Meine Nachbarn sind #Imker und haben mir die beiden wichtigsten Regeln der Imkerei erklärt.
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@qwertziop Es gibt aber auch pollenspendende Forsythien. Die gibt es natürlich nicht im Super- oder Baumarkt.
Forsythia Beatrix Farrand
Forsythie Beatrix Farrand ist die einzige Forythien-Sorte die Pollen besitzt und daher eine gutes Bienennährgehölz ist.
Baumschule Eggert - Blütensträucher, Baumschulen, Heckenpflanzen (www.eggert-baumschulen.de)
@Irisfreundin ja, aber die Blüten sind grundsätzlich selbstbestäubend und bieten deshalb wenig Energie für Insekten.
Im Gartenmarkt gibt es dann eh nur hybride Züchtungen. -
@cybercow @schenklklopfer
Klassische Heckenpflanze sidn auch Weißdorn, Hundsrose, Schlehe und Holunder. Hainbuche und Vogelbeere (aka Ebeeresche) nicht zu vergessen.Schlehe breitet sich je nach Bodenart ggf. unterirdisch aus und ist in kleinen Gärten nicht gerne gesehen.
@qwertziop @cybercow Danke!
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@Irisfreundin ja, aber die Blüten sind grundsätzlich selbstbestäubend und bieten deshalb wenig Energie für Insekten.
Im Gartenmarkt gibt es dann eh nur hybride Züchtungen.@qwertziop Warum sind dann Imker interessiert speziell an dieser Sorte?
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@qwertziop Warum sind dann Imker interessiert speziell an dieser Sorte?
@Irisfreundin wenig ist besser als nichts
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Meine Nachbarn sind #Imker und haben mir die beiden wichtigsten Regeln der Imkerei erklärt.
Die sind so einfach, dass ich sie mit Euch teilen und Euch zur Nachahmung inspirieren möchte:
Regel 1: Wenn in Deinem Garten Kornifere (Lebensbaum/Thuja/etc.) oder eine Forsythie steht, reiße sie raus.
Regel 2: Wenn in Deines Nachbars Garten eine Konifere oder Forsythie steht, reiße sie nachts raus.
@qwertziop also ich wäre ernsthaft angefressen, wenn du nachts meine Kiefern und Eiben rausreißen würdest

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Ökologischer Hintergrund:
- Forsythien sind in aller Regel Hybride, die sterile Blüten ausbilden. Diese haben weder Pollen noch Nektar.
Im frühen Frühling bieten Forsythien deshalb keine Nahrung für die ersten Insekten.- Thuja sind giftig, Es gibt kaum Mikroorganismen, die die Nadeln zersetzen können. Das unzersetzte Pflanzenmaterial ist sauer und führt zur Verarmung des Bodens. Gleichzeitig brauchen sie sehr viel Wasser, das sie der Umgebung entziehen und so andere Pflanzen verdrängen.
@qwertziop aber meine Camellia Japonica und Magnolia Stellata dürfen bleiben, ja?

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@qwertziop aber meine Camellia Japonica und Magnolia Stellata dürfen bleiben, ja?

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@schenklklopfer @qwertziop Noch nichts, das werde ich wohl erst im Herbst tun. Geplant ist irgendwas in Richtung Hartriegel oder Kornelkirsche, muss mich aber nochmal schlau lesen. Hauptsache insektenfreundlich und robust und nicht all zu groß.
@Catowl Kornelkirsche ist recht lecker und taugt für Marmelade, wenn das von Interesse ist. Alternativ käme dann auch Felsenbirne in Betracht.
Liguster ist mit seinen Beeren eher was für Vögel im Winter.
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@Catowl Kornelkirsche ist recht lecker und taugt für Marmelade, wenn das von Interesse ist. Alternativ käme dann auch Felsenbirne in Betracht.
Liguster ist mit seinen Beeren eher was für Vögel im Winter.
@mehdorn Mönchspfeffer ist auch hübsch
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@qwertziop fun fact: Die Lebensbäume haben wir alle gefällt, weil die nicht als Hecke benutzt wurden sondern als Bäume
Und die sind hässlich...
Und meine Schwiegermutter ist gegen die Dinger allergisch. Passte mir also ganz gut als Ausrede, als wir die Bude bezogen hatten
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@schenklklopfer @qwertziop Noch nichts, das werde ich wohl erst im Herbst tun. Geplant ist irgendwas in Richtung Hartriegel oder Kornelkirsche, muss mich aber nochmal schlau lesen. Hauptsache insektenfreundlich und robust und nicht all zu groß.
@Catowl @schenklklopfer @qwertziop plädiere gegen Hartriegel. Vermehrt sich durch die Beeren und unterirdisch praktisch überall, kriegst du (und die Nachbarn, und das Wäldchen nebenan und die Brache 50 m weiter) nie wieder weg

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@qwertziop fun fact: Die Lebensbäume haben wir alle gefällt, weil die nicht als Hecke benutzt wurden sondern als Bäume
Und die sind hässlich...
Und meine Schwiegermutter ist gegen die Dinger allergisch. Passte mir also ganz gut als Ausrede, als wir die Bude bezogen hatten
@lazalatin in meinem früheren Garten habe ich auch nach und nach alle Thujas rausgerissen, 3 Fichten gefällt und alles durch Laubbäume und -hecken ersetzt.
Sah am Ende viel natürlicher, fast nach nem Garten aus.Im Gegenzug hat ein Nachbar einen alten verwilderten Garten mit dem Bagger platt gemacht und eine quadratisch-praktsche Thuja-Rasen-Wüste mit buten Plastikverzierungen geschaffen.

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@Catowl @schenklklopfer @qwertziop plädiere gegen Hartriegel. Vermehrt sich durch die Beeren und unterirdisch praktisch überall, kriegst du (und die Nachbarn, und das Wäldchen nebenan und die Brache 50 m weiter) nie wieder weg

@Hirundin die Habe ich auch schon gehört, die Kornellkirsche hat sich in 10 Jahren allerdings nicht ausgebreitet.
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@lazalatin in meinem früheren Garten habe ich auch nach und nach alle Thujas rausgerissen, 3 Fichten gefällt und alles durch Laubbäume und -hecken ersetzt.
Sah am Ende viel natürlicher, fast nach nem Garten aus.Im Gegenzug hat ein Nachbar einen alten verwilderten Garten mit dem Bagger platt gemacht und eine quadratisch-praktsche Thuja-Rasen-Wüste mit buten Plastikverzierungen geschaffen.

@qwertziop örks..

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@schenklklopfer vielleicht auch ne Kornelkirsche für die Hecke in Betracht ziehen?
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@Lorengarten @qwertziop
Warte ein Jahr oder grab viel Humus rein, damit der Boden die Tomaten auch ernähren kann. Im Falle Thuja auch, damit die Giftstoffe schneller abgebaut werden.@WenAstar @Lorengarten @qwertziop oder irgendwelche gründünger pflanzen. Klee, Phacelie oder lupinen oder so.
Hülsenfrüchte. Nicht zum Essen, zum Boden aufbereiten. Die blühen auch schon im ersten Jahr -
@Catowl @schenklklopfer @qwertziop plädiere gegen Hartriegel. Vermehrt sich durch die Beeren und unterirdisch praktisch überall, kriegst du (und die Nachbarn, und das Wäldchen nebenan und die Brache 50 m weiter) nie wieder weg

@Hirundin @schenklklopfer @qwertziop Danke, das ist eine wichtige Info für mich, da ich den Garten auch möglichst pflegeleicht halten will. Man wird schließlich nicht jünger...
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@WenAstar @Lorengarten @qwertziop oder irgendwelche gründünger pflanzen. Klee, Phacelie oder lupinen oder so.
Hülsenfrüchte. Nicht zum Essen, zum Boden aufbereiten. Die blühen auch schon im ersten Jahr@effken_von_nebenan @WenAstar @Lorengarten @qwertziop Hab mal irgendwo gelesen, dass Hanf auch gut zum Entgiften des Bodens taugen soll...
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Ökologischer Hintergrund:
- Forsythien sind in aller Regel Hybride, die sterile Blüten ausbilden. Diese haben weder Pollen noch Nektar.
Im frühen Frühling bieten Forsythien deshalb keine Nahrung für die ersten Insekten.- Thuja sind giftig, Es gibt kaum Mikroorganismen, die die Nadeln zersetzen können. Das unzersetzte Pflanzenmaterial ist sauer und führt zur Verarmung des Bodens. Gleichzeitig brauchen sie sehr viel Wasser, das sie der Umgebung entziehen und so andere Pflanzen verdrängen.
für Kirschlorbeer gilt an sich das Gleiche.
Bis auf ein paar Vögel, die die Kerne verbreiten, weitgehend ökologisch wertlos (es sei den jemand möchte Dickmaulrüssler züchten).
Steht auch inzwischen in mehreren europäischen Staaten auf der schwarzen Liste
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@schenklklopfer @qwertziop Noch nichts, das werde ich wohl erst im Herbst tun. Geplant ist irgendwas in Richtung Hartriegel oder Kornelkirsche, muss mich aber nochmal schlau lesen. Hauptsache insektenfreundlich und robust und nicht all zu groß.
@Catowl @schenklklopfer @qwertziop
Weißdorn, Liguster, Schlehe, Feldahorn, Hasel und Pfaffenhütchen taugen dafür auch. Zuückschneiden muß man aber bei allen und im Winter sind die nicht unbedingt blickdicht.
