Er: „Wenn es Männer nicht gäbe, wer würde Euch Frauen dann beschützen?“Sie: „Beschützen?
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@somlu1968 @lipow @kattascha du liegst wieder faktisch richtig, aber mein Punkt ist wieder: in Diskussionen mit Männern über das Thema ist das zumindest meiner Erfahrung nach kein guter Ansatz. Vielen fehlt weibliche Perspektive um das überhaupt zu verstehen.
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@somlu1968 @lipow @kattascha du liegst wieder faktisch richtig, aber mein Punkt ist wieder: in Diskussionen mit Männern über das Thema ist das zumindest meiner Erfahrung nach kein guter Ansatz. Vielen fehlt weibliche Perspektive um das überhaupt zu verstehen.
Nein, die fehlt nicht, sie wollen es nicht wahrhaben. Und noch mal, wieso erklärst du uns das?
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@lipow @somlu1968 @kattascha ist doch logisch: die Täter halten die Klappe in Männerkreisen (siehe mein Post).
Du fragst doch auch nicht deine Freundinnen ob sie ihre partner schlagen. Du gehst nicht davon aus, dass dein soziales Umfeld gewalttätig ist.@odr_k4tana Nee, so einfach ist das nicht. Wirklich jedes Mal, wenn ich sexuell belästigt wurde (verbal oder tätlich), mit der einen Ausnahme der Vergewaltigung, waren in unmittelbarer Nähe weitere Männer anwesend. Deren Reaktionen reichten von Weggucken bis "hab dich nicht so". DAS ist die Realität. Und wir berichten seit Jahrzehnten davon - wer sich als cis Mann damit rausredet, es fehle ihm die weibliche Perspektive, der will das halt so. @somlu1968 @kattascha
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@odr_k4tana Nee, so einfach ist das nicht. Wirklich jedes Mal, wenn ich sexuell belästigt wurde (verbal oder tätlich), mit der einen Ausnahme der Vergewaltigung, waren in unmittelbarer Nähe weitere Männer anwesend. Deren Reaktionen reichten von Weggucken bis "hab dich nicht so". DAS ist die Realität. Und wir berichten seit Jahrzehnten davon - wer sich als cis Mann damit rausredet, es fehle ihm die weibliche Perspektive, der will das halt so. @somlu1968 @kattascha
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@lipow @somlu1968 @kattascha ist doch logisch: die Täter halten die Klappe in Männerkreisen (siehe mein Post).
Du fragst doch auch nicht deine Freundinnen ob sie ihre partner schlagen. Du gehst nicht davon aus, dass dein soziales Umfeld gewalttätig ist.@odr_k4tana @lipow @somlu1968 @kattascha ich kenne dich nicht, aber ich bin mir 100% sicher, dass Du, wie jeder andere Mann, schon einen sexistischen Übergriff live mit erlebt hast. Was du dann getan hast, würde mich dann interessieren.
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@odr_k4tana Nee, so einfach ist das nicht. Wirklich jedes Mal, wenn ich sexuell belästigt wurde (verbal oder tätlich), mit der einen Ausnahme der Vergewaltigung, waren in unmittelbarer Nähe weitere Männer anwesend. Deren Reaktionen reichten von Weggucken bis "hab dich nicht so". DAS ist die Realität. Und wir berichten seit Jahrzehnten davon - wer sich als cis Mann damit rausredet, es fehle ihm die weibliche Perspektive, der will das halt so. @somlu1968 @kattascha
@lipow Danke.
Wieso Männer eine Perspektive brauchen, Empathie reicht.
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Dieser Kabarettist bringt es gut auf den Punkt (drüben bei bs aus dem gleichen Diskussionsfaden geklaut, in dem Männer interessanterweise in der Lage sind, sowas wie: "Als ich von dieser Frage gehört habe, kam meine Selbstreflektion nochmal ganz neu ins Rollen. Es ist entsetzlich." zu posten.
YouTube
Auf YouTube findest du die angesagtesten Videos und Tracks. Außerdem kannst du eigene Inhalte hochladen und mit Freunden oder gleich der ganzen Welt teilen.
(www.youtube.com)
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@somlu1968 @lipow @kattascha du liegst wieder faktisch richtig, aber mein Punkt ist wieder: in Diskussionen mit Männern über das Thema ist das zumindest meiner Erfahrung nach kein guter Ansatz. Vielen fehlt weibliche Perspektive um das überhaupt zu verstehen.
@odr_k4tana @somlu1968 @lipow @kattascha widerspricht das nicht deinem ersten Take, dass mam mit harten Fakten anfangen soll zu diskutieren?
Mein Eindruck ist eher, dass Männer
️ bestimmte Erkenntnisse nicht haben wollen und Frauen
️ sich bemühen können wie sie wollen. Wenn sie es mit Buntstiften aufmalen sind sie kindisch, wenn sie es den Männer entgegenschreien hysterisch, wenn sie die Männer zur Erkenntnis leiten wollen manipulativ und wenn es um harte Studienergebnisse geht, dann sind das ja "nur Sozialwissenschaften", die man nicht ernst nehmen kann. -
@odr_k4tana @somlu1968 @lipow @kattascha widerspricht das nicht deinem ersten Take, dass mam mit harten Fakten anfangen soll zu diskutieren?
Mein Eindruck ist eher, dass Männer
️ bestimmte Erkenntnisse nicht haben wollen und Frauen
️ sich bemühen können wie sie wollen. Wenn sie es mit Buntstiften aufmalen sind sie kindisch, wenn sie es den Männer entgegenschreien hysterisch, wenn sie die Männer zur Erkenntnis leiten wollen manipulativ und wenn es um harte Studienergebnisse geht, dann sind das ja "nur Sozialwissenschaften", die man nicht ernst nehmen kann.@Seuchemarie Exakt. Ließe sich wahrscheinlich noch beliebig fortsetzen. Und jedes Wehren gegen die Anfänge (verbale Übergriffigkeiten) wird real zurückgewiesen mit "na, nur weil der sowas sagt, tut er dir ja noch nix", während es online bei Berichten über solche Situationen immer heißt "dem musst du gleich eine ballern". Joa. @odr_k4tana @somlu1968 @kattascha
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@somlu1968 @kattascha ich glaube hier herrscht ein Missverständnis: ich habe nicht die Realität komplex genannt, sondern die Gründe, warum die Realität bei vielen Männern nicht ankommt.
Ich habe nie die Problematik angezweifelt. Ich folge hier nicht ohne Grund.@odr_k4tana @somlu1968 @kattascha
Auch das ist nicht komplex. Würden sie mal ihre eigene Perspektive beiseite lassen und nur offen zuhören und das wirken und sacken lassen, würde es ganz einfach.
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@somlu1968 @lipow @kattascha du liegst wieder faktisch richtig, aber mein Punkt ist wieder: in Diskussionen mit Männern über das Thema ist das zumindest meiner Erfahrung nach kein guter Ansatz. Vielen fehlt weibliche Perspektive um das überhaupt zu verstehen.
@odr_k4tana @somlu1968 @lipow @kattascha
Vielen fehlt die Bereitschaft, diese Sache so zu betrachten, dass es einmal nicht um sie geht. Sie können die Perspektive nur dann einnehmen, wenn sie das wollen und sich bewusst dazu entscheiden. Das kann ihnen niemand abnehmen.
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@odr_k4tana @somlu1968 @lipow @kattascha
Vielen fehlt die Bereitschaft, diese Sache so zu betrachten, dass es einmal nicht um sie geht. Sie können die Perspektive nur dann einnehmen, wenn sie das wollen und sich bewusst dazu entscheiden. Das kann ihnen niemand abnehmen.
@odr_k4tana @somlu1968 @lipow @kattascha
Die männliche Perspektive ist in unserer Gesellschaft so dermaßen Default, dass alles andere wie eine Zumutung oder unüberwindliche Hürde wirkt.
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@odr_k4tana @somlu1968 @kattascha
Auch das ist nicht komplex. Würden sie mal ihre eigene Perspektive beiseite lassen und nur offen zuhören und das wirken und sacken lassen, würde es ganz einfach.
@AngelaCarstensen Du drückst es sehr friedlich aus.
Diese Herren müssen nicht lernen, weil sie Macht haben, es nicht tun müssen.
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@somlu1968 @kattascha das Problem ist imho komplex. Wir wissen statistisch: Gewalt gegen Frauen von Männern (in Partnerschaften als konkretes beispiel) ist ca 4 mal so häufig wie andersrum, aber dennoch ist es nicht die Mehrheit der Männer insgesamt, die sie verübt. Dazu sind Menschen tendenziell eher in Bubbles ihres eigenen Geschlechts unterwegs und es kommt da nicht an, die Täter werden logischerweise nicht darüber sprechen.
Heißt: insgesamt ist es für Männer, gerade solche, die nichts mit der Sache zu tun haben, schwer vorstellbar, eben weil es in ihrer bubble kein thema ist. Statistische Evidenz hat noch dazu generell den Nachteil, dass sie wenig konkret greifbar ist für Menschen.
Ich spreche in Diskussionen mit Männern gerne über Erlebnisse von Bekannten auf social media (natürlich mit Erlaubnis) um die Zahlen mit Beispielen klarer zu machen. Oder ich ermutige sie, mit Freundinnen oder Familienmitgliedern über Erlebnisse zu sprechen. Das hat bisher ganz gut funktioniert.@odr_k4tana @somlu1968 @kattascha "Das Problem ist komplex" - Dieser Satz leitet stets eine Relativierung ein.
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@somlu1968 @lipow @kattascha du liegst wieder faktisch richtig, aber mein Punkt ist wieder: in Diskussionen mit Männern über das Thema ist das zumindest meiner Erfahrung nach kein guter Ansatz. Vielen fehlt weibliche Perspektive um das überhaupt zu verstehen.
@odr_k4tana @somlu1968 @lipow @kattascha Braucht man allen Ernstes eine weibliche Perspektive, um Gewalttaten zu erkennen und Täter zu benennen ?
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@3c644dc4a13c6183400117109ab0ed588b9ebebf054d8abf648a862151bfa8d9
Block, block, block!

@kattascha -
@odr_k4tana @somlu1968 @lipow @kattascha Braucht man allen Ernstes eine weibliche Perspektive, um Gewalttaten zu erkennen und Täter zu benennen ?
@MargaXeyat Ich verstehe das mit der Perspektive auch nicht.
Empathie haben, Zuhören, oft den Mund halten, nicht ungefragt Tipps geben, respektvoll das Gesagte für wahr halten – das reicht.
Alles völlig unkompliziert. -
@somlu1968 @kattascha das Problem ist imho komplex. Wir wissen statistisch: Gewalt gegen Frauen von Männern (in Partnerschaften als konkretes beispiel) ist ca 4 mal so häufig wie andersrum, aber dennoch ist es nicht die Mehrheit der Männer insgesamt, die sie verübt. Dazu sind Menschen tendenziell eher in Bubbles ihres eigenen Geschlechts unterwegs und es kommt da nicht an, die Täter werden logischerweise nicht darüber sprechen.
Heißt: insgesamt ist es für Männer, gerade solche, die nichts mit der Sache zu tun haben, schwer vorstellbar, eben weil es in ihrer bubble kein thema ist. Statistische Evidenz hat noch dazu generell den Nachteil, dass sie wenig konkret greifbar ist für Menschen.
Ich spreche in Diskussionen mit Männern gerne über Erlebnisse von Bekannten auf social media (natürlich mit Erlaubnis) um die Zahlen mit Beispielen klarer zu machen. Oder ich ermutige sie, mit Freundinnen oder Familienmitgliedern über Erlebnisse zu sprechen. Das hat bisher ganz gut funktioniert.@odr_k4tana @somlu1968 @kattascha
Ein großes Problem ist, dass körperliche Gewalt nur die sichtbare Spitze des Eisbergs ist und sich alle Nicht-Gewalttäter dahinter verstecken. Sie glauben, ihre patriarchale Prägung gar nicht anschauen zu müssen, denn sie schlagen ihre Partnerin ja nicht. Dass sie aber trotz ihrer bewussten Einstellungen oft dieselben Muster ausleben, qualitativ gesehen, wollen sie weder hören noch wahrhaben. Kognitive Dissonanz: in linken Kreisen sehr verbreitet.
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@odr_k4tana @somlu1968 @kattascha
Ein großes Problem ist, dass körperliche Gewalt nur die sichtbare Spitze des Eisbergs ist und sich alle Nicht-Gewalttäter dahinter verstecken. Sie glauben, ihre patriarchale Prägung gar nicht anschauen zu müssen, denn sie schlagen ihre Partnerin ja nicht. Dass sie aber trotz ihrer bewussten Einstellungen oft dieselben Muster ausleben, qualitativ gesehen, wollen sie weder hören noch wahrhaben. Kognitive Dissonanz: in linken Kreisen sehr verbreitet.
@odr_k4tana @somlu1968 @kattascha
In meiner Erfahrung sind es genau die Männer, die von sich glauben, dass sie „mit der Sache nichts zu tun haben“, die, die am wenigsten bereit sind, ihre eigene Prägung zu hinterfragen.
Geprägt wurden wir alle. Es ist nachvollziehbar, dass wir bestimmte Gefühle und Reaktionen als Teil unserer Persönlichkeit ansehen. Aber es ist trotzdem falsch.
Solang wir das tun, reproduzieren wir die Struktur. Frauen* sind eher bereit, es aufzubrechen, weil es uns schadet.
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@odr_k4tana @somlu1968 @kattascha
Ein großes Problem ist, dass körperliche Gewalt nur die sichtbare Spitze des Eisbergs ist und sich alle Nicht-Gewalttäter dahinter verstecken. Sie glauben, ihre patriarchale Prägung gar nicht anschauen zu müssen, denn sie schlagen ihre Partnerin ja nicht. Dass sie aber trotz ihrer bewussten Einstellungen oft dieselben Muster ausleben, qualitativ gesehen, wollen sie weder hören noch wahrhaben. Kognitive Dissonanz: in linken Kreisen sehr verbreitet.
@erdstern @odr_k4tana @somlu1968 @kattascha
Ist auch so ein Problem, dass Täterinnen und andere Tatorte nicht benannt werden.
Wieso? Solange Frauen nicht Täterin genannt werden, bleibt die Illusion der (auch auch teilfeministischen) Gesellschaft heil, das bestimmte die Opfer sind.
Mir ist bewusst, dass mein Post als Derailing angesehen werden kann.