Meine Working Class Schwiegereltern konnten in den 1970ern eine Immobilie mit <1,5 Jahresgehältern kaufen und in <15 Jahren abzahlen (teils mit Zinsen > 7%).
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@AwetTesfaiesus @shootild80 *Selbstgenutztes* Wohneigentum ergibt total viel Sinn und ist langfristig im Mittel günstiger als Miete.
(Denn in der Miete sind alle Kosten drin, und dann noch Marge obendrauf.)
Man muss es halt nur erst einmal bekommen. Und eventuelle Spitzen abfedern (zB in einer Gemein-/Genossenschaft).
uA gehört solcher Wohnraum von Erwerbssteuern etc befreit. Die kann man auf die gewerblichen Objekte draufschlagen.
Wäre das nicht der wirtschaftliche Flächenbrand für unsere Gemeinden, wäre ich sofort dabei.
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@circus_maximus
Bei uns (Kleine Vorstadt einer kleinen Großstadt) werden die meisten alten Häuser (besser gesagt Grundstücke) von Immobilienfirmen aufgekauft. Die bauen darauf dann Mehrparteienhäuser (nen weißer hässlicher Klotz) und verkaufen die Wohnungen darin dann teuer weiter. Mit diesen Firmen kann natürlich eine normale Familie nicht mithalten. Die alten Besitzer verkaufen natürlich auch zu entsprechenden Mondpreisen für ihre Bruchbuden (also für die Grundstücke).@diabhoil @circus_maximus @AwetTesfaiesus Ich würde mal eine Lanze für Geschossetagenbau brechen. Höhere Dichte ermöglicht bessere Infrastruktur.
Aber natürlich sollte das an Genossenschaften o.ä. gehen, nicht an kommerzielle Vermieter/Verwerter. Da könnte die Politik deutlich mehr fördern.
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Wäre das nicht der wirtschaftliche Flächenbrand für unsere Gemeinden, wäre ich sofort dabei.
@AwetTesfaiesus @shootild80 Das müsste im Rahmen einer Steuerreform umgesetzt werden.
An dieser Stelle schwenke ich die Linke Flagge zu Erbschafts-/Transaktions-/Krypto-/Gold-/Multimillionärs-/Automatisierungsgewinnsteuern

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@diabhoil @circus_maximus @AwetTesfaiesus Ich würde mal eine Lanze für Geschossetagenbau brechen. Höhere Dichte ermöglicht bessere Infrastruktur.
Aber natürlich sollte das an Genossenschaften o.ä. gehen, nicht an kommerzielle Vermieter/Verwerter. Da könnte die Politik deutlich mehr fördern.
@larsmb @diabhoil @circus_maximus
Eine gute Lösung vor allem für Enthusiasten
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Meine Working Class Schwiegereltern konnten in den 1970ern eine Immobilie mit <1,5 Jahresgehältern kaufen und in <15 Jahren abzahlen (teils mit Zinsen > 7%). 2024 waren wir bei 3,1 Jahresgehältern.
Was das m.E. heißt wird zu selten gesagt:
-> Wenn ihr keine 4 Wände habt oder erbt, werdet ihr keine eigenen 4 Wände haben.
-> Wenn ihr eigene 4 Wände habt und sie fremd verkauft, werden Eure Kinder keine 4 Wände haben.

@AwetTesfaiesus da ich mich nicht zu sehr doxxen will: mit meinem jetzigen Gehalt in meiner aktuellen Wohngegend muss ich 2stelligen(!) Faktor(!) Jahresgehalt hinlegen. Jahresgehalt brutto und ohne vorher auch nur eine Büroklammer zu kaufen 🫠
Falls ich jottweedee woanders in DE mein Glück versuchen würde, könnte ich mir aber ein Haus leisten (mit Kreditfinanzierung), falls mir 100% Homeoffice bewilligt würden (werden sie nicht) und ich mein soziales Umfeld aufgeben würde (will ich nicht)
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@zombiecide
letzteres ist mein Punkt: Boote von 6-9 m will keiner mit Budget mehr haben (einige Liebhaber-Modelle mal abgesehen), weil es einfach wenig Platz hat. Lass uns den 'Reichen' das Wasser streitig machen. Es gibt genug alte, leicht zu pflegende Boote, de man vor dem Schrott retten kann. Ich weiß, dass die Summen, die ich da zitiert habe, nicht fur alle bezahlbar sind (fur mich im Moment auch noch nicht). Aber wie du sagst: als geteiltes Objekt ist n Boot eh besser genutzt@jakob_thoboell @zombiecide bin bei dir. In den US hat sich die Boatpunk-Bewegung gegründet, weil da so viele Boote herrenlos waren. Ich mache gerade eine Leisure 27 wieder fit. Gehört einer Freundin, die sie vom Vater geerbt hat. An dem Liegeplatz sind sonst sehr viele alte Paare, die ihre Boote schon nicht mehr Segeln, weil nicht fit genug.
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@TheOneSwit
ich würde gern das Luxus-Statussymbol kritisieren, und Menschen, die sich als weniger spießig und weniger privilegiert einschätzen, gleichzeitig animieren, sich die jeweilige Freiheit, die das jeweils kleinere Teil meiner Beispiele oben bietet, zuzutrauen.
@dbdk @AwetTesfaiesus @diabhoil@jakob_thoboell @dbdk @AwetTesfaiesus @diabhoil
Auch da muss man sagen, ein Boot muss irgendwo schwimmen, beim Haus zahl ich auch Grundsteuer. Also wenn dass dein angemessen großes Haus ist und keine 2 Hektar Urlaubswohnung von Bezos. Ich denke auch hier könnte man Lösungen finden die sinnvoller wären und für echte Hausboorbesitzer auch günstiger und einfacher wären als die heutigen Regeln.
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@jakob_thoboell @dbdk @AwetTesfaiesus @diabhoil
Auch da muss man sagen, ein Boot muss irgendwo schwimmen, beim Haus zahl ich auch Grundsteuer. Also wenn dass dein angemessen großes Haus ist und keine 2 Hektar Urlaubswohnung von Bezos. Ich denke auch hier könnte man Lösungen finden die sinnvoller wären und für echte Hausboorbesitzer auch günstiger und einfacher wären als die heutigen Regeln.
@TheOneSwit
kenne im Moment keine dauerhaft auf einem Hausboot lebenden Menschen und deren Regelungen. Aber mit Liegegebuhren und Hallenmiete an einen Verein oder eine Firma, die wiederum für ihr Grundstück Steuern zahlen, ist bei den meisten Hobby-Booten ja auch eine Gegenleistung erbracht.
@dbdk @AwetTesfaiesus @diabhoil -
@AwetTesfaiesus @diabhoil @TheOneSwit Gerne. Aber ein bisschen informierter darfs dann schon sein.
@dbdk
kann jede:r in jedem Thema der Welt informiert sein? Wenn man Richtung Renn-Spielzeuge, starke Motorboote und so guckt, kann schon sehr klein sehr teuer aussehen und sein. Zahlen diskutieren undkritisieren: meinentwegen. Mach ich auch mit. Aber die Person angehen, weil sie nicht so tief im Thema ISt, muss m.E. bei so nem allgemeinen Post erst mal nicht sein.
@AwetTesfaiesus @diabhoil @TheOneSwit -
@dbdk
kann jede:r in jedem Thema der Welt informiert sein? Wenn man Richtung Renn-Spielzeuge, starke Motorboote und so guckt, kann schon sehr klein sehr teuer aussehen und sein. Zahlen diskutieren undkritisieren: meinentwegen. Mach ich auch mit. Aber die Person angehen, weil sie nicht so tief im Thema ISt, muss m.E. bei so nem allgemeinen Post erst mal nicht sein.
@AwetTesfaiesus @diabhoil @TheOneSwit@jakob_thoboell @dbdk @diabhoil @TheOneSwit unter 9m sofern ohne Motor?

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@jakob_thoboell @dbdk @diabhoil @TheOneSwit unter 9m sofern ohne Motor?

@AwetTesfaiesus
ich bin dabei
Auch wenn 9 m im Hafen ohne Motor schon ne Nummer für sich ist. Die Grenze ab der man nen Führerschein braucht, sind übrigens 15 m und 15 PS. (früher waren es 5 PS. reichte völlig...)
@dbdk @diabhoil @TheOneSwit -
@AwetTesfaiesus
ich bin dabei
Auch wenn 9 m im Hafen ohne Motor schon ne Nummer für sich ist. Die Grenze ab der man nen Führerschein braucht, sind übrigens 15 m und 15 PS. (früher waren es 5 PS. reichte völlig...)
@dbdk @diabhoil @TheOneSwit@jakob_thoboell @AwetTesfaiesus @dbdk @diabhoil @TheOneSwit Boote haben idR einen halbwegs realistischen Versicherungswert. Viele
️sind da günstiger bepreist als Mittelklasse-PKWs. Vielleicht steuerfrei bis 50k KaskoVSwert? 9m Gebrauchtboot dürfte heute je nach Hersteller eher so bei 20-50k€ liegen. Warum aber da schon besteuern und 400m2 Wohnfläche frei? Das passt nicht zusammen. -
@jakob_thoboell @diabhoil @TheOneSwit YODA: Special interests stark in diesem thread sind
@AwetTesfaiesus @jakob_thoboell @diabhoil @TheOneSwit Als ahnungslose Landratte du dich geoutet hast. The Fedi is strong in the Norddeutschland
Vorschlag zur Güte: ich zahl für mein Boot keine Vermögenssteuer wenn ich unter 400qm Wohnfläche hab
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@AwetTesfaiesus @jakob_thoboell @diabhoil @TheOneSwit Als ahnungslose Landratte du dich geoutet hast. The Fedi is strong in the Norddeutschland
Vorschlag zur Güte: ich zahl für mein Boot keine Vermögenssteuer wenn ich unter 400qm Wohnfläche hab
@AwetTesfaiesus @jakob_thoboell @diabhoil @TheOneSwit nebenbei verdeutlicht das Foto eines ganz gut: Boote nach Länge zu vergleichen ist einfach, aber ziemlich sinnlos. Verdrängung und/oder Volumen sind entscheidend
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@AwetTesfaiesus @diabhoil @TheOneSwit länge ist ein wenig geeignetes maß für boote. geh lieber nach verdrängung/gewicht. 1t könnte eine gute grenze sein
@nivea @AwetTesfaiesus @diabhoil @TheOneSwit Was ist schwerer? Moderne Spaß-Kohlefaser-Racingkiste für 100k vs. Holzfolke für 15k?
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@nivea @AwetTesfaiesus @diabhoil @TheOneSwit Was ist schwerer? Moderne Spaß-Kohlefaser-Racingkiste für 100k vs. Holzfolke für 15k?
@Naturtrueb @AwetTesfaiesus @diabhoil @TheOneSwit der wolfram kiel: )
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Meine Working Class Schwiegereltern konnten in den 1970ern eine Immobilie mit <1,5 Jahresgehältern kaufen und in <15 Jahren abzahlen (teils mit Zinsen > 7%). 2024 waren wir bei 3,1 Jahresgehältern.
Was das m.E. heißt wird zu selten gesagt:
-> Wenn ihr keine 4 Wände habt oder erbt, werdet ihr keine eigenen 4 Wände haben.
-> Wenn ihr eigene 4 Wände habt und sie fremd verkauft, werden Eure Kinder keine 4 Wände haben.

@AwetTesfaiesus Wenn ich hier (Münchner Speckgürtel) so auf den Markt schaue, dann sind es eher 10 Jahresgehälter…
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Meine Working Class Schwiegereltern konnten in den 1970ern eine Immobilie mit <1,5 Jahresgehältern kaufen und in <15 Jahren abzahlen (teils mit Zinsen > 7%). 2024 waren wir bei 3,1 Jahresgehältern.
Was das m.E. heißt wird zu selten gesagt:
-> Wenn ihr keine 4 Wände habt oder erbt, werdet ihr keine eigenen 4 Wände haben.
-> Wenn ihr eigene 4 Wände habt und sie fremd verkauft, werden Eure Kinder keine 4 Wände haben.

@AwetTesfaiesus To be fair: Since 1970, construction industry, building regulations, production costs and land prices have changed dramatically, also people's individual abilities to contribute their own labour. Rezone a field into 450 square metre building plots and lay basic infrastructure. New clima neutral lightweight house costs max. 30k. It would be possible to give people a home for less than 50k but it is not politically feasible.
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Wenn die Einkommen real steigen, dann können die Menschen einen größeren Anteil ihres Einkommens für Zinsen und Tilgung aufbringen. Dann kann die Hypothekenquote steigen, obwohl es einfacher ist, Wohneigentum zu erwerben.
@hweimer @AwetTesfaiesus
Das wäre denkbar, tatsächlich betrachten sie aber auch die Belastung bei konstanter Laufzeit [1, Fig. 23]. Das scheint dann schon ein Widerspruch zu dem IW Plot zu sein.Selbst die zugrundeliegenden nominellen Preisindizes scheinen sich über den Zeitraum um einen Faktor 2 zu unterscheiden. Könnte daran liegen, wie Veränderungen des Marktes berücksichtigt werden. Aber die Methodik ist nicht trivial…
[1] https://www.kielinstitut.de/de/publikationen/mehr-als-nur-zinsen-eigenkapitalanforderungen-und-erschwinglichkeit-von-wohneigentum-in-deutschland-19277/
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@jakob_thoboell @diabhoil @TheOneSwit YODA: Special interests stark in diesem thread sind
@AwetTesfaiesus
Zeigt mir besonders noch mal: Politik/Gesetze machen ist nicht einfach. Oder auch: manchmal ist es doch komplexer als gedacht