            Zur Studie:
            https://soz-kult.hs-duesseldorf.de/forschung/forschungsaktivitaeten/einrichtungen/fnust/Documents/GilleMuenchVanRiessen_2024_SelbstvertretungInDerArmutsbekaempfung.pdf

            Es kam also bei der Studie raus, was wir eh forderten, und im nächsten Schritt machte das Ministerium ein paar Kröten frei
            5/12

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            #5

            zum Aufbau einer Selbstvertretung in NRW, das ganze wieder unter wissenschaftlicher Begleitung.

            https://www.engagiert-in-nrw.de/aktuelle-meldungen/foerderprogramm-massnahmen-zur-armutsbekaempfung-und-fuer-sozialen-zusammenhalt

            Weil die Gelder erst spät im Jahr freigegeben wurden, starteten die Projekte auch spät und liefen ca. 3 Monate.

            Link Preview Image
            Förderprogramm: Maßnahmen zur Armutsbekämpfung und für sozialen Zusammenhalt

            Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat es sich zur Aufgabe gemacht, Armutsfolgen zielgerichtet zu bekämpfen und Voraussetzungen dafür zu schaffen, Armut und Ausgrenzung von vornherein möglichst zu vermeiden. Der Landtag Nordrhein-Westfalen hat daher dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS) für das Jahr 2025 zusätzliche Mittel zur Umsetzung von „Maßnahmen zur Armutsbekämpfung und für sozialen Zusammenhalt“ bereitgestellt.

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            (www.engagiert-in-nrw.de)

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              zum Aufbau einer Selbstvertretung in NRW, das ganze wieder unter wissenschaftlicher Begleitung.

              https://www.engagiert-in-nrw.de/aktuelle-meldungen/foerderprogramm-massnahmen-zur-armutsbekaempfung-und-fuer-sozialen-zusammenhalt

              Weil die Gelder erst spät im Jahr freigegeben wurden, starteten die Projekte auch spät und liefen ca. 3 Monate.

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              Förderprogramm: Maßnahmen zur Armutsbekämpfung und für sozialen Zusammenhalt

              Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat es sich zur Aufgabe gemacht, Armutsfolgen zielgerichtet zu bekämpfen und Voraussetzungen dafür zu schaffen, Armut und Ausgrenzung von vornherein möglichst zu vermeiden. Der Landtag Nordrhein-Westfalen hat daher dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS) für das Jahr 2025 zusätzliche Mittel zur Umsetzung von „Maßnahmen zur Armutsbekämpfung und für sozialen Zusammenhalt“ bereitgestellt.

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              #6

              Am letzten Montag trafen wir uns alle, die Projekte, das Ministerium, die Aktivisti bei der Hochschule Düsseldorf, und die ersten Ergebnisse wurden vorgestellt. Die kann ich noch nicht veröffentlichen, das war ein Preview, publiziert wird wahrscheinlich erst Ende April.

              Und wieder kam eigentlich das heraus, was wir fordern.

              Es wird auch dieses Jahr wieder Gelder geben, wie viel, wissen wir noch nicht, das Ministerium hat erstmal schlimm über die Haushaltslage geweint, aber es nutzt nix,
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                Am letzten Montag trafen wir uns alle, die Projekte, das Ministerium, die Aktivisti bei der Hochschule Düsseldorf, und die ersten Ergebnisse wurden vorgestellt. Die kann ich noch nicht veröffentlichen, das war ein Preview, publiziert wird wahrscheinlich erst Ende April.

                Und wieder kam eigentlich das heraus, was wir fordern.

                Es wird auch dieses Jahr wieder Gelder geben, wie viel, wissen wir noch nicht, das Ministerium hat erstmal schlimm über die Haushaltslage geweint, aber es nutzt nix,
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                #7

                wir gehen nicht mehr weg.

                Inzwischen haben wir uns mit Aktivisti aus der Schweiz, den Niederlanden und Österreich getroffen und uns ausgetauscht. Und wir fahren am Mittwoch nach Brüssel.

                Wir sprechen u.a. mit der Direktorin für soziale Rechte und Inklusion in der EU-Kommission, dem Direktor der EU-Vertretung der Caritas, mit FEANTSA (European Federation of National Organisations Working with the Homeless – ist eine europäische NGO, die sich ausschließlich der Bekämpfung von
                8/12

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                  wir gehen nicht mehr weg.

                  Inzwischen haben wir uns mit Aktivisti aus der Schweiz, den Niederlanden und Österreich getroffen und uns ausgetauscht. Und wir fahren am Mittwoch nach Brüssel.

                  Wir sprechen u.a. mit der Direktorin für soziale Rechte und Inklusion in der EU-Kommission, dem Direktor der EU-Vertretung der Caritas, mit FEANTSA (European Federation of National Organisations Working with the Homeless – ist eine europäische NGO, die sich ausschließlich der Bekämpfung von
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                  #8

                  Obdachlosigkeit in Europa widmet), der Landesvertretung NRW ( europäische Sozialpolitik / EU-Jugendpolitik), Seniorchef von Ergo Network ( Inklusion der Roma auf EU-Ebene und in Europa), und natürlich den Aktivisti, wir haben ja schon festgestellt, dass es dort viel, viel besser läuft in Sachen Selbstvertretung als in Deutschland.
                  Das dürfte alles sehr spannend werden. Außerdem gibt’s ne Führung „Brüssel von unten.“ mit nem Streetworker und eine im EU-Parlament.
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                    Obdachlosigkeit in Europa widmet), der Landesvertretung NRW ( europäische Sozialpolitik / EU-Jugendpolitik), Seniorchef von Ergo Network ( Inklusion der Roma auf EU-Ebene und in Europa), und natürlich den Aktivisti, wir haben ja schon festgestellt, dass es dort viel, viel besser läuft in Sachen Selbstvertretung als in Deutschland.
                    Das dürfte alles sehr spannend werden. Außerdem gibt’s ne Führung „Brüssel von unten.“ mit nem Streetworker und eine im EU-Parlament.
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                    #9

                    Parallel zu all dem haben wir uns in die Politik eingewanzt. Wir werden manchmal von anderen Ministerien als Experten angefragt, wenn es um Dinge geht, die Armutsbetoffene betreffen, z.B. sozialökologische Energiewende. Wenn wir von Problemen hören, sprechen wir darüber, wir haben uns z.B. mit den Geschäftsführungen der Jobcenter der Optionskommunen (das sind Jobcenter, die in der Hand von NRW sind, und nicht, wie sonst vom Bund), um dort die Zugänge zu verbessern, sowohl digital (da
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                      Parallel zu all dem haben wir uns in die Politik eingewanzt. Wir werden manchmal von anderen Ministerien als Experten angefragt, wenn es um Dinge geht, die Armutsbetoffene betreffen, z.B. sozialökologische Energiewende. Wenn wir von Problemen hören, sprechen wir darüber, wir haben uns z.B. mit den Geschäftsführungen der Jobcenter der Optionskommunen (das sind Jobcenter, die in der Hand von NRW sind, und nicht, wie sonst vom Bund), um dort die Zugänge zu verbessern, sowohl digital (da
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                      #10

                      muss wer sein und helfen) als auch analog (man muss dort reinkönnen an der Security vorbei, kopieren können, Friststempel bekommen etc), wir kooperieren mit der Wissenschaft und unterstützen bei Studien, wir sprechen auf Tagungen, Veranstaltungen jeder Art u.s.w.

                      Und wer sich jetzt durch diesen elend langen Text gekämpft hat, hat den aktuellen Stand.

                      Das nächste Treffen von Menschen mit Armutserfahrung findet am
                      11/12

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                        muss wer sein und helfen) als auch analog (man muss dort reinkönnen an der Security vorbei, kopieren können, Friststempel bekommen etc), wir kooperieren mit der Wissenschaft und unterstützen bei Studien, wir sprechen auf Tagungen, Veranstaltungen jeder Art u.s.w.

                        Und wer sich jetzt durch diesen elend langen Text gekämpft hat, hat den aktuellen Stand.

                        Das nächste Treffen von Menschen mit Armutserfahrung findet am
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                        #11

                        5. August 2026 von 10:00 bis 16:00 Uhr in der Hochschule Düsseldorf, Münsterstraße 156 statt.
                        Sobald die Anmeldung freigeschaltet ist, poste ich die separat. Merkt es euch schon mal vor!

                        #armut #aktivismus #nrw

                        12/12

                        gewaltfrei_digital@bildung.socialG 1 Reply Last reply
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                          5. August 2026 von 10:00 bis 16:00 Uhr in der Hochschule Düsseldorf, Münsterstraße 156 statt.
                          Sobald die Anmeldung freigeschaltet ist, poste ich die separat. Merkt es euch schon mal vor!

                          #armut #aktivismus #nrw

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                          wrote last edited by
                          #12

                          @why_not danke für den Einblick. Sehr spannend.

                          why_not@mastodon.socialW 1 Reply Last reply
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                            @why_not danke für den Einblick. Sehr spannend.

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                            wrote last edited by
                            #13

                            @gewaltfrei_digital

                            Danke! Wer kann, möge mitmachen!

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