20 Jahre Vorratsdatenspeicherung
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20 Jahre Vorratsdatenspeicherung
Am 15.03.2006 hat die EU die EU-Richtlinie 2006/24/EG verabschiedet, die in https://de.wikipedia.org/wiki/Richtlinie_2006/24/EG_%C3%BCber_die_Vorratsspeicherung_von_Daten diskutiert wird und die später für verfassungswidrig und nichtig erklärt wurde.
Sie begründete widerrechtlich die Pflicht zur Umsetzung einer Vorratsdatenspeicherung in den Mitgliedsstaaten.
Deutschland hat schon vorher - im Grunde seit der Telekom-Liberalisierung zehn Jahre vorher - versucht, national eine Vorratsdatenspeicherung zu etablieren, ist damit aber krachend gescheitert. Daher hatte man über Bande gespielt und versucht das mit "EU-Recht, kann man nix machen" zu bekommen.
Das war aber auch auf EU-Ebene rechtswidrig und nichtig.
Deutschland hatte in der Zeit von Anfang 2008 bis Anfang 2010 eine Vorratsdatenspeicherung in Kraft, aber sie hat keine meßbaren Auswirkungen auf die Aufklärungsquote oder sonst irgendwelche Behörden funktionen gehabt.
In der Folge gab es weitere Versuche zur Umsetzung einer Vorratsdatenspeicherung, die ebenfalls alle verfassungwidrig, EU-rechtwidrig und nichtig waren und schon im Ansatz gescheitert sind.
Inzwischen versucht man immer noch Vorratendatenspeicherung zu implementieren, will aber eigentlich eine dauerhafte User-Authentisierung mit der eIDAS 2.0 als elektronischer Online-Ausweis – das wäre auch zielgenauer als eine IP-basierende Identifizierung im Zeitalter von CGNAT.
Die Legitimierung von User-Kennzeichnung ist der Jugendschutz – alle User sind per Default Kinder und bekommen nur Zugriff auf ein Kindernet mit sinnlosen Kommunikationseinschränkungen und erst nach dem Anmelden mit eIDAS oder einem anderen Identitätsnachweis und der dazu gehörenden Attribution werden alle Funktionen frei geschaltet.
Das ist jetzt noch nicht klar erkennbar, aber es ist die Strategie.
Das ist auch einer der Gründe, warum eine anonyme, attributsbasiernede eIDAS nicht so richtig populär ist – man will ja eigentlich nicht wissen, ob der User über 18 oder Deutscher ist, sondern wer genau er ist, damit man Aktionen im Netz Identitäten zuordnen kann.
Das Ziel ist es mittelfristig alle interessanten Dienste mit Personenbindung zu haben.
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20 Jahre Vorratsdatenspeicherung
Am 15.03.2006 hat die EU die EU-Richtlinie 2006/24/EG verabschiedet, die in https://de.wikipedia.org/wiki/Richtlinie_2006/24/EG_%C3%BCber_die_Vorratsspeicherung_von_Daten diskutiert wird und die später für verfassungswidrig und nichtig erklärt wurde.
Sie begründete widerrechtlich die Pflicht zur Umsetzung einer Vorratsdatenspeicherung in den Mitgliedsstaaten.
Deutschland hat schon vorher - im Grunde seit der Telekom-Liberalisierung zehn Jahre vorher - versucht, national eine Vorratsdatenspeicherung zu etablieren, ist damit aber krachend gescheitert. Daher hatte man über Bande gespielt und versucht das mit "EU-Recht, kann man nix machen" zu bekommen.
Das war aber auch auf EU-Ebene rechtswidrig und nichtig.
Deutschland hatte in der Zeit von Anfang 2008 bis Anfang 2010 eine Vorratsdatenspeicherung in Kraft, aber sie hat keine meßbaren Auswirkungen auf die Aufklärungsquote oder sonst irgendwelche Behörden funktionen gehabt.
In der Folge gab es weitere Versuche zur Umsetzung einer Vorratsdatenspeicherung, die ebenfalls alle verfassungwidrig, EU-rechtwidrig und nichtig waren und schon im Ansatz gescheitert sind.
Inzwischen versucht man immer noch Vorratendatenspeicherung zu implementieren, will aber eigentlich eine dauerhafte User-Authentisierung mit der eIDAS 2.0 als elektronischer Online-Ausweis – das wäre auch zielgenauer als eine IP-basierende Identifizierung im Zeitalter von CGNAT.
Die Legitimierung von User-Kennzeichnung ist der Jugendschutz – alle User sind per Default Kinder und bekommen nur Zugriff auf ein Kindernet mit sinnlosen Kommunikationseinschränkungen und erst nach dem Anmelden mit eIDAS oder einem anderen Identitätsnachweis und der dazu gehörenden Attribution werden alle Funktionen frei geschaltet.
Das ist jetzt noch nicht klar erkennbar, aber es ist die Strategie.
Das ist auch einer der Gründe, warum eine anonyme, attributsbasiernede eIDAS nicht so richtig populär ist – man will ja eigentlich nicht wissen, ob der User über 18 oder Deutscher ist, sondern wer genau er ist, damit man Aktionen im Netz Identitäten zuordnen kann.
Das Ziel ist es mittelfristig alle interessanten Dienste mit Personenbindung zu haben.
Und natürlich holt sich der weltweit aufblühende Faschismus auf diese Entwicklung einen runter, gleich zusammen mit den Überwachungskapitalisten und Werbespammern, denen das sehr zupaß kommt.
Denn sie brauchen ja eine rechtlich wirksame und bindende Zustimmung von Euch, Euch aushorden, überwachen und verdaten zu können, damit sie Euch mit personenbezogener Werbung zuspammen können. Und nachdem da die Rechtslage auch immer enger wird ist eine Identität und ein bindender Vertrag mit Euch, in dem ihr ein für allemal Tracking zustimmt echt sexy.
Jugendschutz ist nur das Wrapping.
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Und natürlich holt sich der weltweit aufblühende Faschismus auf diese Entwicklung einen runter, gleich zusammen mit den Überwachungskapitalisten und Werbespammern, denen das sehr zupaß kommt.
Denn sie brauchen ja eine rechtlich wirksame und bindende Zustimmung von Euch, Euch aushorden, überwachen und verdaten zu können, damit sie Euch mit personenbezogener Werbung zuspammen können. Und nachdem da die Rechtslage auch immer enger wird ist eine Identität und ein bindender Vertrag mit Euch, in dem ihr ein für allemal Tracking zustimmt echt sexy.
Jugendschutz ist nur das Wrapping.
Diese Konservativen sind heute das Problem der #EU
Von denen gibt es dort drei Gruppen/Richtungen: von Hart, über Härter bis zur Rechtsradikal-Faschistisch und diese "harmonieren" ganz gut miteinander ...
Deshalb sind diese Stock Konservativen für mich mittlerweile alle Faschisten. Die Demokratie wird langsam aber stetig von diesen Unterhöhlt. Vielleicht weil solche selbst damit überfordert sind oder einfach nur Egomane/Faschisten/Neoliberale/Libertäre
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