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  3. ich hab mir dieses buch gekauft wahrscheinlich im mich im aufregen zu ergehen.

ich hab mir dieses buch gekauft wahrscheinlich im mich im aufregen zu ergehen.

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feminismus
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  • olia@fedifreu.deO olia@fedifreu.de

    danach dreht chantalle frei. da kim ja auf falschen grundlagen argumentiere führe das geschriebene, was ja im endeffekt ja auch das gleiche ist was die böse judith vor langem geschrieben hat, zur affirmation des des bestehenden, zementierung von sexismus und vollständiger auswegslosigkeit. (was genau das gegenteil dessen ist kim mit dem text sagen will.) argumentiert wird das nicht weil der abstand mit dem chantalle argumentiert zu groß ist.

    ich kann da nur einen schritt zurück machen. wenn es so wäre das es gute und böse menschen gäbe dann wäre es eine gute idee einfach alle bösen zu ermorden und dann machen nur noch die guten weiter. Das problem ist natürlich dass das eine idee ist, die auf komplett falschen grundlagen basiert. und damit halt einfach eine faschistische fantasie wird.

    so denke ich dass auch chantalle bei kim eine falsche grundlage am werk sieht.

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    #4

    wenn kim jetzt das böse subjekt loswerden möchte dann doch nicht weil jegliche handlungsfähigkeit zurückgewiesen werden soll, sondern weil die gundlagen der handlungsfähigkeit woanders angesiedelt angesehen werden eben nicht im individum. Darum treffen die vorwuerfe die chantalle kim macht einfach nicht zu.

    chantalle beruft sich auf marx um zu beschreiben was sie an dem begriff subjekt so mag. das ist auch ganz schön.

    Die Polemik mit den üblichen stohpuppen gekloppe ist halt scheiße.

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    • olia@fedifreu.deO olia@fedifreu.de

      wenn kim jetzt das böse subjekt loswerden möchte dann doch nicht weil jegliche handlungsfähigkeit zurückgewiesen werden soll, sondern weil die gundlagen der handlungsfähigkeit woanders angesiedelt angesehen werden eben nicht im individum. Darum treffen die vorwuerfe die chantalle kim macht einfach nicht zu.

      chantalle beruft sich auf marx um zu beschreiben was sie an dem begriff subjekt so mag. das ist auch ganz schön.

      Die Polemik mit den üblichen stohpuppen gekloppe ist halt scheiße.

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      #5

      chantalle meint "In der feministischen Kritik muss es um die Kritik an der Kränkung des Subjekts gehen. Diese Kritik kann notwendig nur auf der bewussten Anerkennung dieses Subjekts basieren und muss der Realisierung der Autonomie als Selbstzweck streben." Nett gesagt, aber wenig hilfreich wenn man männer und ihren umgang mit kränkungen betrachtet.

      es kommt mir so vor als würde chantalle immer nur in absoluten begriffen denken, entweder handlundsfähig oder eben nicht, entweder subjekt und autonom oder nicht. grade die strategien von frauen gegen patriarchale gegebenheiten spiegelt eine solche dichotomie überhaupt nicht wieder.

      was kim schreibt ist ja es sich nicht mit männern gemein zu machen als nötige strategie gegen patriarchale scheiße, wenn die männer in ihrer wiedergutwerdung ("kritische männlichkeit") dann doch sich wieder nur um ihre situation sorgen. man sehe ja ein das so ne vergewaltigung auch zu konsequenzen führen muss aber bitte nicht zu sehr und bitte nicht so autoritär und nicht für immer und so weiter.

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      • olia@fedifreu.deO olia@fedifreu.de

        ich hab mir dieses buch gekauft wahrscheinlich im mich im aufregen zu ergehen. #feminismus

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        #6

        Das zweite kapitel ist nicht weniger nervig. chantalle bricht hier eine stange für die zweigeschlechtlichkeit. Da ich die zerrissenen artikel nicht kenne kann ich nicht so einfach darauf reagieren. Mir scheint es das es aber weiterhin hauptsächlich darum geht freudig auf strohpuppen zu kloppen.

        Bezeichnend ist eine fussnote wo sie schreibt "Kategorisch [...], einfach wegen seiner unverschuldeten anatomischen Beschaffenheit vom Begehren dieser Frauen [der Lesben] ausgeschlossen zu sein, ist diesen Männern ein nicht hinnehmbarer Affront."

        Also was sie dem queer feminismus vorwirft ist das es ein vokabular für gekränkte männer bereitstellt ihr unsägliches verhalten argumentativ zu untermauern?

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        • olia@fedifreu.deO olia@fedifreu.de

          Das zweite kapitel ist nicht weniger nervig. chantalle bricht hier eine stange für die zweigeschlechtlichkeit. Da ich die zerrissenen artikel nicht kenne kann ich nicht so einfach darauf reagieren. Mir scheint es das es aber weiterhin hauptsächlich darum geht freudig auf strohpuppen zu kloppen.

          Bezeichnend ist eine fussnote wo sie schreibt "Kategorisch [...], einfach wegen seiner unverschuldeten anatomischen Beschaffenheit vom Begehren dieser Frauen [der Lesben] ausgeschlossen zu sein, ist diesen Männern ein nicht hinnehmbarer Affront."

          Also was sie dem queer feminismus vorwirft ist das es ein vokabular für gekränkte männer bereitstellt ihr unsägliches verhalten argumentativ zu untermauern?

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          #7

          Das klingt mir so schlüssig wie anti-anti-semiten vorzuwerfen das rassisten ihre argumentation aufgreifen. das macht nur dann sinn wenn erstere schon rassisten sind, bzw. rassistisch argumentieren.

          und das ist ja auch der punkt den chantalle machen möchte. der queerfeminismus ist in ihren augen frauen und lesben feindlich.

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          • olia@fedifreu.deO olia@fedifreu.de

            Das klingt mir so schlüssig wie anti-anti-semiten vorzuwerfen das rassisten ihre argumentation aufgreifen. das macht nur dann sinn wenn erstere schon rassisten sind, bzw. rassistisch argumentieren.

            und das ist ja auch der punkt den chantalle machen möchte. der queerfeminismus ist in ihren augen frauen und lesben feindlich.

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            #8

            die männer um die es ihr geht sind ja auch nicht unbedingt männer sondern die ach so schlimmen trans frauen (der begriff taucht konsequenter weise in ihrem artikel nicht auf). und natürlich nicht konkrete trans frauen sondern die die sie imaginiert als gekränkte männer.

            wenn man mal bei der rassismus analogie bleibt, aus rassistischen gründen vom begeren ausgeschlossen zu werden ist natürlich schmerzhaft aber man muss schon irgenwie ne verqueere idee von begehren haben um der rassistischen person ihr fehlendes begehren vorzuwerfen und nicht ihren rassismus.

            und wenn man dem bild dem auf verfügbarkeit pochenden mann bleibt dann geht es ihm ja gar nicht um begehren sondern um sowas wie besitz, (ich muss eva vons buch dazu noch lesen!) also gewalt.

            ich denke nicht das dem (hier diskutierten) queer feminismus vorgeworfen werden kann gewalt gegen frauen zu legitimieren.

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            • olia@fedifreu.deO olia@fedifreu.de

              die männer um die es ihr geht sind ja auch nicht unbedingt männer sondern die ach so schlimmen trans frauen (der begriff taucht konsequenter weise in ihrem artikel nicht auf). und natürlich nicht konkrete trans frauen sondern die die sie imaginiert als gekränkte männer.

              wenn man mal bei der rassismus analogie bleibt, aus rassistischen gründen vom begeren ausgeschlossen zu werden ist natürlich schmerzhaft aber man muss schon irgenwie ne verqueere idee von begehren haben um der rassistischen person ihr fehlendes begehren vorzuwerfen und nicht ihren rassismus.

              und wenn man dem bild dem auf verfügbarkeit pochenden mann bleibt dann geht es ihm ja gar nicht um begehren sondern um sowas wie besitz, (ich muss eva vons buch dazu noch lesen!) also gewalt.

              ich denke nicht das dem (hier diskutierten) queer feminismus vorgeworfen werden kann gewalt gegen frauen zu legitimieren.

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              #9

              im ersten kapitel hat chantalle ja noch kim vorgeworfen das ach so unschuldige autonome subjekt als das ich männer wohl gemeinhin imaginieren als kompromitiert zurück zu weisen, so ist jetzt dieses autonome subjekt genau die gefahr auf die auch kim hingewiesen hat.

              Im unterschied zu chantalle geht es kim aber wirklich um die gewalt die von männern aus geht und nicht um trans frauen denen omnipotenz fantasien angedichtet werden. (die Konflikte auf demos die es ja auch gibt gehören einer anderen problem konstellation an.)

              olia@fedifreu.deO 1 Reply Last reply
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              • olia@fedifreu.deO olia@fedifreu.de

                im ersten kapitel hat chantalle ja noch kim vorgeworfen das ach so unschuldige autonome subjekt als das ich männer wohl gemeinhin imaginieren als kompromitiert zurück zu weisen, so ist jetzt dieses autonome subjekt genau die gefahr auf die auch kim hingewiesen hat.

                Im unterschied zu chantalle geht es kim aber wirklich um die gewalt die von männern aus geht und nicht um trans frauen denen omnipotenz fantasien angedichtet werden. (die Konflikte auf demos die es ja auch gibt gehören einer anderen problem konstellation an.)

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                #10

                chantalle basiert ihre position für eine unumgehbarkeit von zweigeschlechtlichkeit auf eine phenomenologische argumentation. die erfahrung einer potenz schwanger zu werden (und impliziet die potenz zu schwängern), und der erfahrung beim sexuelllen akt (penetration/circumlusion).

                wie so oft bei phenomenologischen argumenten gibt es die schwierigkeit wie man genau von der erfahrung zum potentiellen und abstrakten kommt. chantalle geht hier nicht ins detail, das ist auch eigentlich erstmal ok, es gibt da bestimmt schon geschriebenes zu.

                als größter gleichmacher fungiert die gesellschaftliche relevanz. also was normal oder naheliegend ist. z.b. dass alle gebährfähigen frauen sich mit schwangerschaft auseinandersetzen müssen weil ihnen kontakt mit männer nahegelegt wird. die grundlage ist natürlich das mann mit potententiell schwängerungsfähig gleichgesetzt wird.

                was ja in der gesellschaftlichen realität auch so ist, es gibt bestimmt mehr zeugungsunfähige cis als trans männer, damit ist die unmöglichkeit auch schon in der zweigeschlechtlichkeit angelegt.

                auf einer anderen ebene kommt aber auch hinzu das sexuelles begehren nicht im sex akt und reproduktion aufgeht.
                Die lesbe weis ja vor dem sexuellen akt das sie frauen mag und was sie an ihnen mag und wie auch wie sie in beziehung zu der begehrten person steht. der hetero sexuelle transman sieht sich in einer anderen konstellation zur begehrten frau als eine lesbische frau.

                olia@fedifreu.deO 2 Replies Last reply
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                • olia@fedifreu.deO olia@fedifreu.de

                  chantalle basiert ihre position für eine unumgehbarkeit von zweigeschlechtlichkeit auf eine phenomenologische argumentation. die erfahrung einer potenz schwanger zu werden (und impliziet die potenz zu schwängern), und der erfahrung beim sexuelllen akt (penetration/circumlusion).

                  wie so oft bei phenomenologischen argumenten gibt es die schwierigkeit wie man genau von der erfahrung zum potentiellen und abstrakten kommt. chantalle geht hier nicht ins detail, das ist auch eigentlich erstmal ok, es gibt da bestimmt schon geschriebenes zu.

                  als größter gleichmacher fungiert die gesellschaftliche relevanz. also was normal oder naheliegend ist. z.b. dass alle gebährfähigen frauen sich mit schwangerschaft auseinandersetzen müssen weil ihnen kontakt mit männer nahegelegt wird. die grundlage ist natürlich das mann mit potententiell schwängerungsfähig gleichgesetzt wird.

                  was ja in der gesellschaftlichen realität auch so ist, es gibt bestimmt mehr zeugungsunfähige cis als trans männer, damit ist die unmöglichkeit auch schon in der zweigeschlechtlichkeit angelegt.

                  auf einer anderen ebene kommt aber auch hinzu das sexuelles begehren nicht im sex akt und reproduktion aufgeht.
                  Die lesbe weis ja vor dem sexuellen akt das sie frauen mag und was sie an ihnen mag und wie auch wie sie in beziehung zu der begehrten person steht. der hetero sexuelle transman sieht sich in einer anderen konstellation zur begehrten frau als eine lesbische frau.

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                  #11

                  da komme ich jetzt zu einem punkt den ich oft im hinterkopf habe das gender keine identität ist sondern ein begehren. so explizit hab ich das noch nicht gelesen aber es gibt diesen gedanken bestimmt schon irgendwo.

                  #trans

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                  • olia@fedifreu.deO olia@fedifreu.de

                    chantalle basiert ihre position für eine unumgehbarkeit von zweigeschlechtlichkeit auf eine phenomenologische argumentation. die erfahrung einer potenz schwanger zu werden (und impliziet die potenz zu schwängern), und der erfahrung beim sexuelllen akt (penetration/circumlusion).

                    wie so oft bei phenomenologischen argumenten gibt es die schwierigkeit wie man genau von der erfahrung zum potentiellen und abstrakten kommt. chantalle geht hier nicht ins detail, das ist auch eigentlich erstmal ok, es gibt da bestimmt schon geschriebenes zu.

                    als größter gleichmacher fungiert die gesellschaftliche relevanz. also was normal oder naheliegend ist. z.b. dass alle gebährfähigen frauen sich mit schwangerschaft auseinandersetzen müssen weil ihnen kontakt mit männer nahegelegt wird. die grundlage ist natürlich das mann mit potententiell schwängerungsfähig gleichgesetzt wird.

                    was ja in der gesellschaftlichen realität auch so ist, es gibt bestimmt mehr zeugungsunfähige cis als trans männer, damit ist die unmöglichkeit auch schon in der zweigeschlechtlichkeit angelegt.

                    auf einer anderen ebene kommt aber auch hinzu das sexuelles begehren nicht im sex akt und reproduktion aufgeht.
                    Die lesbe weis ja vor dem sexuellen akt das sie frauen mag und was sie an ihnen mag und wie auch wie sie in beziehung zu der begehrten person steht. der hetero sexuelle transman sieht sich in einer anderen konstellation zur begehrten frau als eine lesbische frau.

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                    #12

                    also was chantalle hier macht ist das sie sagt das die körperliche bedingtheit die beziehungen zwischen menschen determiniert. der einzige ausweg ist der imaginierte omnipotente zwitter der gebären und schwängern kann oder das klonen.

                    Von der gesellschaftlichen realität der leihmutterschaft und künstlicher befruchtung kann sie da natürlich nicht sprechen. Aber es sind ja gerade auch technologien die auswirkungen auf die phenomenologiehaben. sex ohne moderne medizinische versorgung wäre um einiges riskanter und würde anders praktiziert werden.

                    diese Auslassung ist es warum ihr autonomes subjekt dann doch der freiheit des wildschweins näher bleibt als ihr lieb ist.

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                    • olia@fedifreu.deO olia@fedifreu.de

                      also was chantalle hier macht ist das sie sagt das die körperliche bedingtheit die beziehungen zwischen menschen determiniert. der einzige ausweg ist der imaginierte omnipotente zwitter der gebären und schwängern kann oder das klonen.

                      Von der gesellschaftlichen realität der leihmutterschaft und künstlicher befruchtung kann sie da natürlich nicht sprechen. Aber es sind ja gerade auch technologien die auswirkungen auf die phenomenologiehaben. sex ohne moderne medizinische versorgung wäre um einiges riskanter und würde anders praktiziert werden.

                      diese Auslassung ist es warum ihr autonomes subjekt dann doch der freiheit des wildschweins näher bleibt als ihr lieb ist.

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                      #13

                      Aber nochmal zurück warum ist ihr so wichtig nur von zwei geschlechtern zu reden? und zwar nicht von faschisten und antifaschisten sondern von männern und frauen?

                      mann könnte ihr die begriffe ja überlassen und einfach andere nehmen für all die dimensionen menschlichen zusammenlebens, reproduzierens, und begehrens die sich nicht bedenken möchte.

                      dann gibt es diese religion die menschen in männer und frauen unterteilt die sich nach chantalle bennent. für die chantalls für die eine große übereinstimmung zwischen ihren empfindungen und der religösen lehre bestehen gibt es eigentlich keine konflikte, die anderen müssen dann halt die sekte verlassen und sich ein neues leben aufbauen. (das geht retransition leuten ja auch oft so weil queere ja auch oft reduktionistische religionshafe gemeinschaften schaffen.)

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                      • olia@fedifreu.deO olia@fedifreu.de

                        Aber nochmal zurück warum ist ihr so wichtig nur von zwei geschlechtern zu reden? und zwar nicht von faschisten und antifaschisten sondern von männern und frauen?

                        mann könnte ihr die begriffe ja überlassen und einfach andere nehmen für all die dimensionen menschlichen zusammenlebens, reproduzierens, und begehrens die sich nicht bedenken möchte.

                        dann gibt es diese religion die menschen in männer und frauen unterteilt die sich nach chantalle bennent. für die chantalls für die eine große übereinstimmung zwischen ihren empfindungen und der religösen lehre bestehen gibt es eigentlich keine konflikte, die anderen müssen dann halt die sekte verlassen und sich ein neues leben aufbauen. (das geht retransition leuten ja auch oft so weil queere ja auch oft reduktionistische religionshafe gemeinschaften schaffen.)

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                        #14

                        chantalle sagt ja das es ihr um die handlungsfähigkeit gehe. sie behauptet das alle die die zweigeschlechtlichkeit aufgeben auch keinen begriff von handlungsfähigkeit haben.

                        Ich glaube ihr das es argumentationslinien gibt die handlungsfähigkeit aufgeben und damit einen queer feminismus begründen der dem vorwurf entspricht keine idee zu haben was man überhaupt noch machen kann ausser anders miteinander zu reden. und zusätzlich nicht begründen kann warum dieses anders genau so sein soll und warum wir fähig sein sollen dieses "anders" überhaupt zu tun. aber es macht ja weiterhin keinen sinn sich an den problematischsten positionen ab zu arbeiten.

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                          chantalle sagt ja das es ihr um die handlungsfähigkeit gehe. sie behauptet das alle die die zweigeschlechtlichkeit aufgeben auch keinen begriff von handlungsfähigkeit haben.

                          Ich glaube ihr das es argumentationslinien gibt die handlungsfähigkeit aufgeben und damit einen queer feminismus begründen der dem vorwurf entspricht keine idee zu haben was man überhaupt noch machen kann ausser anders miteinander zu reden. und zusätzlich nicht begründen kann warum dieses anders genau so sein soll und warum wir fähig sein sollen dieses "anders" überhaupt zu tun. aber es macht ja weiterhin keinen sinn sich an den problematischsten positionen ab zu arbeiten.

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                          #15

                          Wie kommt sie also dazu zu behaupten das es handlungfähigkeit nur gibt wenn es es nur zwei geschlechter gibt?

                          sie sagt das man die biologische realität recognizen soll.

                          ok gebongt.

                          und jetzt?

                          wo war das problem?

                          also alle n-gender haben eine spezifische position in einer biologisch materiellen welt und wissen darum. ich denke das dem auch so ist.

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                            Wie kommt sie also dazu zu behaupten das es handlungfähigkeit nur gibt wenn es es nur zwei geschlechter gibt?

                            sie sagt das man die biologische realität recognizen soll.

                            ok gebongt.

                            und jetzt?

                            wo war das problem?

                            also alle n-gender haben eine spezifische position in einer biologisch materiellen welt und wissen darum. ich denke das dem auch so ist.

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                            #16

                            ist das problem also doch babylon?

                            chantalle mag es nicht wenn menschen das gleiche wort verwenden und unterschiedliches meinen. also wenn die chantalles nicht unter sich sind.

                            es ist ja nicht so das in babylon wirklich ein großer turm gebaut wurde und die menschen verhext wurden. sondern viel wahrscheinlicher in einem handelszentrum menschen unterschiedlicher kulturen zusammen kamen und die herschenden keine strategie hatten damit umzugehen, ihnen ihr monument, ihr turm, oder pyramide die sie von den steuergeldern gebaut haben wollten, am ende halt nicht gebaut wurde. und darüber waren sie so erbost das sie die geschichte in ihre mythen integriert haben. warscheinlich gab es auch wirkliche gesellschaftliche verwerfungen die die grundlage dafür bereiteten that the story sticked.

                            ok sorry das ist polemik.

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                            • olia@fedifreu.deO olia@fedifreu.de

                              ist das problem also doch babylon?

                              chantalle mag es nicht wenn menschen das gleiche wort verwenden und unterschiedliches meinen. also wenn die chantalles nicht unter sich sind.

                              es ist ja nicht so das in babylon wirklich ein großer turm gebaut wurde und die menschen verhext wurden. sondern viel wahrscheinlicher in einem handelszentrum menschen unterschiedlicher kulturen zusammen kamen und die herschenden keine strategie hatten damit umzugehen, ihnen ihr monument, ihr turm, oder pyramide die sie von den steuergeldern gebaut haben wollten, am ende halt nicht gebaut wurde. und darüber waren sie so erbost das sie die geschichte in ihre mythen integriert haben. warscheinlich gab es auch wirkliche gesellschaftliche verwerfungen die die grundlage dafür bereiteten that the story sticked.

                              ok sorry das ist polemik.

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                              #17

                              Ich muss hier glaube ich aufhören weil ich denke ihr punkt das manche autorinnen handlundsfähigkeit und die bedingungen von handlungsfähigkeit aus dem auge verliehren gerechtfertigt ist das sie aber in ihrer kritik an diesen autorinnen über das ziel hinaus schießt.

                              für ihr konstrukt, dass das autonome subjekt ihre beziehungen zu anderen menschen durch die maske der bedingungen der (natürlichen) sexuellen reproduktion definieren muss, muss sie alternative lesweisen unbeachtet lassen.

                              jetzt müsste ich also erstmal die kritisierten artikel lesen um da weiter zu machen wo ich denke das es sinn macht: Wie verortet ein feminismus der n-geschlechter handlungsfähigkeit? und wo muss eine ontologisierung von handlungsunfähigkeit kritisiert werden?

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                              • olia@fedifreu.deO olia@fedifreu.de

                                ich hab mir dieses buch gekauft wahrscheinlich im mich im aufregen zu ergehen. #feminismus

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                                #18

                                Kapitel 3: der julian: "trans frauen, also transidentitifizierte männer." ... jo julian ich weis du bist keine frau.

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                                • olia@fedifreu.deO olia@fedifreu.de

                                  Kapitel 3: der julian: "trans frauen, also transidentitifizierte männer." ... jo julian ich weis du bist keine frau.

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                                  #19

                                  julian gehts es natürlich auch um die unterscheidung zwischen echter und flascher Befreiung. und ergeht sich dafür im refererieren von psychoanalytischen ideen. Und wie zu erwarten ist alles klar. transidentifizierte männer, haben dieses omnipotenz ding. eigentlich alle anderen auch weil deleuze, also julian nicht, meint er, oder wenigstens weniger weil er idiologiekritik kann ... aber ich hab keinen bock mehr.

                                  also der interessante teil ist wirklich der zu deleuze weil deleuze einen bruch zwischen der kultur in der freud geschrieben hat und der in der er schrieb, die eher der gegenwärtigen entspricht. bei deleuze gibt es micro trans sexualitäten und so. und die entsprechen wie zu erwarten bei der abstraktionshöhe auf der deluze schreibt den bedingungen des kapitals. sie selbst sind also sind gar keine befreiung.

                                  also lieber so tun als wäre nichts gewesen und lieber von zwei geschlechtern sprechen, ne julian.

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                                  • olia@fedifreu.deO olia@fedifreu.de

                                    julian gehts es natürlich auch um die unterscheidung zwischen echter und flascher Befreiung. und ergeht sich dafür im refererieren von psychoanalytischen ideen. Und wie zu erwarten ist alles klar. transidentifizierte männer, haben dieses omnipotenz ding. eigentlich alle anderen auch weil deleuze, also julian nicht, meint er, oder wenigstens weniger weil er idiologiekritik kann ... aber ich hab keinen bock mehr.

                                    also der interessante teil ist wirklich der zu deleuze weil deleuze einen bruch zwischen der kultur in der freud geschrieben hat und der in der er schrieb, die eher der gegenwärtigen entspricht. bei deleuze gibt es micro trans sexualitäten und so. und die entsprechen wie zu erwarten bei der abstraktionshöhe auf der deluze schreibt den bedingungen des kapitals. sie selbst sind also sind gar keine befreiung.

                                    also lieber so tun als wäre nichts gewesen und lieber von zwei geschlechtern sprechen, ne julian.

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                                    #20

                                    ob julian schwul oder hetero identifiziert ist konnte ich nicht herausfinden, auch nicht wo seine produktion stattgefunden hat, er reproduziert sich selbst wohl in halle meinte er woanders sagen zu können.

                                    ich reg mich halt so auf weil der kram halt die gleiche scheiße wiederholt die gegen schwule männer vorgebracht wurde, er es schaft in einem buch über das subjekt frau wirklich nicht viel zu frauen zu sagen weil, das ist nicht so einfach wenn man auf grundlage der psychoanalyse spricht da muss man schon ein bisschen mehr dran arbeiten als die üblichen männer zu zitieren, auch weil diese einfach falsch liegen. und warum kann julian nichts zu trans identifizierten frauen sagen, es geht doch hier um frauen, julian.

                                    weil das alles egal ist weil es geht ja um befreiung, "Eine, die von dem materiellen Vorhandensein des physiologischen Geschlechts und der Geschlechterdifferenz ausgeht", und die dann was will, julian du hast die zweite hälfte des satzes vergessen weil da so ne geile strohpuppe lag.

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                                    • olia@fedifreu.deO olia@fedifreu.de

                                      ob julian schwul oder hetero identifiziert ist konnte ich nicht herausfinden, auch nicht wo seine produktion stattgefunden hat, er reproduziert sich selbst wohl in halle meinte er woanders sagen zu können.

                                      ich reg mich halt so auf weil der kram halt die gleiche scheiße wiederholt die gegen schwule männer vorgebracht wurde, er es schaft in einem buch über das subjekt frau wirklich nicht viel zu frauen zu sagen weil, das ist nicht so einfach wenn man auf grundlage der psychoanalyse spricht da muss man schon ein bisschen mehr dran arbeiten als die üblichen männer zu zitieren, auch weil diese einfach falsch liegen. und warum kann julian nichts zu trans identifizierten frauen sagen, es geht doch hier um frauen, julian.

                                      weil das alles egal ist weil es geht ja um befreiung, "Eine, die von dem materiellen Vorhandensein des physiologischen Geschlechts und der Geschlechterdifferenz ausgeht", und die dann was will, julian du hast die zweite hälfte des satzes vergessen weil da so ne geile strohpuppe lag.

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                                      Die stohpuppe hat super kräfte sie kann "tatsächliche Reflexion und auseinandersetzung [...] behinder[n] und daher wirkliche Befreiung in Bezug auf das Geschlechterverhältnis erschwer[en]".

                                      Hey julian: Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt.

                                      also wirklich was gewinnt man wenn man hinter den bedingungen des gegenwärtigen kaptialismus zurück bleibt und versucht mit 19th century ideen die "wirkliche geschlechterbefreiung" erreichen möchte. wahrscheinlich das gleiche wie bei anderen steinzeitkommunismus ideen.

                                      olia@fedifreu.deO 1 Reply Last reply
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                                      • olia@fedifreu.deO olia@fedifreu.de

                                        Die stohpuppe hat super kräfte sie kann "tatsächliche Reflexion und auseinandersetzung [...] behinder[n] und daher wirkliche Befreiung in Bezug auf das Geschlechterverhältnis erschwer[en]".

                                        Hey julian: Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt.

                                        also wirklich was gewinnt man wenn man hinter den bedingungen des gegenwärtigen kaptialismus zurück bleibt und versucht mit 19th century ideen die "wirkliche geschlechterbefreiung" erreichen möchte. wahrscheinlich das gleiche wie bei anderen steinzeitkommunismus ideen.

                                        olia@fedifreu.deO This user is from outside of this forum
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                                        #22

                                        die interessante frage ist ja jetzt warum will julian steinzeitkommunismus? die idee von steinzeitkommunisten ist ja nicht alle in armut zu stürzen sondern menschen von den maschinen die das kapital hervorgebracht hat zu befreien. weil diese maschinen ja die materiellen bedingungen des kapitalismus reproduzieren. (die zugangsberechtigungsorganisation zum googleplaystore ist so ne technologie die nach der befreiung von fraglichem nutzen ist) also so auch das selbstbestimmungsgesetzt? weil homoehe schon schlimm (hetero-normativ) genug ist? klar ohne krankenhäuser die den zugang auf angehörige beschränken und erbe braucht man auch keine ehe.

                                        olia@fedifreu.deO 1 Reply Last reply
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                                        • olia@fedifreu.deO olia@fedifreu.de

                                          die interessante frage ist ja jetzt warum will julian steinzeitkommunismus? die idee von steinzeitkommunisten ist ja nicht alle in armut zu stürzen sondern menschen von den maschinen die das kapital hervorgebracht hat zu befreien. weil diese maschinen ja die materiellen bedingungen des kapitalismus reproduzieren. (die zugangsberechtigungsorganisation zum googleplaystore ist so ne technologie die nach der befreiung von fraglichem nutzen ist) also so auch das selbstbestimmungsgesetzt? weil homoehe schon schlimm (hetero-normativ) genug ist? klar ohne krankenhäuser die den zugang auf angehörige beschränken und erbe braucht man auch keine ehe.

                                          olia@fedifreu.deO This user is from outside of this forum
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                                          #23

                                          Das schlimme an den versuchungen die der kapitalismus einem bietet ist ja leider immer das die bedrüfnisse befriedigt werden die man (julian achtung zaunpfahl) "eigentlich" gar nicht hätte. und ohne diese bedürfnisse hätten alle schon längst revolution gemacht. also derzeit ins besondere die trans männer und frauen oder? oder nicht julian? oder doch die frauen da sie als frauen ohne die vorsilbe cis viel handlungsfähiger sind?

                                          hm sorry für die polemik.

                                          also der punkt den ich machen möchte ist dass julian psychische leiden nicht ernst nehmen möchte die in der gegenwärtigen gesellschaft halt bestimmte ausformungen annehmen. (kann sich ja im kommunismus dann auch gerne wieder ändern von mir aus.)

                                          olia@fedifreu.deO 1 Reply Last reply
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