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  3. IT-Security-Weisheit am Abend 🌙

IT-Security-Weisheit am Abend 🌙

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  • m_e_st@mastodon.socialM m_e_st@mastodon.social

    @lijepasam @kuketzblog Hinweis: Deine WhatsApp-nutzenden Verwandten verraten ja nicht nur sich selbst, sondern auch die Kontakt- und Metadaten von Dir und ihren anderen Kontakten im Adressbuch an Meta.

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    lijepasam@social.vivaldi.net
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    #20

    @M_E_ST @kuketzblog
    Deshalb fühlt es sich auch auf meiner Seite manchmal so sinnlos an, meine Daten und die meiner Kontakte zu schützen, wenn ich weiß, daß andere die Daten eh schon weitergegeben haben.

    Es scheint den Glauben zu geben, dass, wenn man kein Straftäter oder Prominenter ist, die Daten von keinem Interesse sind.

    Ehrlich gesagt, habe ich diesen Kampfplatz aber so gut wie aufgegeben. Ich bemüh mich vorrangig drum, dass sie demokratische Parteien wählen.

    m_e_st@mastodon.socialM kaiahnung@mastodon.socialK 2 Replies Last reply
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    • lijepasam@social.vivaldi.netL lijepasam@social.vivaldi.net

      @M_E_ST @kuketzblog
      Deshalb fühlt es sich auch auf meiner Seite manchmal so sinnlos an, meine Daten und die meiner Kontakte zu schützen, wenn ich weiß, daß andere die Daten eh schon weitergegeben haben.

      Es scheint den Glauben zu geben, dass, wenn man kein Straftäter oder Prominenter ist, die Daten von keinem Interesse sind.

      Ehrlich gesagt, habe ich diesen Kampfplatz aber so gut wie aufgegeben. Ich bemüh mich vorrangig drum, dass sie demokratische Parteien wählen.

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      #21

      @lijepasam @kuketzblog@social.tchncs.d

      "Ich bemüh mich vorrangig drum, dass sie demokratische Parteien wählen."

      Im Zweifelsfall ist dieses Bemühen bestimmt segensreicher als der Windmühlen-Kampf gegen die Datenkraken. Viel Erfolg!

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      • H hiddenalpha@mastodon.social

        @dr_ulli

        Einfach gleich Lohnabrechnungen und Steuerdokumente anfragen hilft teils auch 🙃 Bisher hatten dann plötzlich alle offensichtlich doch was zu verbergen 😂

        schimmelreiter@digitalcourage.socialS This user is from outside of this forum
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        schimmelreiter@digitalcourage.social
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        #22

        @hiddenalpha @dr_ulli Ich frage dann immer nach den Login Daten vom Online Banking. Eigentlich sollte man auch nach den Sexvorlieben fragen.

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        • kuketzblog@social.tchncs.deK kuketzblog@social.tchncs.de

          IT-Security-Weisheit am Abend 🌙

          »Ich habe nichts zu verbergen« ist keine Sicherheitsstrategie - es ist eine Kapitulation. Daten über dich werden gesammelt, verknüpft und irgendwann missbraucht, ob von Kriminellen, Werbetreibenden oder Behörden. Es geht nicht darum, ob du etwas Verbotenes tust. Es geht darum, wer die Kontrolle über dein Leben hat – du oder andere.

          #ITSecurity #Cybersecurity #Sicherheit

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          flx@norden.social
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          #23

          @kuketzblog Dass »Ich habe nichts zu verbergen« keine Sicherheitsstrategie sei, ist immer wieder eine merkwürdige Reaktion auf »Ich bin bereit, diese Daten zu teilen, denn der Mehrwert überwiegt das Risiko«

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          • kuketzblog@social.tchncs.deK kuketzblog@social.tchncs.de

            IT-Security-Weisheit am Abend 🌙

            »Ich habe nichts zu verbergen« ist keine Sicherheitsstrategie - es ist eine Kapitulation. Daten über dich werden gesammelt, verknüpft und irgendwann missbraucht, ob von Kriminellen, Werbetreibenden oder Behörden. Es geht nicht darum, ob du etwas Verbotenes tust. Es geht darum, wer die Kontrolle über dein Leben hat – du oder andere.

            #ITSecurity #Cybersecurity #Sicherheit

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            #24

            @kuketzblog
            Exakt auf den Punkt gebracht.

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            • lijepasam@social.vivaldi.netL lijepasam@social.vivaldi.net

              @M_E_ST @kuketzblog
              Deshalb fühlt es sich auch auf meiner Seite manchmal so sinnlos an, meine Daten und die meiner Kontakte zu schützen, wenn ich weiß, daß andere die Daten eh schon weitergegeben haben.

              Es scheint den Glauben zu geben, dass, wenn man kein Straftäter oder Prominenter ist, die Daten von keinem Interesse sind.

              Ehrlich gesagt, habe ich diesen Kampfplatz aber so gut wie aufgegeben. Ich bemüh mich vorrangig drum, dass sie demokratische Parteien wählen.

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              #25

              @lijepasam
              Wird tatsächlich immer schwieriger.
              Ich persönlich komm gut klar damit, dass ich gewisse Dinge nicht mitbekomme.
              Aber meine Kinder sind inzwischen in einem Alter, in dem sie Nachteile durch meinen Boykott haben:
              - Keine aktuellen Infos zur Klassenarbeit aus der WhatsApp Gruppe
              - keine Infos aus der Vereinsgruppe
              - anderen Eltern ist es zu blöde sich zu melden, um die Kinder zum Spielen zu verabreden
              Ein Dilemma.
              Next step: Mobiltelefon fürs Kind... Was tun?
              @M_E_ST @kuketzblog

              m_e_st@mastodon.socialM lijepasam@social.vivaldi.netL 2 Replies Last reply
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              • kaiahnung@mastodon.socialK kaiahnung@mastodon.social

                @lijepasam
                Wird tatsächlich immer schwieriger.
                Ich persönlich komm gut klar damit, dass ich gewisse Dinge nicht mitbekomme.
                Aber meine Kinder sind inzwischen in einem Alter, in dem sie Nachteile durch meinen Boykott haben:
                - Keine aktuellen Infos zur Klassenarbeit aus der WhatsApp Gruppe
                - keine Infos aus der Vereinsgruppe
                - anderen Eltern ist es zu blöde sich zu melden, um die Kinder zum Spielen zu verabreden
                Ein Dilemma.
                Next step: Mobiltelefon fürs Kind... Was tun?
                @M_E_ST @kuketzblog

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                #26

                @KaiAhnung @lijepasam @kuketzblog In der Tat muss man hier pragmatisch entscheiden. Keine digitale Unabhängigkeit der Welt ist die soziale Isolation eines Kindes wert. Du wirst also um WhatsApp nicht herum kommen. Mit ein paar Begleitmaßnahmen lässt sich aber der Schaden begrenzen (z.B. Zweit-Smartphone oder Kontakte-sperren, ggf. auch beeper.com)

                Aber man muss diese Leute, die einen zu WhatsApp nötigen, nicht mögen. Aber wie immer lohnt es sich nicht, asoziale Ignoranten überzeugen zu wollen.

                kaiahnung@mastodon.socialK 1 Reply Last reply
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                • kaiahnung@mastodon.socialK kaiahnung@mastodon.social

                  @lijepasam
                  Wird tatsächlich immer schwieriger.
                  Ich persönlich komm gut klar damit, dass ich gewisse Dinge nicht mitbekomme.
                  Aber meine Kinder sind inzwischen in einem Alter, in dem sie Nachteile durch meinen Boykott haben:
                  - Keine aktuellen Infos zur Klassenarbeit aus der WhatsApp Gruppe
                  - keine Infos aus der Vereinsgruppe
                  - anderen Eltern ist es zu blöde sich zu melden, um die Kinder zum Spielen zu verabreden
                  Ein Dilemma.
                  Next step: Mobiltelefon fürs Kind... Was tun?
                  @M_E_ST @kuketzblog

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                  #27

                  @KaiAhnung @M_E_ST @kuketzblog
                  Zum Glück gab es zur Zeit als mein Sohn in Kita/Grundschule war noch Mailverteiler.

                  Mein Sohn hatte dann in der Oberstufe tatsächlich ein Problem, da er kein Smartphone wollte. Ein Freund hat ihm dann die wichtigen Mitteilungen aus dem Klassenchat per SMS geschickt.
                  Im Architekturstudium hat er dann aufgeben müssen und mein altes Smartphone übernommen, weil alles über WhatsApp organisiert wurde, was bei einer großen Anzahl von Studenten absolut ineffizient war.
                  Seit dem Wechsel zum Bauingenieurwesen bekommt er häufig Discord durch zum Austausch.
                  Letztendlich musste er sich aber ein neues Smartphone zulegen, wegen dem Studententicket. Das lief auf meinem alten Handy nicht.

                  An seinem Weg kann man gut den Zwang sehen, dem man unterliegt.

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                  • m_e_st@mastodon.socialM m_e_st@mastodon.social

                    @KaiAhnung @lijepasam @kuketzblog In der Tat muss man hier pragmatisch entscheiden. Keine digitale Unabhängigkeit der Welt ist die soziale Isolation eines Kindes wert. Du wirst also um WhatsApp nicht herum kommen. Mit ein paar Begleitmaßnahmen lässt sich aber der Schaden begrenzen (z.B. Zweit-Smartphone oder Kontakte-sperren, ggf. auch beeper.com)

                    Aber man muss diese Leute, die einen zu WhatsApp nötigen, nicht mögen. Aber wie immer lohnt es sich nicht, asoziale Ignoranten überzeugen zu wollen.

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                    #28

                    @M_E_ST
                    Stimmt alles.
                    Dass jedoch die Technologie der "bösen" noch immer Standard ist, macht weder logisch Sinn, noch will ich es akzeptieren.
                    Das ganze Zeug ist irgendwie die "Fossilenergie" des Digitalen.
                    Ist schlecht, sollte eigentlich jeder wissen, kommt aber nicht weg. Frustrierend.
                    @lijepasam @kuketzblog

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                    • kaiahnung@mastodon.socialK kaiahnung@mastodon.social

                      @M_E_ST
                      Stimmt alles.
                      Dass jedoch die Technologie der "bösen" noch immer Standard ist, macht weder logisch Sinn, noch will ich es akzeptieren.
                      Das ganze Zeug ist irgendwie die "Fossilenergie" des Digitalen.
                      Ist schlecht, sollte eigentlich jeder wissen, kommt aber nicht weg. Frustrierend.
                      @lijepasam @kuketzblog

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                      #29

                      @KaiAhnung @lijepasam @kuketzblog Wenn Dein Vergleich mit der Fossilenergie stimmt, dann besteht ja noch Hoffnung: Auch die Elektroautos wurden vor 120 Jahren fast vollständig verdrängt und doch setzen sie sich seit etwa fünf Jahren langsam wieder durch.

                      Und ja: Die Idee, Big-Tech als die Verbrenner-Technologie des Internets zu betrachten, ist mir völlig neu. Ist aber ein spannender Gedanke.

                      kaiahnung@mastodon.socialK 1 Reply Last reply
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                      • m_e_st@mastodon.socialM m_e_st@mastodon.social

                        @KaiAhnung @lijepasam @kuketzblog Wenn Dein Vergleich mit der Fossilenergie stimmt, dann besteht ja noch Hoffnung: Auch die Elektroautos wurden vor 120 Jahren fast vollständig verdrängt und doch setzen sie sich seit etwa fünf Jahren langsam wieder durch.

                        Und ja: Die Idee, Big-Tech als die Verbrenner-Technologie des Internets zu betrachten, ist mir völlig neu. Ist aber ein spannender Gedanke.

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                        #30

                        @M_E_ST
                        Klar ist Hoffnung. Immer. Wir sind in Sachen Mindset bei nicht datenschutzaffinen Menschen schon viel weiter als noch vor einem Jahr (aber mit Rückschlägen).
                        Das Dilemma sind Walled Gardens, Ignoranz, Bequemlichkeit und Angst vor Veränderung.
                        Und selbstverständlich ist Big Tech die Verbrennertechnologie des Digitalen. Nicht nur im übertragenen Sinn. Die bauen schließlich AKWs, um ihren Energiebedarf zu decken.
                        @lijepasam @kuketzblog

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                          IT-Security-Weisheit am Abend 🌙

                          »Ich habe nichts zu verbergen« ist keine Sicherheitsstrategie - es ist eine Kapitulation. Daten über dich werden gesammelt, verknüpft und irgendwann missbraucht, ob von Kriminellen, Werbetreibenden oder Behörden. Es geht nicht darum, ob du etwas Verbotenes tust. Es geht darum, wer die Kontrolle über dein Leben hat – du oder andere.

                          #ITSecurity #Cybersecurity #Sicherheit

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                          #31

                          @kuketzblog
                          Ein Verwaltungsrichter dazu: „Der durch die Ausweiskontrollen und die Videoüberwachung erzeugte Schutz von Leben, Gesundheit und Freiheit sei höher zu gewichten als der niedrigschwellige Eingriff in das Recht auf informationelle Selbstbestimmung“.

                          Die Stimmung auf Facebook🙃 ist eindeutig: Das Gericht hat ... richtig entschieden ... „Der Datenschutz verkommt immer mehr zum Täterschutz“, bringt ein Kommentar die verbreitete Haltung auf den Punkt.🙃

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                          „Wem das nicht gefällt, hat anscheinend was zu verbergen“: Freibad-Gäste begrüßen Kameras und Ausweiskontrollen

                          Berliner Verwaltungsgericht weist Datenschutzverwarnung zurück – Kameras und Ausweiskontrollen in Freibädern bleiben zulässig. Badegäste stimmen zu.

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                          (www.merkur.de)

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