Wer von X als seiner zentralen Kommunikationsplattform zum nächsten Dienst einer privaten Firma wechselt, der jederzeit(!) denselben Weg gehen könnte, hat sein Problem nicht richtig verstanden.
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Wer von X als seiner zentralen Kommunikationsplattform zum nächsten Dienst einer privaten Firma wechselt, der jederzeit(!) denselben Weg gehen könnte, hat sein Problem nicht richtig verstanden. Von einer Abhängigkeit in die nächste. Wir müssen die Menschen überzeugen, den öffentlichen Raum wieder zu einem öffentlichen System zu machen
"Wir müssen die Menschen überzeugen, den öffentlichen Raum wieder zu einem öffentlichen System zu machen"
Wie genau soll das funktionieren?
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@lobingera @ulrichkelber kann ich mir vorstellen. Die aufkommende Arbeit wäre wahrscheinlich nicht abzuschätzen wenn man das wirklich will.
Aber, die Plattform der Wahl entscheidet auch über das Publikum. Ich kann mich irren, doch glaube das der Ton hier ein anderer wäre als auf den üblichen Plattformen.
@MehrwertLeser @lobingera @ulrichkelber Der Ton hier ist in der letzten Zeit leider auch rauher geworden. Ich habe mittlerweile einige geblockt, deren Kommentare nur so von Wut und Hass strotzten. Als Socialmedia-Manager einer Firma oder Behörde mit dem Anspruch, alle Antworten zu bearbeiten müsste man selbst ganz schön abgebrüht sein um das auf Dauer zu verkraften.
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Wer von X als seiner zentralen Kommunikationsplattform zum nächsten Dienst einer privaten Firma wechselt, der jederzeit(!) denselben Weg gehen könnte, hat sein Problem nicht richtig verstanden. Von einer Abhängigkeit in die nächste. Wir müssen die Menschen überzeugen, den öffentlichen Raum wieder zu einem öffentlichen System zu machen
Hi @ulrichkelber,
naja, wer heute zu XY geht, weil es so cool ist wie Twitter vor 10 Jahren, wundere sich in 10 Jahren nicht, wenn es so übel ist wie X heute. Die Zeit braucht man nicht zu verplempern, sondern kann die eigene Marke im Netz aufbauen. Nur so. Ja, das geht. Ist halt Arbeit. Also! -
Wer von X als seiner zentralen Kommunikationsplattform zum nächsten Dienst einer privaten Firma wechselt, der jederzeit(!) denselben Weg gehen könnte, hat sein Problem nicht richtig verstanden. Von einer Abhängigkeit in die nächste. Wir müssen die Menschen überzeugen, den öffentlichen Raum wieder zu einem öffentlichen System zu machen
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Wer von X als seiner zentralen Kommunikationsplattform zum nächsten Dienst einer privaten Firma wechselt, der jederzeit(!) denselben Weg gehen könnte, hat sein Problem nicht richtig verstanden. Von einer Abhängigkeit in die nächste. Wir müssen die Menschen überzeugen, den öffentlichen Raum wieder zu einem öffentlichen System zu machen
@ulrichkelber Ist hier (auch) die "europäische Alternative" #W gemeint, von der heute im #DLF berichtet wurde, oder ist das ein allgemeiner Hinweis ohne besonderen Anlass..?
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Wer von X als seiner zentralen Kommunikationsplattform zum nächsten Dienst einer privaten Firma wechselt, der jederzeit(!) denselben Weg gehen könnte, hat sein Problem nicht richtig verstanden. Von einer Abhängigkeit in die nächste. Wir müssen die Menschen überzeugen, den öffentlichen Raum wieder zu einem öffentlichen System zu machen
Das Problem:
Offensichtlich überfordert zu viel Auswahl Viele. ZB der Anmeldevorgang bei Mastodon und der Aufbau eines Netzwerks ist für technisch Unbedarfte oft zu komplex. -
@ulrichkelber Ist hier (auch) die "europäische Alternative" #W gemeint, von der heute im #DLF berichtet wurde, oder ist das ein allgemeiner Hinweis ohne besonderen Anlass..?
@splitmind Meldung war nach meinem Toot. Aber ja, auch hier gilt: Gut, weil kein X. Besser, weil ein offenes Protokoll. Aber nicht optimal, da wieder investorenabhängig
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@unspyme Wie hoch schätzen Sie die Kosten für ein Selbsthosten von Bluesky? Und damit meine ich nicht nur PDS, denn da bin ich immer noch zu 99,9% abhängig
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@ulrichkelber
Die privaten Firmen haben halt das größere Marketingbudget.Daran liegts bei Bluesky mMn nicht. Da ist eher das Problem, dass die reichweitenstarken Accounts überwiegend da hin sind und dann der Netzwerkeffekt zum Tragen kommt. Kann man den Parteien (darum geht es hier ja vermutlich) auch nicht verübeln, dahin zu gehen, wo die Leute sind. Ist halt leider ein Henne/Ei-Problem.
Es ist aber schon bezeichnend, dass es bei allen 3 Parteien hier sogar eine eigene Instanz gibt, die aber nur von der Basis genutzt werden.
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@splitmind Meldung war nach meinem Toot. Aber ja, auch hier gilt: Gut, weil kein X. Besser, weil ein offenes Protokoll. Aber nicht optimal, da wieder investorenabhängig
@ulrichkelber #W Social benutzt auch das AT-Protokoll. W-Nutzer können deshalb mit Bluesky-Nutzern interagieren. Wenn ein Wechsel von Bluesky zu W Social und umgekehrt möglich ist, stehen die beiden Anbieter im Wettbewerb um die beste Plattform für die Nutzer. https://www.heise.de/news/Made-in-Europe-for-the-World-W-Social-als-europaeischer-Gegenentwurf-zu-X-11185906.html#:~:text=Wir%20benutzen%20auch%20das%20AT%2DProtokoll.%20Wir%20wollen%20jetzt%20nichts%20Neues%20entwickeln%2C%20sondern%20wir%20finden%20das%20AT%2DProtokoll%20gut%20und%20wir%20setzen%20uns%20sozusagen%20da%20drauf.%20Was%20aber%20auch%20hei%C3%9Ft%2C%20dass%20die%20W%2DNutzer%20von%20Tag%201%20mit%20den%20Bluesky%2DNutzern%20und%20Eurosky%2DNutzern%20interagieren%20k%C3%B6nnen.
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@guenther @ulrichkelber Die Kritik daran ist doch nicht, dass das amerikanisch ist, sondern dass es eine geschlossene, proprietäre, zentralisierte Plattform ist. Im Fediverse kann man sein Netzwerk selbst kontrollieren und mit anderen interagieren oder es lassen wie man möchte.
@skaphle @guenther @ulrichkelber Die Kritik ist, das es ne Kapitale Unternehmung ist, glaube. Und da wird gemacht, was der, die Besitzer wollen.
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Wer von X als seiner zentralen Kommunikationsplattform zum nächsten Dienst einer privaten Firma wechselt, der jederzeit(!) denselben Weg gehen könnte, hat sein Problem nicht richtig verstanden. Von einer Abhängigkeit in die nächste. Wir müssen die Menschen überzeugen, den öffentlichen Raum wieder zu einem öffentlichen System zu machen
"tl;dr: Bluesky began with genuine promise: a new social media platform where users could feel safer, but inconsistent moderation quickly eroded trust. When systemically marginalized users pushed back, Bluesky’s leadership minimized concerns and began to target them for bans."
Hm, 16min read, evtl. zu lang ...

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Wer von X als seiner zentralen Kommunikationsplattform zum nächsten Dienst einer privaten Firma wechselt, der jederzeit(!) denselben Weg gehen könnte, hat sein Problem nicht richtig verstanden. Von einer Abhängigkeit in die nächste. Wir müssen die Menschen überzeugen, den öffentlichen Raum wieder zu einem öffentlichen System zu machen
@ulrichkelber Wir müssen sie auch überzeugen, dass nur Open Source in der Verwaltung eingesetzt werden darf. Und diese besser unterstützt werden muss
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Wer von X als seiner zentralen Kommunikationsplattform zum nächsten Dienst einer privaten Firma wechselt, der jederzeit(!) denselben Weg gehen könnte, hat sein Problem nicht richtig verstanden. Von einer Abhängigkeit in die nächste. Wir müssen die Menschen überzeugen, den öffentlichen Raum wieder zu einem öffentlichen System zu machen
@ulrichkelber Sind vermutlich die gleichen Leute, die von Öl und Gas zu Atomkraft wechseln wollen 🤪
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Wer von X als seiner zentralen Kommunikationsplattform zum nächsten Dienst einer privaten Firma wechselt, der jederzeit(!) denselben Weg gehen könnte, hat sein Problem nicht richtig verstanden. Von einer Abhängigkeit in die nächste. Wir müssen die Menschen überzeugen, den öffentlichen Raum wieder zu einem öffentlichen System zu machen
@ulrichkelber Es wäre schön, wenn Europa öffentliche Plattformen schaffte.
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@ulrichkelber Es wäre schön, wenn Europa öffentliche Plattformen schaffte.
@KatKatNeugetier gibt es schon, das Fediverse, einschließlich von Europa betriebenen Fediverse-Instanzen.
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@KatKatNeugetier gibt es schon, das Fediverse, einschließlich von Europa betriebenen Fediverse-Instanzen.
@hannes99 Ich bin selbst ja hier mehr oder minder aktiv. Ich denke aber an mehr Plattformen, die von der EU finanziert werden.
Mir persönlich fehlt eine unabhängige Plattform, die wie FB Gruppen zulässt, die auch vertraulichen Inhalt austauschen können, ohne dass alle mitlesen können. -
@hannes99 Ich bin selbst ja hier mehr oder minder aktiv. Ich denke aber an mehr Plattformen, die von der EU finanziert werden.
Mir persönlich fehlt eine unabhängige Plattform, die wie FB Gruppen zulässt, die auch vertraulichen Inhalt austauschen können, ohne dass alle mitlesen können.@KatKatNeugetier ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich glaube @friendi.ca kann das. Es gibt so viele unterschiedliche Fediverse-Apps da draußen (und manche wünschen sich Gruppen, andere dafür explizit nicht, ebenso wie bei Kurzvideos/Reels, längeren Beiträgen usw.).
Es mit nur einer Software allen Recht machen, dürfte schwierig sein. Außerdem möchte ich keine zentrale, kommerzielle (oder behördliche!) App mehr.
Und auch Mastodon arbeitet bereits an besseren privaten Nachrichten.
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Das Problem:
Offensichtlich überfordert zu viel Auswahl Viele. ZB der Anmeldevorgang bei Mastodon und der Aufbau eines Netzwerks ist für technisch Unbedarfte oft zu komplex.@DocUnvernunft melde dich doch mal heute rein versuchsweise bei Mastodon (meinetwegen einschließlich Instanzwahl über joinmastodon) und bei einer kommerziellen Plattform deiner Wahl nochmal komplett neu an und messe objektiv, was schneller geht. Du könntest überrascht sein!
Bei Mastodon gibt es nämlich deutlich weniger Pflichtangaben, als anderswo und auch keine verpflichtende Verifikation der Telefonnummer.
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@DocUnvernunft melde dich doch mal heute rein versuchsweise bei Mastodon (meinetwegen einschließlich Instanzwahl über joinmastodon) und bei einer kommerziellen Plattform deiner Wahl nochmal komplett neu an und messe objektiv, was schneller geht. Du könntest überrascht sein!
Bei Mastodon gibt es nämlich deutlich weniger Pflichtangaben, als anderswo und auch keine verpflichtende Verifikation der Telefonnummer.
@DocUnvernunft außerdem entfällt die Mehrfach-Anmeldung. Viele sind bei 3-4 unterschiedlichen kommerziellen Plattformen. Im Fediverse reicht im Zweifel nur ein einziger Account, um nahtlos mit allen Plattformen und deren Usern interagieren zu können. Auch, wenn das hier und da vielleicht noch etwas hakelig ist.