Bin immer noch nicht so fein mit diesem "alles ist politisch" Narrativ.
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Bin immer noch nicht so fein mit diesem "alles ist politisch" Narrativ. Es erweckt für mich den Eindruck, dass manche Dinge verhandelbar sind, die es aber absolut nicht sind (Menschenrechte, z.B.).
Viel wird imo einfach nur politisch gemacht. Und obwohl ich glaube, dass das in manchen Bereichen wirklich eine gute Sache ist, bin ich mir nicht sicher, ob sich die positiv/negativ Bilanz des Ganzen so gut darstellt, wie wir alle glauben. Viel zu oft führt die Politisierung einer Sache dazu, dass sich künstliche Polarität aufbaut, die der Sache dann schadet oder sie verschleppt. Bestes Beispiel ist für mich Klimapolitik. Die Fakten sind klar und die Ökonomie eindeutig. Aber dadurch, dass Klimapolitik "links" ist (aka meist eben von Linken vertreten wird), tun sich Konservative schwer, die nötigen/richtigen Dinge zu tun, ohne eine Identitätskrise durchleben zu müssen.
Ich weiß hier nicht wie wir es besser machen könnten mit dem politisieren. Ein Geschmäckle hat das Ganze aber derzeit für mich, vermutlich weil ich absoluten Aussagen ("alles", "jeder" etc.) skeptisch gegenüber stehe.
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Bin immer noch nicht so fein mit diesem "alles ist politisch" Narrativ. Es erweckt für mich den Eindruck, dass manche Dinge verhandelbar sind, die es aber absolut nicht sind (Menschenrechte, z.B.).
Viel wird imo einfach nur politisch gemacht. Und obwohl ich glaube, dass das in manchen Bereichen wirklich eine gute Sache ist, bin ich mir nicht sicher, ob sich die positiv/negativ Bilanz des Ganzen so gut darstellt, wie wir alle glauben. Viel zu oft führt die Politisierung einer Sache dazu, dass sich künstliche Polarität aufbaut, die der Sache dann schadet oder sie verschleppt. Bestes Beispiel ist für mich Klimapolitik. Die Fakten sind klar und die Ökonomie eindeutig. Aber dadurch, dass Klimapolitik "links" ist (aka meist eben von Linken vertreten wird), tun sich Konservative schwer, die nötigen/richtigen Dinge zu tun, ohne eine Identitätskrise durchleben zu müssen.
Ich weiß hier nicht wie wir es besser machen könnten mit dem politisieren. Ein Geschmäckle hat das Ganze aber derzeit für mich, vermutlich weil ich absoluten Aussagen ("alles", "jeder" etc.) skeptisch gegenüber stehe.
@odr_k4tana Hm. Ich bin mir an der Stelle nicht ganz sicher, ob ich deiner Argumentation folgen kann.
Du nennt ja das Thema Menschenrechte und Klimapolitik: Ist dein Argument dabei, dass das nicht politisch sein sollte, weil es eben gemeinsamer Grundkonsens sein sollte?
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