"Ich freue mich ja so auf die #Rente!
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@BioSchweiz Wie immer zu diesem Themengebiet: Geld ist en masse vorhanden. Es muss umgeschichtet werden. (Die Verlagerung des Spitzensteuersatzes auf Grenze 80.000 € ist in diesem Zusammenhang ein weiterer Schlag ins Gesicht "einfacher Leute".)
Oder ums mal ein wenig sozialistisch auszudrücken: Solange die Bonzen den Mehrwert der erbrachten Arbeit weiter in dem ungeheuren Maße einstreichen, können die abhängig Beschäftigten weder selbst eine Rente geschweige denn größere Rücklagen ansparen.
@Leilah Lilienruh Das sehen aber nur ganz wenige so. Viele verehren Macht und Reichtum. Anders lässt sich Wahl von Oligarchenförderer nicht erklären. -
@MikeHuckebein DAS ist tatsächlich eine Kernfrage!!
Und falls es sich ums produzierende Fach handeln sollte: Wer soll denn noch all die Dinge konsumieren, wo wir doch jetzt bereits eine massive Überproduktion in vielen Bereichen haben?Der einzige Bereich, der mir einfallen würde, wäre das Handwerk (teilweise). Aber was nützt denn ein 70-jähriger Klempner oder Maurer, denen die Knochen schmerzen, wenn sie sich belasten?
Mein Onkel war selbstständiger Zimmermeister, der stand mit über 75 immer noch auf den Dächern und alles hat gewartet, dass der Mal runterfällt. Als er dann körperlich aufhören musste, war es ähnlich wie deine Geschichte, er wurde schwer krank, lag lange herum und starb dann. Aber er wollte nie aufhören. Da war es wieder anders.
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@MikeHuckebein
️:nona: :lgbt: Es arbeiten 5 Leute mit Schaufeln in der Hand. Jeden Tag buddeln sie 10 Löcher. Damit verdienen sich ihren Lebensunterhalt.
3 Leute und ein Bagger buddeln jeden Tag 15 Löcher. Sie nehmen mehr ein als die 5 Leute.
Wer hat den Bagger bezahlt? Bestimmt nicht alle 5 von den dann 2 abwechselnd sich einen lauen Lenz machen können.
@Leilah Lilienruh@ulrich Den Bagger hat der finanziert und/oder dessen Vorfahren die die fünf Arbeiter Jahrhunderte lang dermaßen ausgebeutet haben, dass man sich als Fabrikbesitzer neben einer florierenden Firma mit ganz vielen krummgeschufteten Arbeiterlein auch noch eine fette Villa, Renditeobjekte, einen priv. Luxusauto-Park, Ferienhäuser etc. leisten konnte.
Und Sprößlinge, die auf einer Yacht Schampus saufen oder die vollen Flaschen gleich aus Spaß zerschlagen..., während die Arbeiterin Billigfraß kauft. -
@MikeHuckebein DAS ist tatsächlich eine Kernfrage!!
Und falls es sich ums produzierende Fach handeln sollte: Wer soll denn noch all die Dinge konsumieren, wo wir doch jetzt bereits eine massive Überproduktion in vielen Bereichen haben?Der einzige Bereich, der mir einfallen würde, wäre das Handwerk (teilweise). Aber was nützt denn ein 70-jähriger Klempner oder Maurer, denen die Knochen schmerzen, wenn sie sich belasten?
Daher wäre es ja interessant zu wissen um welche Berufe es sich handelt, damit man auch konkret darüber reden kann.
Diese allgemeine Aussage hilft ja niemandem.Vermutlich mal wieder so ein politischer Blödsinn um von anderen wichtigen Themen abzulenken.
Es geht immer darum was das Volk zu tun hat, aber nie was die Politik endlich mal für das Volk machen muss. Wirkt zumindest für mich so.
Ich bekomme auch nicht alles mit.
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@energisch_ @ulrich @DancerOnSand Ich sehe das exakt so wie Du, Marina. Wer wahnsinnig gern seinen Job macht und noch Bock hat weiterzumachen oder wer sich kein Leben neben der Arbeit aufgebaut hat und deshalb den Ruhestand fürchtet, der möge gern bis zum letzten Atemzug einem Job nachgehen.
Aber die meisten Menschen, die mir je begegnet sind, sehnen sich irgendwann mit etwa 63-65 nach den lebenslang aufgeschobenen Träumen und/oder nach Ruhe. Das ist auch eine seelische Entwicklung dahin.@LeilahLilienruh @energisch_ @ulrich@hub.netzgemeinde.eu @DancerOnSand
Um es fair zu verteilen, wäre es doch am einfachsten, es nicht ans Lebensende zu setzen, sondern kontinuierlich. Nur noch zwei Arbeitstage in der Woche als Regel, wer mehr will darf mehr, Rente wegen mir ab einem gewissen Alter, aber wer länger will, kann länger. Dann haben alle ihren fairen Teil Freizeit abbekommen und ihren fairen Beitrag geleistet. -
Mein Onkel war selbstständiger Zimmermeister, der stand mit über 75 immer noch auf den Dächern und alles hat gewartet, dass der Mal runterfällt. Als er dann körperlich aufhören musste, war es ähnlich wie deine Geschichte, er wurde schwer krank, lag lange herum und starb dann. Aber er wollte nie aufhören. Da war es wieder anders.
@holger @MikeHuckebein Ich hatte auch einen Onkel, der lange fit war. Mit 75 hat er noch in Teilzeit neben der Rente für ein Ingenieurbüro Aufträge reingeholt, weil er eben ein leidenschaftlicher Verkäufer war und mit über 80 hat er noch Segelregatten gewonnen.
Aber er WOLLTE und KONNTE das. Da liegt der Unterschied zu einer gesetzlichen Anhebung, finde ich. -
@LeilahLilienruh @energisch_ @ulrich@hub.netzgemeinde.eu @DancerOnSand
Um es fair zu verteilen, wäre es doch am einfachsten, es nicht ans Lebensende zu setzen, sondern kontinuierlich. Nur noch zwei Arbeitstage in der Woche als Regel, wer mehr will darf mehr, Rente wegen mir ab einem gewissen Alter, aber wer länger will, kann länger. Dann haben alle ihren fairen Teil Freizeit abbekommen und ihren fairen Beitrag geleistet.@burt_cokain @energisch_ @DancerOnSand Tja, und nun rufen wieder alle (in unserem derzeitigen Kapitalismusmodell zu recht) nach der Finanzierung.
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Mein Onkel war selbstständiger Zimmermeister, der stand mit über 75 immer noch auf den Dächern und alles hat gewartet, dass der Mal runterfällt. Als er dann körperlich aufhören musste, war es ähnlich wie deine Geschichte, er wurde schwer krank, lag lange herum und starb dann. Aber er wollte nie aufhören. Da war es wieder anders.
Klingt beinahe lustig. Musste mit 75 aufhören.
Wer wird überhaupt 75 Jahre alt und ist so fit.
Ich denke dein Onkel war da eine große Ausnahme.Ich kenne es aus der Nachbarschaft.
Endlich 65 und ab in die Rente und plötzlich verstorben! Da freut sich die Rentenkasse. -
@LeilahLilienruh @MikeHuckebein Ist doch easy. Keiner arbeitet so lange, bis er in Rente darf, sondern hört früher auf. Und niemand bekommt damit dann volle Rente mehr.
@sternengucker @MikeHuckebein Können sich nur leider bereits jetzt viele absolut nicht leisten, ohne z.B. die Wohnung zu verlieren.
Wieder einmal ein Problem der ungerechten Verteilung. -
@ulrich Den Bagger hat der finanziert und/oder dessen Vorfahren die die fünf Arbeiter Jahrhunderte lang dermaßen ausgebeutet haben, dass man sich als Fabrikbesitzer neben einer florierenden Firma mit ganz vielen krummgeschufteten Arbeiterlein auch noch eine fette Villa, Renditeobjekte, einen priv. Luxusauto-Park, Ferienhäuser etc. leisten konnte.
Und Sprößlinge, die auf einer Yacht Schampus saufen oder die vollen Flaschen gleich aus Spaß zerschlagen..., während die Arbeiterin Billigfraß kauft.@Leilah Lilienruh Na dann wird es ja Zeit für die ultimative Revolution. Brüder zu Sonne zur Freiheit. Nieder mit dem Kapital. Alle Macht den Räten.
Ok. Scherz. Wer stirbt schon gerne für eine Utopie. Denn billig würde das nicht werden. -
Eine weitere Frage, die sich mir bei dieser ganzen "länger leben bedeutet auch zwingend viel später in Rente-Diskussion" seit langem stellt, ist:
Was wollen wir eigentl. mit all den "Arbeitstieren", um es mal despektierlich auszudrücken??
Die allgem. Vorstellung ging doch eigentlich in den letzten Jahrzehnten dahin, dass durch Hochtechnisierung, Digitalisierung und inzwischen auch KI immer weniger menschliche Arbeitskräfte benötigt werden - also quasi "überflüssig" werden. Sogar junge Leute.@LeilahLilienruh Ich glaube, es geht gar nicht darum, dass so viele Leute tatsächlich bis 70 arbeiten sollen. So viele Arbeitskräfte brauchen wir nicht, auch nicht mit so vielen Renteneintritten der geburtenstarken Boomer-Jahrgänge. Sondern es geht um höhere Abschläge und Rentenkürzungen für all die Menschen, die halt nicht bis 70 durchhalten können.
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Klingt beinahe lustig. Musste mit 75 aufhören.
Wer wird überhaupt 75 Jahre alt und ist so fit.
Ich denke dein Onkel war da eine große Ausnahme.Ich kenne es aus der Nachbarschaft.
Endlich 65 und ab in die Rente und plötzlich verstorben! Da freut sich die Rentenkasse.Bei meinem Zweig der Familie sind - toitoitoi - alle bisher über 80 und sogar weit in die 90 geworden. Wir würden sonst auch keine Durchschnitte von 80
️ und 83
️ erreichen in DE. Sterben ja genügend in jungen Jahren durch anderes. Deshalb sind 65 oder wie bei mir dann 67 dennoch absolute Obergrenze. Wenn ich kann, geh ich früher in Rente, selbst wenn ich dann Abschläge hab.
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@holger @MikeHuckebein Ich hatte auch einen Onkel, der lange fit war. Mit 75 hat er noch in Teilzeit neben der Rente für ein Ingenieurbüro Aufträge reingeholt, weil er eben ein leidenschaftlicher Verkäufer war und mit über 80 hat er noch Segelregatten gewonnen.
Aber er WOLLTE und KONNTE das. Da liegt der Unterschied zu einer gesetzlichen Anhebung, finde ich.@Leilah Lilienruh Der hatte halt immer einen geilen Job. So was würde ich auch niemals nicht freiwillig komplett aufgeben wollen. Mit 85 mit nem 1.000 Fendt bei Sonnenaufgang zum Pflugacker starten . Traumhaft. -
Eine weitere Frage, die sich mir bei dieser ganzen "länger leben bedeutet auch zwingend viel später in Rente-Diskussion" seit langem stellt, ist:
Was wollen wir eigentl. mit all den "Arbeitstieren", um es mal despektierlich auszudrücken??
Die allgem. Vorstellung ging doch eigentlich in den letzten Jahrzehnten dahin, dass durch Hochtechnisierung, Digitalisierung und inzwischen auch KI immer weniger menschliche Arbeitskräfte benötigt werden - also quasi "überflüssig" werden. Sogar junge Leute.@LeilahLilienruh
Ich hab 2002, mit 51, nen gut dotierten Job (Projektmanager IT) im Architektenbüro gekündigt weil der Stress zu viel wurde.
Kurz darauf hat mich dann der Herzinfarkt erwischt. Nach der Reha hab ich mich nach nem neuen Job umgesehen. Ohne Erfolg. Zu alt (52), zu spezialisiert ...
Okay, meine Frau hatte nen guten Job, ich wurde Kleinselbstständiger, Hausmann und Sicherheitsfachkraft (IHK) aka Nachtwächter.
Für mich okay aber bestimmt keine schönen Zukunftsaussichten für jeden. -
@LeilahLilienruh
Ich hab 2002, mit 51, nen gut dotierten Job (Projektmanager IT) im Architektenbüro gekündigt weil der Stress zu viel wurde.
Kurz darauf hat mich dann der Herzinfarkt erwischt. Nach der Reha hab ich mich nach nem neuen Job umgesehen. Ohne Erfolg. Zu alt (52), zu spezialisiert ...
Okay, meine Frau hatte nen guten Job, ich wurde Kleinselbstständiger, Hausmann und Sicherheitsfachkraft (IHK) aka Nachtwächter.
Für mich okay aber bestimmt keine schönen Zukunftsaussichten für jeden.@Cal Cloudwatcher Wenn Frau ihren Mann liebt und umgekehrt. Dann ist doch fast alles in trockenen Tüchern. Nur das Mann gern erfolgreich sein möchte. Messlatte ist die Zahl auf dem Bankkonto. Naja und die Angst, dass Liebe mal auf Grundeis geht. Das Jahrhunderttrauma der Frauen. -
Eine weitere Frage, die sich mir bei dieser ganzen "länger leben bedeutet auch zwingend viel später in Rente-Diskussion" seit langem stellt, ist:
Was wollen wir eigentl. mit all den "Arbeitstieren", um es mal despektierlich auszudrücken??
Die allgem. Vorstellung ging doch eigentlich in den letzten Jahrzehnten dahin, dass durch Hochtechnisierung, Digitalisierung und inzwischen auch KI immer weniger menschliche Arbeitskräfte benötigt werden - also quasi "überflüssig" werden. Sogar junge Leute.@LeilahLilienruh die neue Altersgrenze ist doch nur ein Vorwand die Leute vor die Wand laufen zu lassen. Wir sind seit 50-ern Jahren bei einer Steigerung der Effektivität von 6000% , die Rendite für den Fortschritt streichen nur die Superreichen ein.
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@LeilahLilienruh die neue Altersgrenze ist doch nur ein Vorwand die Leute vor die Wand laufen zu lassen. Wir sind seit 50-ern Jahren bei einer Steigerung der Effektivität von 6000% , die Rendite für den Fortschritt streichen nur die Superreichen ein.
@O‘Mimesis @Awet Tesfaiesus, MdB möchte das wohl ändern. -
@sternengucker @MikeHuckebein Können sich nur leider bereits jetzt viele absolut nicht leisten, ohne z.B. die Wohnung zu verlieren.
Wieder einmal ein Problem der ungerechten Verteilung.@LeilahLilienruh @MikeHuckebein Absolut nicht. Ich hatte auch nicht behaupten wollen, dass das ein tragfähiges Modell wäre. Lediglich ein sehr zynisches. Was ich Herrn „ich bin Mittelstand“ Merz aber zutrauen würde.
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Eine weitere Frage, die sich mir bei dieser ganzen "länger leben bedeutet auch zwingend viel später in Rente-Diskussion" seit langem stellt, ist:
Was wollen wir eigentl. mit all den "Arbeitstieren", um es mal despektierlich auszudrücken??
Die allgem. Vorstellung ging doch eigentlich in den letzten Jahrzehnten dahin, dass durch Hochtechnisierung, Digitalisierung und inzwischen auch KI immer weniger menschliche Arbeitskräfte benötigt werden - also quasi "überflüssig" werden. Sogar junge Leute.@LeilahLilienruh es gibt viele Gründe warum Menschen länger arbeiten sollen. Dass das alles in sich nicht schlüssig ist, ist eine andere Sache. Wenn mehr Leute dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen, muss man weniger Gehalt zahlen. Weniger Gehalt senkt die Kosten und man muss weniger innovativ sein. Es entlastet auch die Rentekasse oder erlaubt Steuergeschenke. Wenn mehr arbeiten, kann auch mehr konsumiert werden. Mehr Konsum = Wirtschaftswachstum. 1/2
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@LeilahLilienruh es gibt viele Gründe warum Menschen länger arbeiten sollen. Dass das alles in sich nicht schlüssig ist, ist eine andere Sache. Wenn mehr Leute dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen, muss man weniger Gehalt zahlen. Weniger Gehalt senkt die Kosten und man muss weniger innovativ sein. Es entlastet auch die Rentekasse oder erlaubt Steuergeschenke. Wenn mehr arbeiten, kann auch mehr konsumiert werden. Mehr Konsum = Wirtschaftswachstum. 1/2
@LeilahLilienruh trotz Digitale Transformation und AI gibt es in einigen Bereichen einen Mangel an Arbeitskräften. In der Pflege oder bei Erntehelfern. Aber auch in der IT. (Klar können gerade körperlich anstrengende Tätigkeiten nicht bis 70 durchgehalten werden und IT Jobs gehen auch nicht, weil man ggf. mental nicht mehr flexibel genug ist sich in neuen Kram einzuarbeiten).
Das sind zumindest die Argumente der CDU.