Der Kipppunkt in Sachen E-Mobilität auf Social Media ist erreicht, die Mobilitätswende nimmt auch in den Kommentarspalten an Fahrt auf.
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Spannend auch: Facebook ist viel toxischer und mit Desinformation durchsetzt als Instagram, ist halt die Boomer-Plattform.
Hat das Einfluss auf unser Postingverhalten? Ja, wir posten solche Themen nur, wenn unser CM-Team gut besetzt ist und das Kommentarniveau unter den anderen Postings es zulässt, sonst schieben wir das Thema - wir rechnen immer mit 500-1.000 Kommentaren (allein bei Facebook NDR.de) bei den Themen, die wir alle lesen müssen. Aber wir planen sie trotzdem regelmäßig ein. (2/3)
@millerntorpirat Die Boomer sind längst woanders. Trolle und Verbreiter Desinformation gibt es in allen gesellschaftlichen Schichten.
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@millerntorpirat Die Boomer sind längst woanders. Trolle und Verbreiter Desinformation gibt es in allen gesellschaftlichen Schichten.
@MrGR Unsere Statistiken zeigen etwas anderes: Gerade bei Facebook erreichen wir die älteren Alterskohorten, die sind dort deutlich in der Überzahl (und wir haben zwei der reichweitenstärksten Seiten der ARD). Instagram ist jünger, TikTok noch jünger. Wobei immer zwischen Abo-Community und tatsächlich erreichte Menschen unterschieden werden muss, das variiert je nach Content stark. Aber du hast Recht: Leute, die Desinformation verbreiten, gibt es in allen Alterskohorten

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Der Kipppunkt in Sachen E-Mobilität auf Social Media ist erreicht, die Mobilitätswende nimmt auch in den Kommentarspalten an Fahrt auf.
Ich verantworte als Teamleiter die Dachmarken des NDR auf Social. Wenn wir früher über E-Autos berichtet haben, gab es in den Kommentarspalten nur Desinformation und Hate - in der Regel unwidersprochen.
Inzw. gibt es viel Gegenrede von Menschen, die E-Autos fahren und falsche Aussagen kontern - und es werden immer mehr.
(1/3)@millerntorpirat So sehr ich es begrüße, dass weniger Verbrenner unterwegs sind.
Bitte nennt das Ersetzen von Verbrenner durch E-Autos weder Verkehrswende, noch Mobilitätswende! Das ist nur eine Antriebswende.
Und das kann nicht die Zukunft sein! Wir brauchen neue Mobilität für alle, also auch für Personen, die zu jung, zu alt oder irgendwie körperlich eingeschränkt sind. Mobilität nicht nur für Autolenkende.

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@moskitokoenig Natürlich gibt es weiterhin diejenigen, die E-Autos schlechtreden und Desinformation streuen. Sie sind noch in der Überzahl. Aber es kippt deutlich, es bleibt nicht mehr unwidersprochen, da viel mehr Menschen Erfahrungen mit E-Autos machen - das entlastet uns im CM, da wir so nicht eingreifen müssen. Ich denke, 2027 werden die Befürworter in der Überzahl sein. Am Ende ist es Physik, E-Autos sind Verbrennern überlegen, das ist erlebbar. Schwieriger ist das Thema Klimawandel.

@millerntorpirat
Klimawandel ist auch Physik, am Ende wird der siegen. -
Der Kipppunkt in Sachen E-Mobilität auf Social Media ist erreicht, die Mobilitätswende nimmt auch in den Kommentarspalten an Fahrt auf.
Ich verantworte als Teamleiter die Dachmarken des NDR auf Social. Wenn wir früher über E-Autos berichtet haben, gab es in den Kommentarspalten nur Desinformation und Hate - in der Regel unwidersprochen.
Inzw. gibt es viel Gegenrede von Menschen, die E-Autos fahren und falsche Aussagen kontern - und es werden immer mehr.
(1/3)@millerntorpirat aus Langeweile ist mal folgendes Pythonscript rausgefallen: codeberg.org/Tealk/elektroauto… -
Der Kipppunkt in Sachen E-Mobilität auf Social Media ist erreicht, die Mobilitätswende nimmt auch in den Kommentarspalten an Fahrt auf.
Ich verantworte als Teamleiter die Dachmarken des NDR auf Social. Wenn wir früher über E-Autos berichtet haben, gab es in den Kommentarspalten nur Desinformation und Hate - in der Regel unwidersprochen.
Inzw. gibt es viel Gegenrede von Menschen, die E-Autos fahren und falsche Aussagen kontern - und es werden immer mehr.
(1/3)Von mir ebenfalls vielen Dank für die Infos.
"Meine" Kohorte ist "meine" Straße - nach Hausnummern 29 freistehende Häuser.Bezüglich Mobilitätswende waren wir in 2019 die ersten mit einem Tesla Model 3.
Inzwischen sind es gerade mal drei E-Fahrzeuge, davon zwei von uns - hmmm...Bezüglich Wärmewende waren wir vor drei Jahren die ersten mit einer WP - inzwischen ist es so gerade 2-stellig geworden. Das geht etwas besser.
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@MrGR Unsere Statistiken zeigen etwas anderes: Gerade bei Facebook erreichen wir die älteren Alterskohorten, die sind dort deutlich in der Überzahl (und wir haben zwei der reichweitenstärksten Seiten der ARD). Instagram ist jünger, TikTok noch jünger. Wobei immer zwischen Abo-Community und tatsächlich erreichte Menschen unterschieden werden muss, das variiert je nach Content stark. Aber du hast Recht: Leute, die Desinformation verbreiten, gibt es in allen Alterskohorten

@millerntorpirat ich weiß nicht, welche Statistiken ihr benutzt. Wahrscheinlich von Meta? Ja, die Jüngeren benutzen Insta und Tiktok, aber zunehmend nutzen auch Ältere Insta. Viele haben zwar noch einen Facebook Account, den sie allerdings höchstens sporadisch nutzen. Vielleicht sind noch die Toxiker und einige Neurotiker noch auf Facebook, aber in meinem Bekanntenkreis benutzt kaum noch jemand Facebook. Die sind fast alle nur bei WhatsApp und eventuell Insta.
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@DerSchulze Je nach Plattform gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Auf FB kann die Kommentarfunktion auf die eigene Community beschränkt werden. Wir schränken auch die Kommentarspalte ganz ein, wenn keine gescheite Diskussion möglich ist, wir keine Moderation gewährleisten können oder wenn das Thema und alle Argumente durch sind, wir uns anderen Themen widmen wollen. Ist immer ultima ratio, denn dadurch verliert man auch Reach. Im Grunde helfen Hater sogar bei der Verbreitung des Inhalts

@millerntorpirat @DerSchulze als jemand der diese US-Plattformen seit Jahren nicht mehr nutzt: es ärgert mich sehr, dass das Angebot auf euren Websites mittlerweile extrem ausgedünnt ist. Auch die Apps des NDR werden sehr stiefmütterlich behandelt. Dass ihr meine Gebührengelder nutzt, um diese Plattformen an Leben zu halten, macht das ganze noch schlimmer.
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Der Kipppunkt in Sachen E-Mobilität auf Social Media ist erreicht, die Mobilitätswende nimmt auch in den Kommentarspalten an Fahrt auf.
Ich verantworte als Teamleiter die Dachmarken des NDR auf Social. Wenn wir früher über E-Autos berichtet haben, gab es in den Kommentarspalten nur Desinformation und Hate - in der Regel unwidersprochen.
Inzw. gibt es viel Gegenrede von Menschen, die E-Autos fahren und falsche Aussagen kontern - und es werden immer mehr.
(1/3)@millerntorpirat ich fahre übrigens seit 2018 rein elektrisch. Auch unter den Emobilisten gibt es viele Boomer wie mich und mein Schwager, der noch einige Jahre länger Elektroautos als ich fährt. Gerade wir Älteren haben ja auch oft das Portemonnaie für die Anschaffung von Elektroautos. Wobei einige durchaus ans Sparbuch gegangen sind, weil sie sich das anschaffen wollten. Da ich vom Dach lade, brauche ich nicht zu rechnen, wie weit ich mit 100 Euro komme.
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Von mir ebenfalls vielen Dank für die Infos.
"Meine" Kohorte ist "meine" Straße - nach Hausnummern 29 freistehende Häuser.Bezüglich Mobilitätswende waren wir in 2019 die ersten mit einem Tesla Model 3.
Inzwischen sind es gerade mal drei E-Fahrzeuge, davon zwei von uns - hmmm...Bezüglich Wärmewende waren wir vor drei Jahren die ersten mit einer WP - inzwischen ist es so gerade 2-stellig geworden. Das geht etwas besser.
@alfredz Es braucht mehr Zeit als gedacht - zumal viele Akteure versuchen, die E-Auto-Wende auszubremsen. Anfangs war es zudem sehr teuer, E-Autos zu kaufen (das Einstampfen der Prämie, die zum Anschub eines Marktes wichtig ist, hat auch gebremst). Aber je mehr Leute die fahren, desto mehr werden andere nachziehen. Die Verkaufszahlen gehen auch in D hoch. Preisunterschiede bei Neuwagen werden geringer, ein Zweitmarkt baut sich auf, Leasingangebote sind günstig. Es rechnet sich für immer mehr.
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@pantaRhei @moskitokoenig Ja, Berichterstattung über den Klimawandel und seine Folgen ist herausfordernd, denn allein das Wort Klimawandel löst bei vielen schon Reaktanz aus. Es sollte nicht alarmistisch sein. Leute dürfen nicht den Eindruck haben, sie würden bevormundet. Aber Lösungen aufzuzeigen (wie im NDR Podcast "Perspektiven"), das ist spannend. Und wenn es den Leuten wirtschaftliche Vorteile bringt, dann wird es für alle interessant.
@millerntorpirat jup, solche „Diskussionen“ kennt man aus dem privaten Umfeld, gerne in Gestalt einer „kritischen“ Frage (auf die oft genug eigentlich keine Antwort gewünscht wird), und da sind's i.d.R. nur einzelne Personen …
Zum „Sinneswandel durch wirtschaftliche Vorteile“ hol' ich mal reflexartig den Link zu einem Artikel der taz (von 2024) aus Shaarli - mit Blick auf die derzeitige Situation bei fossilen Brennstoffen ist die Argumentation aktueller den je:
----- 8< -----
„Mit Klimawandel keinen überzeugt“Der Physiker Ramón Méndez hat Uruguay unabhängig von Öl und Gas gemacht. Gewirkt hätten vor allem wirtschaftliche Argumente.
----- >8 -----
Physiker über Energiewende: „Mit Klimawandel keinen überzeugt“
Der Physiker Ramón Méndez hat Uruguay unabhängig von Öl und Gas gemacht. Gewirkt hätten vor allem wirtschaftliche Argumente.
taz.de (taz.de)
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@DerSchulze Je nach Plattform gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Auf FB kann die Kommentarfunktion auf die eigene Community beschränkt werden. Wir schränken auch die Kommentarspalte ganz ein, wenn keine gescheite Diskussion möglich ist, wir keine Moderation gewährleisten können oder wenn das Thema und alle Argumente durch sind, wir uns anderen Themen widmen wollen. Ist immer ultima ratio, denn dadurch verliert man auch Reach. Im Grunde helfen Hater sogar bei der Verbreitung des Inhalts

@millerntorpirat ja gut, der Algorithmus fickt sowas halt dann auch nach vorne und spielt das in die Buddle weiter aus.
Definitiv aber Hut ab, das ihr das weiter macht wenn auch das sicherlich hier und da sehr sehr frustrierend ist. -
@millerntorpirat ich weiß nicht, welche Statistiken ihr benutzt. Wahrscheinlich von Meta? Ja, die Jüngeren benutzen Insta und Tiktok, aber zunehmend nutzen auch Ältere Insta. Viele haben zwar noch einen Facebook Account, den sie allerdings höchstens sporadisch nutzen. Vielleicht sind noch die Toxiker und einige Neurotiker noch auf Facebook, aber in meinem Bekanntenkreis benutzt kaum noch jemand Facebook. Die sind fast alle nur bei WhatsApp und eventuell Insta.
@MrGR Das sehen wir auch. Selbst TikTok ist längst keine Teenie-Plattform mehr, hier mal Beispielhaft die Insides zu einem unserer TikTok-Posting aus 2025 mit einer älteren Person als Interviewgast. Wen wir dort erreichen, ist extrem abhängig vom Content.

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Der Kipppunkt in Sachen E-Mobilität auf Social Media ist erreicht, die Mobilitätswende nimmt auch in den Kommentarspalten an Fahrt auf.
Ich verantworte als Teamleiter die Dachmarken des NDR auf Social. Wenn wir früher über E-Autos berichtet haben, gab es in den Kommentarspalten nur Desinformation und Hate - in der Regel unwidersprochen.
Inzw. gibt es viel Gegenrede von Menschen, die E-Autos fahren und falsche Aussagen kontern - und es werden immer mehr.
(1/3)@millerntorpirat das hat u.a. auch viel mit Tesla zu tun, eine Automarke, die auch viele Petrolheads und Rechtsextreme cool finden, spätestens seit dem offenen Support von MAGA, Trump und AfD durch Elon Musk.
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@MrGR Das sehen wir auch. Selbst TikTok ist längst keine Teenie-Plattform mehr, hier mal Beispielhaft die Insides zu einem unserer TikTok-Posting aus 2025 mit einer älteren Person als Interviewgast. Wen wir dort erreichen, ist extrem abhängig vom Content.

@millerntorpirat Interessant ist auch, dass die Alterskohorte 45 im Fediversum deutlich stärker vertreten ist, als jüngere Alterskohorten. Junge Leute nutzen Mastodon und Co deutlich seltener, eben weil sie tiktok und Insta bevorzugen.
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@millerntorpirat ich fahre übrigens seit 2018 rein elektrisch. Auch unter den Emobilisten gibt es viele Boomer wie mich und mein Schwager, der noch einige Jahre länger Elektroautos als ich fährt. Gerade wir Älteren haben ja auch oft das Portemonnaie für die Anschaffung von Elektroautos. Wobei einige durchaus ans Sparbuch gegangen sind, weil sie sich das anschaffen wollten. Da ich vom Dach lade, brauche ich nicht zu rechnen, wie weit ich mit 100 Euro komme.
@MrGR Nicht alle Boomer sind verbohrt und reaktionär unterwegs, das ist natürlich richtig, das wollte ich nicht ausdrücken. Im Gegenteil, dein Argument zieht: Vor allem Ältere haben oft das Geld, um sich solche Autos leisten zu können. Da sind auch viele Progressive unterwegs. Es fällt nur in den Kommentarspalten auf, dass vor allem viele Ältere meckern.

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Der Kipppunkt in Sachen E-Mobilität auf Social Media ist erreicht, die Mobilitätswende nimmt auch in den Kommentarspalten an Fahrt auf.
Ich verantworte als Teamleiter die Dachmarken des NDR auf Social. Wenn wir früher über E-Autos berichtet haben, gab es in den Kommentarspalten nur Desinformation und Hate - in der Regel unwidersprochen.
Inzw. gibt es viel Gegenrede von Menschen, die E-Autos fahren und falsche Aussagen kontern - und es werden immer mehr.
(1/3)@millerntorpirat @dielinke @spdbt @tazgetroete @sven_giegold #elektroauto #elektromobilitat #erneuerbare #renewable @greenpeace_de
…das ist schön zu hören, ist aber nur eine Seite der Medaille, denn die Rechnung würde noch eindeutiger zu Gunsten der Elektromobilität ausfallen, wenn insbesondere die Preise für öffentliches Laden nicht so überzogen wären. Daran muss man die Kostenunterschiede messen. Der Einfamilienhausbesitzer mit PV-Anlage und Wallbox darf nicht das Maß sein! -
Der Kipppunkt in Sachen E-Mobilität auf Social Media ist erreicht, die Mobilitätswende nimmt auch in den Kommentarspalten an Fahrt auf.
Ich verantworte als Teamleiter die Dachmarken des NDR auf Social. Wenn wir früher über E-Autos berichtet haben, gab es in den Kommentarspalten nur Desinformation und Hate - in der Regel unwidersprochen.
Inzw. gibt es viel Gegenrede von Menschen, die E-Autos fahren und falsche Aussagen kontern - und es werden immer mehr.
(1/3)@millerntorpirat
Der Post vom NDR ist auch sehr unseriös."Die Strompreise an öffentlichen Ladestationen in Deutschland variieren stark, liegen aber im Schnitt oft über 50–60 Cent/kWh. AC-Normalladen kostet meist 40–60 Cent/kWh, während DC-Schnellladen (HPC) oft zwischen 60 und 85 Cent/kWh liegt. Die Preise sind stark abhängig vom Anbieter, Tarifmodell (mit/ohne Abo) und Standort"
E-Autos sind zwar effizienter und bedeutend umweltfreundlicher, aber man muss sie sich auch leisten können.
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@millerntorpirat @dielinke @spdbt @tazgetroete @sven_giegold #elektroauto #elektromobilitat #erneuerbare #renewable @greenpeace_de
…das ist schön zu hören, ist aber nur eine Seite der Medaille, denn die Rechnung würde noch eindeutiger zu Gunsten der Elektromobilität ausfallen, wenn insbesondere die Preise für öffentliches Laden nicht so überzogen wären. Daran muss man die Kostenunterschiede messen. Der Einfamilienhausbesitzer mit PV-Anlage und Wallbox darf nicht das Maß sein!@FrankLoock @dielinke @spdbt @tazgetroete @sven_giegold @greenpeace_de Das stimmt, die Hausbesitzer mit Wallbox sind in unserer Rechnung auch nicht der Maßstab, sondern öffentliche Ladesäulen. Und selbst damit rechnet es sich schon.
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Spannend auch: Facebook ist viel toxischer und mit Desinformation durchsetzt als Instagram, ist halt die Boomer-Plattform.
Hat das Einfluss auf unser Postingverhalten? Ja, wir posten solche Themen nur, wenn unser CM-Team gut besetzt ist und das Kommentarniveau unter den anderen Postings es zulässt, sonst schieben wir das Thema - wir rechnen immer mit 500-1.000 Kommentaren (allein bei Facebook NDR.de) bei den Themen, die wir alle lesen müssen. Aber wir planen sie trotzdem regelmäßig ein. (2/3)
@millerntorpirat mein Mann und ich sind Boomer und fahren beide ein E-Auto…. Ist das okay?
