Massenhaft KI generierte Bücher und was ihr als Leser*innen tun könnt(ein Thread)
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@amalia12 Ich sehe das Problem schon selbst, aber mal ehrlich: Wo wurde denn der Beitrag gepostet, den du zitierst? In einem Millionärs*-Wohnzimmer? Hinter Registrierungsschranke via Newsletter?
Ich bin sowieso dabei, zu überlegen, ob ich überhaupt nochmal eine Öffentlichkeit an meinen trans-Ownvoice-Welten teilhaben lasse. Aber wenn's jetzt darauf hinausläuft, dass Verlage zur notwendigen Verifikationsinstanz werden, ist das für SP natürlich generell ein Problem.
*sry, Milliardär natürlich
@viel_zu_negativ
Du meinst das Zitat des Verlegers, Simon Rhys Beck? Er hat das auf Instagram gepostet. Oder meinst du etwas anderes?Ansonsten kann ich noch diesen Beitrag empfehlen, der auch über das Problem berichtet:
"Wie KI-Bücher Amazon KDP überfluten und den Buchmarkt verändern"
https://buchmarkt.de/patrick-meier-amazon-ki/ -
@viel_zu_negativ
Du meinst das Zitat des Verlegers, Simon Rhys Beck? Er hat das auf Instagram gepostet. Oder meinst du etwas anderes?Ansonsten kann ich noch diesen Beitrag empfehlen, der auch über das Problem berichtet:
"Wie KI-Bücher Amazon KDP überfluten und den Buchmarkt verändern"
https://buchmarkt.de/patrick-meier-amazon-ki/@amalia12 Ja, Instagram war meine Vermutung und exakt das, was ich mit Milliardärs-Wohnzimmern meinte.
Wer solche Infos schon nur innerhalb einer Bubble verteilt, die sich ebenfalls darauf geeinigt hat, sich nur noch in Spaces aufzuhalten, deren Regeln und Algorithmen US-Milliardäre aufstellen, wird doch niemals ernsthaft hingehen und mich als real ansehen, solange ich bloß in freien Spaces unterwegs bin.
Was für ein Problem LLMs sind, ist mir bereits bekannt, darum geht es mir nicht.
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@amalia12 Ja, Instagram war meine Vermutung und exakt das, was ich mit Milliardärs-Wohnzimmern meinte.
Wer solche Infos schon nur innerhalb einer Bubble verteilt, die sich ebenfalls darauf geeinigt hat, sich nur noch in Spaces aufzuhalten, deren Regeln und Algorithmen US-Milliardäre aufstellen, wird doch niemals ernsthaft hingehen und mich als real ansehen, solange ich bloß in freien Spaces unterwegs bin.
Was für ein Problem LLMs sind, ist mir bereits bekannt, darum geht es mir nicht.
@viel_zu_negativ
Ich kann dazu nur sagen, dass die Buchbubble auf Instagram, auch bekannt als "Bookstagram", sehr groß ist (wesentlich größer als im Fediverse) und dass z.B. Kleinverlage wie der von mir genannte, darauf angewiesen sind, die Leute dort zu erreichen.
Dass Instagram als Meta-Unternehmen aus vielen, vielen Gründen bedenklich ist, das ist mir klar, darüber müssen wir nicht reden.
Ich würde mir wünschen, dass die Buchbubble hier größer wäre, aber das ist sie nun mal aktuell nicht. -
@amalia12 Ja, Instagram war meine Vermutung und exakt das, was ich mit Milliardärs-Wohnzimmern meinte.
Wer solche Infos schon nur innerhalb einer Bubble verteilt, die sich ebenfalls darauf geeinigt hat, sich nur noch in Spaces aufzuhalten, deren Regeln und Algorithmen US-Milliardäre aufstellen, wird doch niemals ernsthaft hingehen und mich als real ansehen, solange ich bloß in freien Spaces unterwegs bin.
Was für ein Problem LLMs sind, ist mir bereits bekannt, darum geht es mir nicht.
@amalia12 Und ohne diesem Verleger jetzt persönlich konkrete Absichten zu unterstellen: Wenn ein Verlag auf Leser*innen einwirkt mit dem Hinweis, dass Verlags-Autor*innen bevorzugt werden sollten, weil die ja dann verifiziert echte Menschen und real sind, und damit die eigene Position als Gatekeeper stärkt, hat das für mich zumindest ein Geschmäckle, und das egoistische Interesse an diesem Punkt sollte kritisch angemerkt werden.
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@viel_zu_negativ
Ich kann dazu nur sagen, dass die Buchbubble auf Instagram, auch bekannt als "Bookstagram", sehr groß ist (wesentlich größer als im Fediverse) und dass z.B. Kleinverlage wie der von mir genannte, darauf angewiesen sind, die Leute dort zu erreichen.
Dass Instagram als Meta-Unternehmen aus vielen, vielen Gründen bedenklich ist, das ist mir klar, darüber müssen wir nicht reden.
Ich würde mir wünschen, dass die Buchbubble hier größer wäre, aber das ist sie nun mal aktuell nicht.@amalia12 Du hast nunmal auf Social Media als Verifikationsstelle hingewiesen, und da wir jetzt herausgearbeitet haben, dass mit diesem Begriff NICHT das Social Media hier inkludiert ist, auf dem wir uns gerade bewegen, wollte ich einfach mal klar benannt haben, dass wir alle hier erst "real" würden, wenn wir die Plattform wechseln sollten.
Und dass uns das betreffende Statement hier nichtmal direkt, sondern nur über Hörensagen zur Verfügung steht, veranschaulicht das einfach sehr gut.
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@amalia12 Und ohne diesem Verleger jetzt persönlich konkrete Absichten zu unterstellen: Wenn ein Verlag auf Leser*innen einwirkt mit dem Hinweis, dass Verlags-Autor*innen bevorzugt werden sollten, weil die ja dann verifiziert echte Menschen und real sind, und damit die eigene Position als Gatekeeper stärkt, hat das für mich zumindest ein Geschmäckle, und das egoistische Interesse an diesem Punkt sollte kritisch angemerkt werden.
@viel_zu_negativ
Okay, hier scheint ein Missverständnis vorzuliegen, anhand meines Zitats. Ich kenne Simon recht gut und nein, er betreibt kein Gatekeeping. Er selbst liest auch Romane von Selfpublisher*innen. Er weist z.B. auch auf Instagram auf Romane von SPlern hin, die ihm gut gefallen haben. -
@amalia12 Du hast nunmal auf Social Media als Verifikationsstelle hingewiesen, und da wir jetzt herausgearbeitet haben, dass mit diesem Begriff NICHT das Social Media hier inkludiert ist, auf dem wir uns gerade bewegen, wollte ich einfach mal klar benannt haben, dass wir alle hier erst "real" würden, wenn wir die Plattform wechseln sollten.
Und dass uns das betreffende Statement hier nichtmal direkt, sondern nur über Hörensagen zur Verfügung steht, veranschaulicht das einfach sehr gut.
Also, was mich betrifft, sehe ich das Fediverse auch als Social Medium. Dass nicht alle Autor*innen hier aktiv sind, darüber haben wir ja nun schon geschrieben.
Es ist nicht böse gemeint, aber ich möchte das nun nicht weiter diskutieren, ich habe heute noch einiges vor, bei dem ich nicht nebenbei im Fediverse Toots tippen kann.
Ich wünsche dir ein schönes Wochenende. -
@viel_zu_negativ
Okay, hier scheint ein Missverständnis vorzuliegen, anhand meines Zitats. Ich kenne Simon recht gut und nein, er betreibt kein Gatekeeping. Er selbst liest auch Romane von Selfpublisher*innen. Er weist z.B. auch auf Instagram auf Romane von SPlern hin, die ihm gut gefallen haben.@amalia12 Du scheinst meinen Punkt nicht verstanden zu haben:
Du hast oben eine Liste an Punkten aufgestellt, die man überprüfen sollte, und in der wird "hat einen Verlag" als Verfikationsmerkmal aufgelistet. Es werden die Verlage als gatekeepende, weil in dem Fall verifizierende Instanz gestärkt, und ob ein einzelner Verleger gelegentlich auch Menschen als solche betrachtet, die sich dem Gatekeeping nicht unterworfen haben, ändert an der Rolle in dieser Liste erstmal gar nichts.
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Also, was mich betrifft, sehe ich das Fediverse auch als Social Medium. Dass nicht alle Autor*innen hier aktiv sind, darüber haben wir ja nun schon geschrieben.
Es ist nicht böse gemeint, aber ich möchte das nun nicht weiter diskutieren, ich habe heute noch einiges vor, bei dem ich nicht nebenbei im Fediverse Toots tippen kann.
Ich wünsche dir ein schönes Wochenende.@amalia12 Tja, wenn du nunmal eine Liste postest, die Leser*innen dazu auffordert, mich und andere Menschen wie mich künftig nicht als real existierenden Menschen und Autor, sondern als Maschine zu betrachten - und deine Reichweite ist beträchtlich größer als meine, weswegen das Menschen auch tun werden - musst du damit rechnen, dass ich das nicht toll finde.
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Was aktuell fehlt, ist eine Kennzeichnungspflicht für KI-generierte Bücher und allgemein Regulierungen für den gesamten Bereich des KI-generierten Materials.
Und ja, ich weiß, die von mir genannten Schritte sind nervig und unter Umständen zeitaufwändig. Aber auf diesem Weg könnt ihr reale Autor*innen unterstützen und den KI-generierten Bücher ausweichen. Wenn ihr weitere Tipps habt, schreibt gern einen Kommentar.
6/6
Nachtrag: Da mein Thread kritisiert wurde, hier eine Klarstellung:
Nein, nicht alle Autor*innen, insbesondere Selfpublisher*innen/Indie-Autor*innen haben Internetpräsenzen irgendeiner Art. Manche zeigen auch keine Fotos von sich online und sind nicht überall oder auch gar nicht in Social Media aktiv. Dafür gibt es oft persönliche Gründe. Einige haben auch Pseudonyme, teilweise auch für verschiedene Genres.
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Nachtrag: Da mein Thread kritisiert wurde, hier eine Klarstellung:
Nein, nicht alle Autor*innen, insbesondere Selfpublisher*innen/Indie-Autor*innen haben Internetpräsenzen irgendeiner Art. Manche zeigen auch keine Fotos von sich online und sind nicht überall oder auch gar nicht in Social Media aktiv. Dafür gibt es oft persönliche Gründe. Einige haben auch Pseudonyme, teilweise auch für verschiedene Genres.
1/2Aber: Wenn ihr auf euch völlig unbekannte Autor*innen stoßt, über die gar nichts online zu finden ist und die möglicherweise eine extrem hohe Zahl an Büchern pro Jahr veröffentlichen, unter Umständen auch mit zig Übersetzungen innerhalb kürzester Zeit, dann besteht
da durchaus eine Wahrscheinlichkeit, dass diese Autorys nicht existieren, sondern dass ihre Bücher komplett KI-generiert wurden.Mehr habe ich heute zu diesem Thema nicht zu sagen.
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Aber: Wenn ihr auf euch völlig unbekannte Autor*innen stoßt, über die gar nichts online zu finden ist und die möglicherweise eine extrem hohe Zahl an Büchern pro Jahr veröffentlichen, unter Umständen auch mit zig Übersetzungen innerhalb kürzester Zeit, dann besteht
da durchaus eine Wahrscheinlichkeit, dass diese Autorys nicht existieren, sondern dass ihre Bücher komplett KI-generiert wurden.Mehr habe ich heute zu diesem Thema nicht zu sagen.
2/2Schon vor dem KI-Boom gab es ganze Bewegungen zu "Schreibe eine massive Anzahl an Büchern um die Passives Einkommen zu sichern!"
Es wundert mich nicht, daß das jetzt mit KI automatisiert wird.
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