Was mich an der Abschaffung des Bürgergelds besonders fertig macht, ist nicht nur,
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@Sabine1963 @mina Das Problem, altbekannt, ist halt, dass die Talkshows von denen gemacht werden, die dem armen Steuerzahler wirklich auf der Tasche liegen.
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Ist es.
Allein: "Neidgesellschaft" ist eben ein Kampfbegriff der Neoliberalen, und ich finde, wir sollten uns den schnappen.
@mina missgunstgesellschaft trifft es vile eher, aber ist ein wenig sperrig, geb ich zu
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@mina Während die Mehrheit der deutschen dann auch noch Reiche verteidigt von der sie komplett ausgezogen werden und die für 90% der Probleme verantwortlich sind die wir derzeit haben <.<
Soviel zum Thema Schwarmintelligenz.
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@mina ich glaube vielen ist überhaupt noch gar nicht bewusst, wie schnell sie in die neue "Grundsicherung" geraten können und was das überhaupt bedeutet.
Wir Menschen neigen sehr dazu, bestimmte Risiken gnadenlos zu unterschätzen.
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Ist es.
Allein: "Neidgesellschaft" ist eben ein Kampfbegriff der Neoliberalen, und ich finde, wir sollten uns den schnappen.
@mina @b_age
Wobei der in dem Zusammenhang eine ganz andere Bedeutung hat:
- Neid der "Normalbürger" auf die unverschämt Reichen.- Während es beim Bürgergeld oder wie auch immer es genannt wird, um den Neid der unteren bis mittleren Einkommensgruppen auf die Armen in der "sozialen Hängematte" geht. Und diese Neidgesellschaft haben wir tatsächlich!
Ersteres ist mE nicht Neid, sondern ergibt sich aus dem GG: Eigentum verpflichtet.
... nicht zu Steuererlass!!
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@mina Ob das wirklich die Mehrheit ist: Ich persönlich weiß es nicht.
Was aber auffällt, ist, dass bei Befragungen von Leuten auf der Straße durch ÖRR immer wieder sehr abschätzig über die "faulen Arbeitslosen" geredet wird.
Die Frage ist aber, ob das nicht Manipulation seitens der ÖRR ist, dh vermehrt solche Meinungen gesendet werden. Denn die Sendungen/ Sender sind ja nicht selten auf Seiten der Rechten.Also: Repräsentative Umfragen geben in etwa immer wieder etwa 2/3 Zustimmung zu schärferen Sanktionen.
Wobei sicherlich die Fragestellungen auch eine Rolle spielen.
Wenn ich fragte
"Soll Menschen, die gerade so am Existenzminimum leben und die es nicht schaffen, alle behördlichen Auflagen zu erfüllen, noch Geld für Essen und Wohnung gestrichen werden?"
wären die Zahlen vielleicht andere, aber so fragt ja niemand.
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Was mich an der Abschaffung des Bürgergelds besonders fertig macht, ist nicht nur,
dass es für Hunderttausende bis Millionen der Ärmsten eine Verschlechterung ihrer Lage bis hin zur Quasi-Zwangsarbeit oder mindestens mehr Amtsschimmel bedeutet,
nicht, dass dies den Haushalt gar nicht entlastet und kein Wirtschaftswachstum generiert,
sondern, dass die Mehrheit der Deutschen das auch noch richtig zu finden scheint.
Das ist die Neidgesellschaft in ihrer ganzen Widerwärtigkeit!
@mina Die Mehrheit findet es gut, weil Bürgergeld und Grundsicherung sie nicht betrifft. Dann werden sie krank oder arbeitslos und plötzlich .... fängt das Geschrei an.
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Was mich an der Abschaffung des Bürgergelds besonders fertig macht, ist nicht nur,
dass es für Hunderttausende bis Millionen der Ärmsten eine Verschlechterung ihrer Lage bis hin zur Quasi-Zwangsarbeit oder mindestens mehr Amtsschimmel bedeutet,
nicht, dass dies den Haushalt gar nicht entlastet und kein Wirtschaftswachstum generiert,
sondern, dass die Mehrheit der Deutschen das auch noch richtig zu finden scheint.
Das ist die Neidgesellschaft in ihrer ganzen Widerwärtigkeit!
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@mina Ok. Wer gesund ist und kann es irgendwie bewerkstelligen (Kinderbetreuung) sollte schon für seinen Lebensunterhalt sorgen. ABER das ganze Gelaber um Millonen, Milliarden Einsparung ist nur gelogen. Hier geht es eher um Ablenkung von Themen die wirklich wichtig sind und es geht um Spaltung der Gesellschaft. Die Anzahl der Menschen welche echt bummeln,ist sicher vernachlässigbar. Noch nicht einmal eine fllächendeckende Kinderbetreuung wurde realisiert.
Mich stört ein bisschen das "echt bummeln".
Man steckt in einem anderen Menschen ja nicht drin. Geil findet es sicher niemand, von Sozialhilfe zu leben.
Ansonsten volle Zustimmung.
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Was mich an der Abschaffung des Bürgergelds besonders fertig macht, ist nicht nur,
dass es für Hunderttausende bis Millionen der Ärmsten eine Verschlechterung ihrer Lage bis hin zur Quasi-Zwangsarbeit oder mindestens mehr Amtsschimmel bedeutet,
nicht, dass dies den Haushalt gar nicht entlastet und kein Wirtschaftswachstum generiert,
sondern, dass die Mehrheit der Deutschen das auch noch richtig zu finden scheint.
Das ist die Neidgesellschaft in ihrer ganzen Widerwärtigkeit!
@mina Das schlimme daran ist, wie viele Mitarbeiter im Jobcenter triumphieren, dass sie nun wieder Macht haben und schikanieren können.
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@mina
Katholisches Mittelalter halt. Wir haben eine fanatisch wirtschaftsreligiöse Extremistenregierung
️Die Katholiken kannten mindestens noch Mildtätigkeit.
Wir haben einen Sozialstaat, der z.B. auf Tafeln verweist, also die Mildtätigkeit anderer.
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Die gute Nachricht: Auf diese Weise schafft die Neidgesellschaft sich perspektivisch auf Sicht selbst ab. Denn für das Modell brauchst du immer irgendwen, den du ausbeuten kannst.
Das kann dauern.
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Solange es Millionen Wähler gibt, die die CDU/CSU und die SPD wählen wird es keine Veränderung geben. Leider.
Das ist die Wahrheit.
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@mina missgunstgesellschaft trifft es vile eher, aber ist ein wenig sperrig, geb ich zu
Trifft es definitiv besser.
Nur wie gasagt: Mir geht es auch darum, den Rechten ihre Begriffe wegzunehmen.
An ihr Vermögen kommen wir ja aktuell nicht ran.
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@mina @b_age
Wobei der in dem Zusammenhang eine ganz andere Bedeutung hat:
- Neid der "Normalbürger" auf die unverschämt Reichen.- Während es beim Bürgergeld oder wie auch immer es genannt wird, um den Neid der unteren bis mittleren Einkommensgruppen auf die Armen in der "sozialen Hängematte" geht. Und diese Neidgesellschaft haben wir tatsächlich!
Ersteres ist mE nicht Neid, sondern ergibt sich aus dem GG: Eigentum verpflichtet.
... nicht zu Steuererlass!!
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@mina Das schlimme daran ist, wie viele Mitarbeiter im Jobcenter triumphieren, dass sie nun wieder Macht haben und schikanieren können.
Ich hoffe mal, dass das nicht die meisten sind.
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Die Katholiken kannten mindestens noch Mildtätigkeit.
Wir haben einen Sozialstaat, der z.B. auf Tafeln verweist, also die Mildtätigkeit anderer.
@mina
Ja, aber nur damit das Verbrennen linker Hexen die Anmut heiliger Gerechtigkeit verströmt.. -
Das kann dauern.
Das geht schneller bergab als man glaubt. 1933 waren auch fast alle guter Hoffnung und dachten, das Ausgrenzung und Marginalisieren das Problem des Egoismus löst.
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