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  3. Die #Klarnamen-Diskussion verdeckt das eigentliche Problem: Das Gefährliche sind nicht einzelne Posts, sondern die systematische algorithmische Reichweiten-Verstärkung von negativ emotionalisierenden Posts.

Die #Klarnamen-Diskussion verdeckt das eigentliche Problem: Das Gefährliche sind nicht einzelne Posts, sondern die systematische algorithmische Reichweiten-Verstärkung von negativ emotionalisierenden Posts.

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  • rpolenz@mastodon.socialR rpolenz@mastodon.social

    Die #Klarnamen-Diskussion verdeckt das eigentliche Problem: Das Gefährliche sind nicht einzelne Posts, sondern die systematische algorithmische Reichweiten-Verstärkung von negativ emotionalisierenden Posts. Diese und die selbstverstärkenden Echokammern treiben die Gesellschaft in eine affektive #Polarisierung. Die Folge: wir fangen an, in verschiedenen Wirklichkeiten zu leben. Das zerstört die #Demokratie. #Algorithmen #Emotionalisierung

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    #12

    @rpolenz Sag das mal deiner Chefetage.

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    • rpolenz@mastodon.socialR rpolenz@mastodon.social

      Die #Klarnamen-Diskussion verdeckt das eigentliche Problem: Das Gefährliche sind nicht einzelne Posts, sondern die systematische algorithmische Reichweiten-Verstärkung von negativ emotionalisierenden Posts. Diese und die selbstverstärkenden Echokammern treiben die Gesellschaft in eine affektive #Polarisierung. Die Folge: wir fangen an, in verschiedenen Wirklichkeiten zu leben. Das zerstört die #Demokratie. #Algorithmen #Emotionalisierung

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      #13

      @rpolenz das und mittlerweile auch eine zunehmende Positionierung der Plattformen selbst.

      In einer Zeit, in der Musk in die Feeds von X eingreift¹, haben wir es nicht mehr mit selbstverstärkenden Rückkoppelungen von Algorithmen zu tun, sondern mit bewusster Einflussnahme. Das Ergebnis ist ähnlich, aber Antwort darauf deutlich schwieriger².

      ¹ Musk/X ist hier nur das offensichtlichste Beispiel.
      ² Oder einfacher, weil eigentlich nur noch ein Verlassen der Plattformen übrig bleibt.

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      • rpolenz@mastodon.socialR rpolenz@mastodon.social

        Die #Klarnamen-Diskussion verdeckt das eigentliche Problem: Das Gefährliche sind nicht einzelne Posts, sondern die systematische algorithmische Reichweiten-Verstärkung von negativ emotionalisierenden Posts. Diese und die selbstverstärkenden Echokammern treiben die Gesellschaft in eine affektive #Polarisierung. Die Folge: wir fangen an, in verschiedenen Wirklichkeiten zu leben. Das zerstört die #Demokratie. #Algorithmen #Emotionalisierung

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        #14

        @rpolenz
        @Donaupiratin
        Es sei hinzugefügt, dass es nicht nur die kommerzgetriebenen algo-gesteuerten SM-Plattformen sind, die die Polarisierung der Gesellschaft vorantreiben, sondern u.a. auch die ebenso kommerzgetriebenen (Print) Medien, von #KKR #Döpfner bis #Burda.

        So wie vor über 10 Jahren die Blätter von #Murdoch, #Rothermere & Co die britische Gesellschaft gespalten haben… mit bekannten Folgen:
        https://23.social/@musevg/114682246150510957

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        • rpolenz@mastodon.socialR rpolenz@mastodon.social

          Die #Klarnamen-Diskussion verdeckt das eigentliche Problem: Das Gefährliche sind nicht einzelne Posts, sondern die systematische algorithmische Reichweiten-Verstärkung von negativ emotionalisierenden Posts. Diese und die selbstverstärkenden Echokammern treiben die Gesellschaft in eine affektive #Polarisierung. Die Folge: wir fangen an, in verschiedenen Wirklichkeiten zu leben. Das zerstört die #Demokratie. #Algorithmen #Emotionalisierung

          jabgoe2089@hub.netzgemeinde.euJ This user is from outside of this forum
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          #15
          @Ruprecht Polenz  
          sondern die systematische algorithmische Reichweiten-Verstärkung von negativ emotionalisierenden Posts.
          das ist überraschend klarsichtig für ein mitglied der cdu .... das muss sich jetzt nur noch in der führungsetage der partei herumsprechen ...
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          • rpolenz@mastodon.socialR rpolenz@mastodon.social

            Die #Klarnamen-Diskussion verdeckt das eigentliche Problem: Das Gefährliche sind nicht einzelne Posts, sondern die systematische algorithmische Reichweiten-Verstärkung von negativ emotionalisierenden Posts. Diese und die selbstverstärkenden Echokammern treiben die Gesellschaft in eine affektive #Polarisierung. Die Folge: wir fangen an, in verschiedenen Wirklichkeiten zu leben. Das zerstört die #Demokratie. #Algorithmen #Emotionalisierung

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            #16

            @rpolenz
            Ich weiß nicht mehr wo gelesen, aber eine "Gruppierung" würde tatsächlich zum Teil zu mehr Harmonie führen können, da dadurch Gemeinsamkeiten als Basis dienen. So war es früher. Mit Fore/Treffen zu bestimmten Themen in denen man ganz unterschiedliche Kontakte hatte.
            Aktuelle Social Media bauen nun aber gezielt löchrige Echokammern. Einerseits erzeugen sie den Kontakt nur zu gleichgesinnten, gleichzeitig lassen sie stark entgegengesetzte Meinungen durch um die Interaktion zu erzwingen.

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            • rpolenz@mastodon.socialR rpolenz@mastodon.social

              Die #Klarnamen-Diskussion verdeckt das eigentliche Problem: Das Gefährliche sind nicht einzelne Posts, sondern die systematische algorithmische Reichweiten-Verstärkung von negativ emotionalisierenden Posts. Diese und die selbstverstärkenden Echokammern treiben die Gesellschaft in eine affektive #Polarisierung. Die Folge: wir fangen an, in verschiedenen Wirklichkeiten zu leben. Das zerstört die #Demokratie. #Algorithmen #Emotionalisierung

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              #17

              @rpolenz wir fangen an? Wir leben in verschiedenen Wirklichkeiten… schon immer. Aber abgesehen von dieser eher philosophischen Frage, ist die Durchlässigkeit, der Austausch dieser individuellen Wirklichkeiten mit anderen, der Abgleich der Wirklichkeiten immer gehemmter. Um das zu erleben muss du nur mal einen Blick in deine regionale "nationale" Bubble in Telegram oder WhatsApp werfen.

              tobiwu@mastodon.socialT 1 Reply Last reply
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              • exiltoaster@fedifreu.deE exiltoaster@fedifreu.de

                @rpolenz wir fangen an? Wir leben in verschiedenen Wirklichkeiten… schon immer. Aber abgesehen von dieser eher philosophischen Frage, ist die Durchlässigkeit, der Austausch dieser individuellen Wirklichkeiten mit anderen, der Abgleich der Wirklichkeiten immer gehemmter. Um das zu erleben muss du nur mal einen Blick in deine regionale "nationale" Bubble in Telegram oder WhatsApp werfen.

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                #18

                @exiltoaster @rpolenz Trotzdem ist ein Effekt von social-media das Verschwinden von großen und größeren Zeitungen, die als Öffentlichkeit immer auch einen gemeinsamen Erfahrungsraum für einen großen Teil der Bevölkerung hergestellt haben. Dieser Raum verschwindet und das verursacht auf beiden Seiten Probleme: Politiker*innen wissen nicht, was die Bevölkerung umtreibt und die Bevölkerung weiß nicht, womit sich Politiker*innen beschäftigen und wieso.

                exiltoaster@fedifreu.deE 1 Reply Last reply
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                • tobiwu@mastodon.socialT tobiwu@mastodon.social

                  @exiltoaster @rpolenz Trotzdem ist ein Effekt von social-media das Verschwinden von großen und größeren Zeitungen, die als Öffentlichkeit immer auch einen gemeinsamen Erfahrungsraum für einen großen Teil der Bevölkerung hergestellt haben. Dieser Raum verschwindet und das verursacht auf beiden Seiten Probleme: Politiker*innen wissen nicht, was die Bevölkerung umtreibt und die Bevölkerung weiß nicht, womit sich Politiker*innen beschäftigen und wieso.

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                  #19

                  @TobiWu da geh ich voll mit, aber auch das geschieht nicht erst seit kurzem. Mindestens seit Corona ist das verstärkt zu erleben.
                  @rpolenz

                  tobiwu@mastodon.socialT 1 Reply Last reply
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                  • exiltoaster@fedifreu.deE exiltoaster@fedifreu.de

                    @TobiWu da geh ich voll mit, aber auch das geschieht nicht erst seit kurzem. Mindestens seit Corona ist das verstärkt zu erleben.
                    @rpolenz

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                    #20

                    @exiltoaster Ich finde, gerade Corona hatte einen gegenteiligen Effekt. Abgesehen von den Bekloppten und Unbelehrbaren wurden wieder mehr "klassische Medien" konsumiert, also Tagesschau, Lokalzeitungen, überregionale Zeitungen. Das wurde überlagert von den Leugnern und Bekloppten, aber die Umfragen zeigten etwas anderes, was (leider) von Politik nicht wahrgenommen wurde.
                    Die Krise der Presse geht aber schon länger, etwa 2010 oder so.

                    exiltoaster@fedifreu.deE 1 Reply Last reply
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                    • tobiwu@mastodon.socialT tobiwu@mastodon.social

                      @exiltoaster Ich finde, gerade Corona hatte einen gegenteiligen Effekt. Abgesehen von den Bekloppten und Unbelehrbaren wurden wieder mehr "klassische Medien" konsumiert, also Tagesschau, Lokalzeitungen, überregionale Zeitungen. Das wurde überlagert von den Leugnern und Bekloppten, aber die Umfragen zeigten etwas anderes, was (leider) von Politik nicht wahrgenommen wurde.
                      Die Krise der Presse geht aber schon länger, etwa 2010 oder so.

                      exiltoaster@fedifreu.deE This user is from outside of this forum
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                      #21

                      @TobiWu hier in Sachsen habe ich schon den Eindruck, dass damals und danach etwas gekippt ist. Und das nicht nur bei "Leugnern und Bekloppten", sondern in größeren Teilen der Bevölkerung. Der bis dato eher versteckte Unmut auf "die da oben" und auf vermeintlich Fremde ist salonfähig geworden. Rechtsaußenpositionen sind in Sportvereinen und der ortsansässigen Feuerwehr plötzlich viel zu normal geworden, es wurde sich meiner Wahrnehmung nach mehr in Telegram bei den Freie Sachsen informiert als in der ARD oder der regionalen Zeitung.

                      Wenn @rpolenz das jetzt erst wahrnimmt, lässt mich das nur verwundert zurück…

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