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  3. #Matrix ist für mich gestorben.

#Matrix ist für mich gestorben.

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matrixxmpp
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  • hosnoopy@m.efg-ober-ramstadt.deH hosnoopy@m.efg-ober-ramstadt.de

    #Matrix ist für mich gestorben. Ich werde meine Instanz wohl noch etwas laufen lassen, allerdings mir das ganze System zu kompliziert:
    Ich war bis letzte Woche im @gnulinux Talk. Das lief auf meinem ("einfach zu installierendem") matrix-synapse auch mit meinem XMPP-Transport (Element ist mir zu behäbig, ich mags einfach nicht!) mit, ab und zu gab ich mal meinen Senf dazu, okay. Nun wurde das auf eine ominöse "Raum V12"-Version (??) geupdated - bei mir gehts nicht. Immerhin hat man seitens Gnulinux nachgeschaut, was los ist - heraus kam: geht nicht mit meinem Matrix-Synapse. Man gab mir außerdem zu verstehen, daß das Matrix-Synapse nicht so gut wäre. Ich bin nur user, aber ein user, der seit 2008 seinen eigenen #XMPP-Server am laufen hat. Gegen Matrix ist das ein Kinderspiel, muß ich feststellen - bzw. die Workarounds sind gut/besser dokumentiert.
    Insgesamt ist Matrix aus meiner Sicht zu kompliziert, zu behäbig, für mich halt unpraktikabel.

    hosnoopy@m.efg-ober-ramstadt.deH This user is from outside of this forum
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    #15

    @gnulinux So, ich habe erst jetzt bzw. mit diesem Problem bemerkt, daß ich noch ein matrix-synapse vom April 2025 habe - es wurde also noch unter Debian 12 installiert bzw. geupgraded. Unter Debian 12 war es im bookworm-backports-repo. Das gibt es unter Debian 13 garnicht.
    Debian tut und sagt auch nix, wenn es kein (upgrade) Paket dafür hat.
    Nun habe ich aber das Debian 14 (forky/testing) Paket drübergebügelt. Das ist vom Januar diesen Jahres (Version 1.146.0-3).
    Wie ich da weiterverfahre, weiß ich noch nicht. Da ist matrix-synapse auch recht schnellebig. Hui!
    Aber klar: Es liegt an der Stelle nicht an Matrix, sondern an Debian.

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    • nik@toot.teckids.orgN nik@toot.teckids.org

      @HoSnoopy @gnulinux

      Das stimmt wohl, liegt aber an Debian. ejabberd ist da übrigens auch zwei Jahre alt, was momentan einige Probleme verursacht.

      Dein Rant gegen Matrix ist ebenso unangemessen, wenn dein Server wegen deiner Linux-Distribution hoffnungslos veraltet ist.

      Du könntest das apt-Repo von Upstream verwenden.

      martin@social.mdosch.deM This user is from outside of this forum
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      #16
      @nik@toot.teckids.org
      Ich finde es halt auch blöd, nicht für eine Weile rückwärtskompatibel zu bleiben. Nicht jeder will wartungsintensive bleeding edge rolling releases fahren.
      Im Fall von #ejabberd weiß ich gerade nicht, ob das Verhalten von #letsencrypt vor zwei Jahren schon angekündigt war.
      @HoSnoopy@m.efg-ober-ramstadt.de @gnulinux@social.anoxinon.de
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      • R relay@relay.mycrowd.ca shared this topic
      • nik@toot.teckids.orgN nik@toot.teckids.org

        @HoSnoopy @gnulinux Eine neuere Version von Synapse.

        Ich habe versucht, das Paket in trixie-backports zu updaten, aber wurde daran gehindert aus… Debian-Gründen.

        martin@social.mdosch.deM This user is from outside of this forum
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        martin@social.mdosch.de
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        #17
        @nik@toot.teckids.org
        Aus welchen #debian Gründen wurdest du gehindert?
        @HoSnoopy@m.efg-ober-ramstadt.de @gnulinux@social.anoxinon.de
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          #18

          @martin @HoSnoopy @gnulinux

          Naja, also:

          1. Synapse **ist** rückwärtskompatibel. Synapse hat lediglich ein optionales, neues Feature, das im vorliegenden Fall leider jemand auf einem anderen Server aktiviert hat. Im Vergleich zu XMPP: So, als würde jemand einen Chatraum von MUC auf MIX umstellen.

          2. Man kann das neue Raumprotokoll auch als Security-Fix betrachten. Sowas passiert auch, und das könnte man in Debian entsprechend behandeln, wenn man wollte.

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          hosnoopy@m.efg-ober-ramstadt.deH nik@toot.teckids.orgN 2 Replies Last reply
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          • nik@toot.teckids.orgN nik@toot.teckids.org

            @martin @HoSnoopy @gnulinux

            Naja, also:

            1. Synapse **ist** rückwärtskompatibel. Synapse hat lediglich ein optionales, neues Feature, das im vorliegenden Fall leider jemand auf einem anderen Server aktiviert hat. Im Vergleich zu XMPP: So, als würde jemand einen Chatraum von MUC auf MIX umstellen.

            2. Man kann das neue Raumprotokoll auch als Security-Fix betrachten. Sowas passiert auch, und das könnte man in Debian entsprechend behandeln, wenn man wollte.

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            hosnoopy@m.efg-ober-ramstadt.deH This user is from outside of this forum
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            #19

            @nik @martin @gnulinux Was aber ehrlichgesagt auf einem arm64-Server nicht ganz einfach ist.
            Immerhin konnte ich das .deb aus den matrix-org-quellen compilieren. Das muß ich dann halt mir jedem upgrade machen, was natürlich erheblich mehr Zeit kostet. da werde ich wohl nicht jedes update mitnehmen.
            Im aktuellen Debian-stable / ARM64 gibt es gar kein matrix-synapse, auch nicht bei den backports. Warum das so ist, weiß ich nicht.

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            • nik@toot.teckids.orgN nik@toot.teckids.org

              @martin @HoSnoopy @gnulinux

              Naja, also:

              1. Synapse **ist** rückwärtskompatibel. Synapse hat lediglich ein optionales, neues Feature, das im vorliegenden Fall leider jemand auf einem anderen Server aktiviert hat. Im Vergleich zu XMPP: So, als würde jemand einen Chatraum von MUC auf MIX umstellen.

              2. Man kann das neue Raumprotokoll auch als Security-Fix betrachten. Sowas passiert auch, und das könnte man in Debian entsprechend behandeln, wenn man wollte.

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              #20

              @martin @HoSnoopy @gnulinux

              3. Alle Räume, die das neue Protokoll nicht aktivieren, funktionieren weiter, auch mit uralten Server-Versionen aus Debian 11.

              4. Es ist wirklich noch nicht lange her, dass ich alle paar MOnate meinen ejabberd updaten musste, um mit der Entwicklung und der Kompatibilität mit modernen Clients mitzuhalten. Damals wurden nur die Backports besser gepflegt und es gab weniger Geschrei darüber, wie scheiße das ist, wenn sich Software weiterentwickelt.

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              • hosnoopy@m.efg-ober-ramstadt.deH hosnoopy@m.efg-ober-ramstadt.de

                @nik @martin @gnulinux Was aber ehrlichgesagt auf einem arm64-Server nicht ganz einfach ist.
                Immerhin konnte ich das .deb aus den matrix-org-quellen compilieren. Das muß ich dann halt mir jedem upgrade machen, was natürlich erheblich mehr Zeit kostet. da werde ich wohl nicht jedes update mitnehmen.
                Im aktuellen Debian-stable / ARM64 gibt es gar kein matrix-synapse, auch nicht bei den backports. Warum das so ist, weiß ich nicht.

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                #21

                @HoSnoopy @martin @gnulinux Aus Debian-Gründen.

                Debian verlangt, dass die Software in einem Release mindestens zwei Jahre lang, besser fünf, gepflegt wird, idealerweise von Upstream. Das ist bei SYnapse nicht der Fall, und auch so gut wie unmöglich. **Warum** Synapse kein LTS-Release hat, ist wiederum sehr komplex – deutlich komplexer als das Fingerpointing, das hier betrieben wird.

                Podman oder eine (quasi jede beliebige) andere Distribution wären auch noch eine Option für dich.

                martin@social.mdosch.deM 1 Reply Last reply
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                • nik@toot.teckids.orgN nik@toot.teckids.org

                  @martin @HoSnoopy @gnulinux

                  3. Alle Räume, die das neue Protokoll nicht aktivieren, funktionieren weiter, auch mit uralten Server-Versionen aus Debian 11.

                  4. Es ist wirklich noch nicht lange her, dass ich alle paar MOnate meinen ejabberd updaten musste, um mit der Entwicklung und der Kompatibilität mit modernen Clients mitzuhalten. Damals wurden nur die Backports besser gepflegt und es gab weniger Geschrei darüber, wie scheiße das ist, wenn sich Software weiterentwickelt.

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                  #22

                  @martin @HoSnoopy @gnulinux

                  Es werden bei Matrix leider völlig andere Maßstäbe angesetzt als seinerzeit bei XMPP. Vermutlich, weil es verbreiteter ist und disruptiver, wenn es kaputt geht. Komplexer oder schnelllebiger ist es nicht – ich habe mich mit beiden Protokollen intensiv beschäftigt, betreibe Deployments in verschiedenen Größen, habe aus Neugier Clients und Server geschrieben. Matrix ist nicht das Monster, als das es seitens der XMPP-Community verschrien wird.

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                  nik@toot.teckids.orgN hosnoopy@m.efg-ober-ramstadt.deH 2 Replies Last reply
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                  • nik@toot.teckids.orgN nik@toot.teckids.org

                    @martin @HoSnoopy @gnulinux

                    Es werden bei Matrix leider völlig andere Maßstäbe angesetzt als seinerzeit bei XMPP. Vermutlich, weil es verbreiteter ist und disruptiver, wenn es kaputt geht. Komplexer oder schnelllebiger ist es nicht – ich habe mich mit beiden Protokollen intensiv beschäftigt, betreibe Deployments in verschiedenen Größen, habe aus Neugier Clients und Server geschrieben. Matrix ist nicht das Monster, als das es seitens der XMPP-Community verschrien wird.

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                    #23

                    @martin @HoSnoopy @gnulinux

                    Das einizge wirkliche Hindernis für mich war bei **beiden** Protokollen bisher veraltete Software in Debian.

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                    • nik@toot.teckids.orgN nik@toot.teckids.org

                      @martin @HoSnoopy @gnulinux

                      Es werden bei Matrix leider völlig andere Maßstäbe angesetzt als seinerzeit bei XMPP. Vermutlich, weil es verbreiteter ist und disruptiver, wenn es kaputt geht. Komplexer oder schnelllebiger ist es nicht – ich habe mich mit beiden Protokollen intensiv beschäftigt, betreibe Deployments in verschiedenen Größen, habe aus Neugier Clients und Server geschrieben. Matrix ist nicht das Monster, als das es seitens der XMPP-Community verschrien wird.

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                      #24

                      @nik @martin @gnulinux Der Hauptunterschied ist, daß bei Matrix halt alles gespeichert bleibt und sich damit die Datenbank auf dem Server aufbläht. So habe ich das zumindest verstanden. Und der Unterschied für den User besteht in den Clients: Da bietet Matrix, wahrscheinlich auch, weil es neu ist, viel weniger.
                      Ich habe vor ~10 Jahren von ejabberd auf prosody migiert (ging erstaunlich gut). Schaue ich auf die ejabberd-seite, finde ich recht schnell ein repo, das ich auch unter arm64 installieren kann. Prosody auch, wobei das glaube ich auch von Debian selbst geliefert wird.

                      nik@toot.teckids.orgN 1 Reply Last reply
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                      • hosnoopy@m.efg-ober-ramstadt.deH hosnoopy@m.efg-ober-ramstadt.de

                        @nik @martin @gnulinux Der Hauptunterschied ist, daß bei Matrix halt alles gespeichert bleibt und sich damit die Datenbank auf dem Server aufbläht. So habe ich das zumindest verstanden. Und der Unterschied für den User besteht in den Clients: Da bietet Matrix, wahrscheinlich auch, weil es neu ist, viel weniger.
                        Ich habe vor ~10 Jahren von ejabberd auf prosody migiert (ging erstaunlich gut). Schaue ich auf die ejabberd-seite, finde ich recht schnell ein repo, das ich auch unter arm64 installieren kann. Prosody auch, wobei das glaube ich auch von Debian selbst geliefert wird.

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                        #25

                        @HoSnoopy @martin @gnulinux Nichts davon hat mit den Aspekten dieses Threads hier zu tun. Es geht hier um die Maintenance von Server-Software, nicht um das UI von Clients oder die Größe von Datenbanken.

                        hosnoopy@m.efg-ober-ramstadt.deH 1 Reply Last reply
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                        • nik@toot.teckids.orgN nik@toot.teckids.org

                          @HoSnoopy @martin @gnulinux Nichts davon hat mit den Aspekten dieses Threads hier zu tun. Es geht hier um die Maintenance von Server-Software, nicht um das UI von Clients oder die Größe von Datenbanken.

                          hosnoopy@m.efg-ober-ramstadt.deH This user is from outside of this forum
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                          wrote last edited by
                          #26

                          @nik @martin @gnulinux naja ums Handling im Allgemeinen geht es mir schon.
                          Ich muß mir ja als Server-Admin die Frage stellen, wieviel Festplattenspeicher ich dem Dienst X oder Y zubilligen kann.

                          nik@toot.teckids.orgN 1 Reply Last reply
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                          • hosnoopy@m.efg-ober-ramstadt.deH hosnoopy@m.efg-ober-ramstadt.de

                            @nik @martin @gnulinux naja ums Handling im Allgemeinen geht es mir schon.
                            Ich muß mir ja als Server-Admin die Frage stellen, wieviel Festplattenspeicher ich dem Dienst X oder Y zubilligen kann.

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                            #27

                            @HoSnoopy @martin @gnulinux

                            Dann kannst du diese Aspekte ja gerne diskutieren, aber bitte nicht mit mir an dieser Stelle in diesem Thread.

                            (An einer anderen Stelle in einem anderen Thread kläre ich gerne auch deine Missverständnisse darüber auf.)

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                            • nik@toot.teckids.orgN nik@toot.teckids.org

                              @HoSnoopy @martin @gnulinux Aus Debian-Gründen.

                              Debian verlangt, dass die Software in einem Release mindestens zwei Jahre lang, besser fünf, gepflegt wird, idealerweise von Upstream. Das ist bei SYnapse nicht der Fall, und auch so gut wie unmöglich. **Warum** Synapse kein LTS-Release hat, ist wiederum sehr komplex – deutlich komplexer als das Fingerpointing, das hier betrieben wird.

                              Podman oder eine (quasi jede beliebige) andere Distribution wären auch noch eine Option für dich.

                              martin@social.mdosch.deM This user is from outside of this forum
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                              wrote last edited by
                              #28
                              @nik@toot.teckids.org
                              Ist das so? Es gibt doch vieles an SW was kein LTS hat und in debian ist. 🤔
                              @HoSnoopy@m.efg-ober-ramstadt.de @gnulinux@social.anoxinon.de
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