Anfang der 2000er erkannte die Fossilindustrie, dass sie wirtschaftlich keine Chance hat gegen die Energieerzeugung aus Wind und Sonne.
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Anfang der 2000er erkannte die Fossilindustrie, dass sie wirtschaftlich keine Chance hat gegen die Energieerzeugung aus Wind und Sonne. Ihre Lösung war, diese unter allen technischen und wirtschaftlichen Aspekten völlig logische Energiewende politisch zu machen und einer Partei zuzuordnen. Denn eine Partei klein zu halten ist einfacher, als eine in allen Belangen überlegene Technik zu verhindern. Dazu braucht man nur Medienmacht und so wurden damals Medienhäuser gekauft oder finanziert.
1/4@jensscholz Ich spreche nur noch von der "fossilen Politik der Union". Fossil einerseits weil #CDUCSU ausschließlich fossile Technologien (und damit die Zerstörung unserer Heimat) als Lösung unserer Probleme anpreisen.
Dass sie damit weiterhin unsere Energieversorgung von Terrorstaaten, Diktaturen und Autokratien abhängig machen, nehmen sie billigend und wissentlich in Kauf.
Und andererseits weil deren Weltbild, Politik und Ziele schlicht "fossil" - also alt und vergangen - sind.
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@jensscholz Im Prinzip müsste das passieren, was z.B. in den 80ern passierte, als mein konservativer Onkel auf seine dicke, firmenfinanzierte Karre zeigte und zu meinem woken Vater sagte: "Hier, nicht demonstrieren, sondern Kat einbauen".
@jensscholz i.e. das Richtige tun, to own the libs.
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... die ungewollte Energietechnik 20 Jahre im Zaum zu halten funktioniert nicht mehr, wenn die kleine Partei gewählt wird, in die man sie abgeschoben hat.
Demokratie wird jetzt ein Problem. Also wird jetzt die abgeschafft.
Das könnte man übrigens sofort ändern, wenn die Konservativen merken würden, dass erneuerbare Energie eigentlich gar nicht politisch ist und es auch lange nicht war.
4/4
@jensscholz
Das ist genau der Punkt, der bisher zu wenig adressiert wird. Wir haben historisch nie dagewesene Vermögensanhäufungen zugelassen. Die Öl- und Gasbranche macht jedes Jahr über 1.000 Mrd. Gewinn. Dazu kommen die monströsen Gewinne der Tech-Branche. Diese Vermögen werden genutzt, um sich Medien und Plattformen zu kaufen (CBS, CNN, WaPo, Twitter, ..) oder selbst neue Medien und Plattformen zu bauen (truth.social, Nius, OAZ ..). Ein Medium und eine Plattform nach der anderen wandern in den Werkzeugkasten der Fossilen, der Demokratiefeinde, der Faschisten. Und diese Medien und Plattformen werden dann zur Desinformation und Meinungsmanipulation genutzt und das höchst erfolgreich. Umso erfolgreicher, je geringer der Bildungsstand der breiten Masse ist. Dadurch bekommen die Superreichen eine Politik, die sie noch reicher macht, wodurch sie noch mehr Medien und Plattformen kaufen können. Endlosschleife.Wir haben bislang keine Gegenmittel, keine gleich wirksamen Werkzeuge. Bild ist reichweitenstärker als Taz oder Klimareporter. X ist wirkmächtiger als Mastodon. usw.
Das dümmliche Agieren des Egomanen Trump am Persischen Golf beschert denen jetzt aber eine harte Zeit, in der sie sich schwer tun, die Realität weiter mit Desinformationen zu verzerren.
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... und die anderen sind alle woke, links und grün. Und die werden von Medien und Politik entsprechend behandelt: wie Kinder, die man halt erziehen muss. Das festigt das Selbstbild, das zb die CDU derzeit dazu bringt, Wahlergebnisse zu ignorieren und völlig selbstverständlich den Anspruch zu erheben, dass sich die Wahlgewinner vollständig nach ihnen zu richten haben.
Das zeigt einen weiteren Eskalationsschritt, denn der Trick,...
3/4@jensscholz …oder sich über eine „Schmutzkampagne“ gegen den eigenen Kandidaten beschweren, implizierend, dass dieser ansonsten sowieso die Landtagswahl gewonnen hätte, und erwartend, dass die wahlgewinnende Partei ihn freiwillig auch mal an die Macht lässt. Das hat für mich ein „Geschmäckle“ von trumpismus nach der Wahlniederlage gegen Biden.
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Anfang der 2000er erkannte die Fossilindustrie, dass sie wirtschaftlich keine Chance hat gegen die Energieerzeugung aus Wind und Sonne. Ihre Lösung war, diese unter allen technischen und wirtschaftlichen Aspekten völlig logische Energiewende politisch zu machen und einer Partei zuzuordnen. Denn eine Partei klein zu halten ist einfacher, als eine in allen Belangen überlegene Technik zu verhindern. Dazu braucht man nur Medienmacht und so wurden damals Medienhäuser gekauft oder finanziert.
1/4wenn ich so etwas lese muß ich immer an diese Begebenheiten denken.
War zwar in den USA und es ging und geht um Öffentliche Verkehrsmittel aber die Akteure sind mehr oder weniger die gleichen .
USA: Wie Öl- und Autoindustrie den öffentlichen Nahverkehr bekämpfen
Und warum auch in Deutschland Autokonzerne die Nase vorn haben – ein Kommentar von Anton Dent. Als "großer amerikanischer Straßenbahnskandal" wird
(perspektive-online.net)
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@jensscholz Ich spreche nur noch von der "fossilen Politik der Union". Fossil einerseits weil #CDUCSU ausschließlich fossile Technologien (und damit die Zerstörung unserer Heimat) als Lösung unserer Probleme anpreisen.
Dass sie damit weiterhin unsere Energieversorgung von Terrorstaaten, Diktaturen und Autokratien abhängig machen, nehmen sie billigend und wissentlich in Kauf.
Und andererseits weil deren Weltbild, Politik und Ziele schlicht "fossil" - also alt und vergangen - sind.
@truls46 @jensscholz



Gut getroffen! -
... die ungewollte Energietechnik 20 Jahre im Zaum zu halten funktioniert nicht mehr, wenn die kleine Partei gewählt wird, in die man sie abgeschoben hat.
Demokratie wird jetzt ein Problem. Also wird jetzt die abgeschafft.
Das könnte man übrigens sofort ändern, wenn die Konservativen merken würden, dass erneuerbare Energie eigentlich gar nicht politisch ist und es auch lange nicht war.
4/4
@jensscholz Erneuerbare Energie ist per se zwar nicht politisch, aber sie steht halt dem Erfolg von fossiler und nuklearer Großtechnologie entgegen. Dessen Erfolg wirkt sehr wohl politisch, da sie für finanzielle Konzentration wirkt, was in der Politik ein seeehr langer Hebel ist. Diesen Hebel zu verkürzen ist im Interesse aller Einzelnen - außer denen, die den Profit scheffeln.
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Anfang der 2000er erkannte die Fossilindustrie, dass sie wirtschaftlich keine Chance hat gegen die Energieerzeugung aus Wind und Sonne. Ihre Lösung war, diese unter allen technischen und wirtschaftlichen Aspekten völlig logische Energiewende politisch zu machen und einer Partei zuzuordnen. Denn eine Partei klein zu halten ist einfacher, als eine in allen Belangen überlegene Technik zu verhindern. Dazu braucht man nur Medienmacht und so wurden damals Medienhäuser gekauft oder finanziert.
1/4@jensscholz das hört sich sehr plausibel an. Gibt es nachvollziehbare Belege dazu (Beginn strategischer Medienkonzentration z.B.?) oder andere Veränderungen? Internas aus Thinktanks?
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Anfang der 2000er erkannte die Fossilindustrie, dass sie wirtschaftlich keine Chance hat gegen die Energieerzeugung aus Wind und Sonne. Ihre Lösung war, diese unter allen technischen und wirtschaftlichen Aspekten völlig logische Energiewende politisch zu machen und einer Partei zuzuordnen. Denn eine Partei klein zu halten ist einfacher, als eine in allen Belangen überlegene Technik zu verhindern. Dazu braucht man nur Medienmacht und so wurden damals Medienhäuser gekauft oder finanziert.
1/4@jensscholz Weil das Leben kurz ist, laufen Menschen dem Geld hinterher. Und wenn ich mir anschaue, wo das Geld liegt und wo nicht, verläßt mich der Optimismus.
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@jensscholz
Das ist genau der Punkt, der bisher zu wenig adressiert wird. Wir haben historisch nie dagewesene Vermögensanhäufungen zugelassen. Die Öl- und Gasbranche macht jedes Jahr über 1.000 Mrd. Gewinn. Dazu kommen die monströsen Gewinne der Tech-Branche. Diese Vermögen werden genutzt, um sich Medien und Plattformen zu kaufen (CBS, CNN, WaPo, Twitter, ..) oder selbst neue Medien und Plattformen zu bauen (truth.social, Nius, OAZ ..). Ein Medium und eine Plattform nach der anderen wandern in den Werkzeugkasten der Fossilen, der Demokratiefeinde, der Faschisten. Und diese Medien und Plattformen werden dann zur Desinformation und Meinungsmanipulation genutzt und das höchst erfolgreich. Umso erfolgreicher, je geringer der Bildungsstand der breiten Masse ist. Dadurch bekommen die Superreichen eine Politik, die sie noch reicher macht, wodurch sie noch mehr Medien und Plattformen kaufen können. Endlosschleife.Wir haben bislang keine Gegenmittel, keine gleich wirksamen Werkzeuge. Bild ist reichweitenstärker als Taz oder Klimareporter. X ist wirkmächtiger als Mastodon. usw.
Das dümmliche Agieren des Egomanen Trump am Persischen Golf beschert denen jetzt aber eine harte Zeit, in der sie sich schwer tun, die Realität weiter mit Desinformationen zu verzerren.
@guido3 @jensscholz Am Ende wird es auf so etwas archaisches wie Dreschflegel, Mistgabeln und Fallbeile hinauslaufen. Aber natürlich erst, nachdem wir alles kaputt gemacht haben.
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@jensscholz das hört sich sehr plausibel an. Gibt es nachvollziehbare Belege dazu (Beginn strategischer Medienkonzentration z.B.?) oder andere Veränderungen? Internas aus Thinktanks?
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@jensscholz
Das ist genau der Punkt, der bisher zu wenig adressiert wird. Wir haben historisch nie dagewesene Vermögensanhäufungen zugelassen. Die Öl- und Gasbranche macht jedes Jahr über 1.000 Mrd. Gewinn. Dazu kommen die monströsen Gewinne der Tech-Branche. Diese Vermögen werden genutzt, um sich Medien und Plattformen zu kaufen (CBS, CNN, WaPo, Twitter, ..) oder selbst neue Medien und Plattformen zu bauen (truth.social, Nius, OAZ ..). Ein Medium und eine Plattform nach der anderen wandern in den Werkzeugkasten der Fossilen, der Demokratiefeinde, der Faschisten. Und diese Medien und Plattformen werden dann zur Desinformation und Meinungsmanipulation genutzt und das höchst erfolgreich. Umso erfolgreicher, je geringer der Bildungsstand der breiten Masse ist. Dadurch bekommen die Superreichen eine Politik, die sie noch reicher macht, wodurch sie noch mehr Medien und Plattformen kaufen können. Endlosschleife.Wir haben bislang keine Gegenmittel, keine gleich wirksamen Werkzeuge. Bild ist reichweitenstärker als Taz oder Klimareporter. X ist wirkmächtiger als Mastodon. usw.
Das dümmliche Agieren des Egomanen Trump am Persischen Golf beschert denen jetzt aber eine harte Zeit, in der sie sich schwer tun, die Realität weiter mit Desinformationen zu verzerren.
@guido3
Das Gegenmittel ist Umverteilung. Entweder friedlich mittels Steuern oder nicht so friedlich ("eat the rich"). Their choice. -
@echopapa @jensscholz sicher ein sehr gutes Buch. Ich ertrage diesen kondensierten Zusammenfassungen menschlicher Dummheit und menschlicher Bosheit und Gier nicht mehr.
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@jensscholz
Die rennen aber Trump und dem Fossil-Lobbyismus hinterher, weil es ihnen die Taschen füllt und ihre Macht erhält. -
@jensscholz
Die rennen aber Trump und dem Fossil-Lobbyismus hinterher, weil es ihnen die Taschen füllt und ihre Macht erhält. -
Anfang der 2000er erkannte die Fossilindustrie, dass sie wirtschaftlich keine Chance hat gegen die Energieerzeugung aus Wind und Sonne. Ihre Lösung war, diese unter allen technischen und wirtschaftlichen Aspekten völlig logische Energiewende politisch zu machen und einer Partei zuzuordnen. Denn eine Partei klein zu halten ist einfacher, als eine in allen Belangen überlegene Technik zu verhindern. Dazu braucht man nur Medienmacht und so wurden damals Medienhäuser gekauft oder finanziert.
1/4Ich kann, als ein Gegenpol, lokale Aktivitäten zur #Energiewende empfehlen. So sucht zur Zeit die #HeidelbergerEnergiegenossenschaft (https://heg.solar) ca. 1 Million € weiteres Kapital zur Umsetzung von umsetzungsreifen Solar- und Windprojekten in der Region.
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@guido3 @jensscholz Am Ende wird es auf so etwas archaisches wie Dreschflegel, Mistgabeln und Fallbeile hinauslaufen. Aber natürlich erst, nachdem wir alles kaputt gemacht haben.
@glueckstein @guido3 @jensscholz
Wir sollten etwas mehr 1789 wagen...
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@Saupreiss @Blumine @jensscholz
In der Tat ... und der "Fortschritt" der Strippenzieher wird Stolz protokolliert ... Heritage F. im Impressum ..
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... die ungewollte Energietechnik 20 Jahre im Zaum zu halten funktioniert nicht mehr, wenn die kleine Partei gewählt wird, in die man sie abgeschoben hat.
Demokratie wird jetzt ein Problem. Also wird jetzt die abgeschafft.
Das könnte man übrigens sofort ändern, wenn die Konservativen merken würden, dass erneuerbare Energie eigentlich gar nicht politisch ist und es auch lange nicht war.
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Ich würde die Kausalität umdrehen.
IMO geht es um #Monopole #Oligopole und die Herrschaft über diese Machtstrukturen.
Ganz oben steht der #Petrodollar und erzwingt die ökonomische/militärische Kontrolle über die Erzeugung und Verteilung der fossilen Energieträger.
Genau die haben die USA nach dem 2. WK errichtet. Demokratieversprechen gab es immer nur bei Anerkennung des Petrodollars..
Weil #EE die Macht der Monopole/Oligopole in Frage stellt, werden sie angegriffen/sabotiert.

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Ich würde die Kausalität umdrehen.
IMO geht es um #Monopole #Oligopole und die Herrschaft über diese Machtstrukturen.
Ganz oben steht der #Petrodollar und erzwingt die ökonomische/militärische Kontrolle über die Erzeugung und Verteilung der fossilen Energieträger.
Genau die haben die USA nach dem 2. WK errichtet. Demokratieversprechen gab es immer nur bei Anerkennung des Petrodollars..
Weil #EE die Macht der Monopole/Oligopole in Frage stellt, werden sie angegriffen/sabotiert.

Oder kurz:
#ErneuerbareEnergien erzeugen #Wettbewerb, #Marktwirtschaft, #Demokratie und #Freiheit auf einer Ebene, auf der in den letzten 80 Jahren, global und oberhalb westlicher Demokratie, Macht verteilt/kontrolliert wurde.
Das ist der Grund, warum #China die #EE für die eigene Souveränität als strategisch zwingend erkannt und ausgebaut hat.
Und das ist imho umgedreht der Grund (Vorsicht: VT), warum erst #Altmeier und nun #Reiche die #EE mit falschen Narrativen ausbremsen.