Korrelation Social Media - psychische Gesundheit:
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Korrelation Social Media - psychische Gesundheit:
„Die Vorliebe von US-Amerikanern im Bundesstaat Maine für Margarine korrelierte über zehn Jahre lang stark mit der Scheidungsrate. Was aber nicht heißt, dass das eine das andere verursacht hat.
Damit will ich mich nicht über Haidt lustig machen. Aber Statistiken sind kompliziert, und aus solchen Zusammenhängen sollte man nicht zu schnell Schlüsse ziehen.“
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Korrelation Social Media - psychische Gesundheit:
„Die Vorliebe von US-Amerikanern im Bundesstaat Maine für Margarine korrelierte über zehn Jahre lang stark mit der Scheidungsrate. Was aber nicht heißt, dass das eine das andere verursacht hat.
Damit will ich mich nicht über Haidt lustig machen. Aber Statistiken sind kompliziert, und aus solchen Zusammenhängen sollte man nicht zu schnell Schlüsse ziehen.“
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„Der Nachteil von Querschnittstudien liegt darin, dass sie keine Kausalität nachweisen können.
Wenn also eine Studie zeigt, dass unglückliche Jugendliche mehr Zeit auf Tiktok verbringen, weiß man danach nicht: Macht Tiktok unglücklich, oder flüchten unglückliche Kinder einfach öfter in die App?“
Theresa Bäuerlein bei
@Krautreporter über #SocialMediaVerbote -
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„Der Nachteil von Querschnittstudien liegt darin, dass sie keine Kausalität nachweisen können.
Wenn also eine Studie zeigt, dass unglückliche Jugendliche mehr Zeit auf Tiktok verbringen, weiß man danach nicht: Macht Tiktok unglücklich, oder flüchten unglückliche Kinder einfach öfter in die App?“
Theresa Bäuerlein bei
@Krautreporter über #SocialMediaVerbote@anneroth @Krautreporter true. Oder nichts von beidem. Oder beides.
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„Der Nachteil von Querschnittstudien liegt darin, dass sie keine Kausalität nachweisen können.
Wenn also eine Studie zeigt, dass unglückliche Jugendliche mehr Zeit auf Tiktok verbringen, weiß man danach nicht: Macht Tiktok unglücklich, oder flüchten unglückliche Kinder einfach öfter in die App?“
Theresa Bäuerlein bei
@Krautreporter über #SocialMediaVerbote@anneroth @Krautreporter Die meisten schlechten Entwicklungen sind selbst verstärkende Entwicklungen.
Macht Alkohol/Heroin unglücklich oder flüchten unglückliche Menschen einfach öfter in den Konsum von Alkohol/Heroin?
Ist das ein Grund den Konsum von Alkohol/Heroin *nicht* zu verbieten?
Es ist doch egal, wo da die Henne und wo das Ei ist, wer erst mal in diesen Abgrund gerät, wird geschädigt.
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„Der Nachteil von Querschnittstudien liegt darin, dass sie keine Kausalität nachweisen können.
Wenn also eine Studie zeigt, dass unglückliche Jugendliche mehr Zeit auf Tiktok verbringen, weiß man danach nicht: Macht Tiktok unglücklich, oder flüchten unglückliche Kinder einfach öfter in die App?“
Theresa Bäuerlein bei
@Krautreporter über #SocialMediaVerbote@anneroth @Krautreporter Es gibt durchaus auch Studien, die sich mit der Kausalität beschäftigen und deutliche Ergebnisse aufzeigen, z.B. hier:
https://penntoday.upenn.edu/news/social-media-use-increases-depression-and-loneliness
In den Veröffentlichungen, die ich sonst dazu gelesen habe wurde aber auch sehr häufig darauf hingewiesen, dass es Menschen in die sozialen Medien zieht, wenn sie Angst, Trauer oder Einsamkeit bewältigen wollen. Um so besorgniserregender, dass die Nutzung der Plattformen ebendiese Gefühle häufig noch verstärken.
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