Das beträfe insbesondere kranke Menschen, deren Erkrankung nicht von Jobcenter oder Rentenversicherung anerkannt wurde.
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@die_Leo Wenn Familien es sich leisten können, dass ein Elternteil in Vollzeit die Carearbeit zu Hause macht, dann sind sie in der Regel nicht arm und können entsprechend auch die Krankenkassenbeiträge zahlen.
Sind sie arm und gibt es keine Alternative zur Carearbeit in Vollzeit, gibt es Wohngeld oder Bürgergeld als Aufstockung.
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Das beträfe insbesondere kranke Menschen, deren Erkrankung nicht von Jobcenter oder Rentenversicherung anerkannt wurde. Das ist gar nicht so selten zum Beispiel bei ME/CFS. Arbeiten und sich darüber versichern, können die halt trotzdem nicht.
Krankenkassen: Aus für kostenlose Mitversicherung von Ehepartnern?
Wer bisher kostenlos über den Partner krankenversichert war, soll künftig womöglich selbst zahlen. Die SPD dementiert eine Einigung, die Gewerkschaften kritisieren die Idee bereits als Angriff auf Familien.
(www.spiegel.de)
@ennopark Hmm ... und Minijobber (überwiegend Frauen), die über ihren Partner familienversichert sind? Der Arbeitgeber zahlt für Minijobber zwar 13% in die KV ... dennoch muß der Minijobber sich entweder selber kranken-versichern oder, wenn verheiratet, kann er mitversichert sein.
Was passiert mit der angedachten Reform? Minijobber müßten dann 225 € zahlen, obwohl der Arbeitgeber bereits 13% einzahlt?!
Menschen, an die Singles nicht denken???
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Das beträfe insbesondere kranke Menschen, deren Erkrankung nicht von Jobcenter oder Rentenversicherung anerkannt wurde. Das ist gar nicht so selten zum Beispiel bei ME/CFS. Arbeiten und sich darüber versichern, können die halt trotzdem nicht.
Krankenkassen: Aus für kostenlose Mitversicherung von Ehepartnern?
Wer bisher kostenlos über den Partner krankenversichert war, soll künftig womöglich selbst zahlen. Die SPD dementiert eine Einigung, die Gewerkschaften kritisieren die Idee bereits als Angriff auf Familien.
(www.spiegel.de)
@ennopark Das kann man easy mit der Mütterrente wieder ausgleichen.

Verkommenes Pack, anders kann man diese Personen nicht mehr nennen.
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Das beträfe insbesondere kranke Menschen, deren Erkrankung nicht von Jobcenter oder Rentenversicherung anerkannt wurde. Das ist gar nicht so selten zum Beispiel bei ME/CFS. Arbeiten und sich darüber versichern, können die halt trotzdem nicht.
Krankenkassen: Aus für kostenlose Mitversicherung von Ehepartnern?
Wer bisher kostenlos über den Partner krankenversichert war, soll künftig womöglich selbst zahlen. Die SPD dementiert eine Einigung, die Gewerkschaften kritisieren die Idee bereits als Angriff auf Familien.
(www.spiegel.de)
@ennopark Spoiler: das betrifft jetzt (und seit 2007) bereits viele Menschen! Nun aber zusätzlich diejenigen (meist Frauen), die sich in einer Ehe befinden.
Edit: okay, das schreibst du selbst auch im Folgetröt. Es gibt aber noch viele weitere Gründe, warum "Bürgergeld" oder Sozialhilfe nicht gewährt werden und Menschen am Limit dann auch noch ~220 Euro monatlich Krankenkasse aufgedrückt wird, die sie natürlich nicht zahlen können.
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@die_Leo Wenn Familien es sich leisten können, dass ein Elternteil in Vollzeit die Carearbeit zu Hause macht, dann sind sie in der Regel nicht arm und können entsprechend auch die Krankenkassenbeiträge zahlen.
Sind sie arm und gibt es keine Alternative zur Carearbeit in Vollzeit, gibt es Wohngeld oder Bürgergeld als Aufstockung.
@Gaius91 Hmm ... wie kommst Du darauf?
85% der Berufstätigen verdienen weniger als 3000 netto. Wenn ein Partner die Care Arbeit leistet, wie weit kommt man mit 3000 netto bei steigenden Mieten, steigenden Abgaben, steigenden Gebühren usw.?
Übrigens: 20% verdienen weniger als 2000 netto ... wie wei kommt man dann?
Nur 15% gehören zur wohlhabenden Oberschicht ... -
@Saupreiss @ennopark ja, das ist richtig. Eine wirklich allgemeine Krankenversicherung wäre trotzdem sinnvoll.
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@ennopark Die Familienversicherung abzuschaffen ist richtig. Warum sollen nicht verheiratete gesetzlich Krankenversicherte die Versicherung von Ehepartnern, die nicht oder nur wenig arbeiten, bezahlen, während Reiche und Spitzenverdiener, die privat versichert sind keinen Cent dazu beitragen?
Die Krankheiten, bei denen arbeiten nicht möglich ist, müssen natürlich von Jobcenter und Rentenversicherung anerkannt werden.@nilscb Es findet sich halt immer das eine oder andere antisoziale Arschloch, das richtig findet, wenn Leuten, die ohnehin nichts mehr haben, noch mehr weggenommen werden soll. @Gaius91 @AlbertHesse
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@ennopark Spoiler: das betrifft jetzt (und seit 2007) bereits viele Menschen! Nun aber zusätzlich diejenigen (meist Frauen), die sich in einer Ehe befinden.
Edit: okay, das schreibst du selbst auch im Folgetröt. Es gibt aber noch viele weitere Gründe, warum "Bürgergeld" oder Sozialhilfe nicht gewährt werden und Menschen am Limit dann auch noch ~220 Euro monatlich Krankenkasse aufgedrückt wird, die sie natürlich nicht zahlen können.
@hannes99 Ja absolut. Und dann wundern sich Leute, dass es immer noch so viele ohne Krankenversicherung gibt. Statt die Lücken zu schließen werden sie weiter aufgerissen.
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@nilscb Es findet sich halt immer das eine oder andere antisoziale Arschloch, das richtig findet, wenn Leuten, die ohnehin nichts mehr haben, noch mehr weggenommen werden soll. @Gaius91 @AlbertHesse
@ennopark Nochmal lesen und verstehen, anstatt zu beleidigen. Ich will nicht, dass Kranke und Arme weniger haben, sondern dass es anders finanziert wird und nur diejenigen weniger zahlen müssen, die zu wenig haben.
Ein "asoziales Arschloch" ist jemand, der andere beleidigt und ein asoziales System verteidigt, obwohl er es besser weiß, wie deine Kommentare zur Ausgrenzung von Alleinstehenden zeigen. -
@ennopark Die Mitversicherung des Ehepartners setzt im Falle vorhandener Arbeitsfähigkeit falsche Anreize und hilft Familien, die keine Hilfe brauchen und fördert wie das Ehegattensplitting ein bürgerliches Familienmodell.
@Gaius91 Es hätte halt im Limbo zwischen kein Krankengeld mehr und noch keine Erwerbsminderungsrente für mich ganz konkret bedeutet, dass ich persönlich ganz konkret ohne Krankenversicherung dagestanden wäre trotz chronischer Erkrankung und ohne jegliches eigenes Verschulden.
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@Saupreiss @poupou Da muss gar nichts gestaffelt werden. Es würde völlig reichen, die Obergrenze abzuschaffen, ab der trotz höherem Verdienst keine zusätzlichen KV-Beiträge mehr anfallen. Aber das geht natürlich nicht, dann müssten ja Wohlhabende mehr beitragen…
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@Saupreiss @poupou Da muss gar nichts gestaffelt werden. Es würde völlig reichen, die Obergrenze abzuschaffen, ab der trotz höherem Verdienst keine zusätzlichen KV-Beiträge mehr anfallen. Aber das geht natürlich nicht, dann müssten ja Wohlhabende mehr beitragen…