Ich habe mal über #Altersgrenze für #Socialmedia nachgedacht (snappy Sound Bites sind nicht mein Ding) und mich würde interessieren, was ihr denkt:
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@regineheidorn
Zugespitzt ausgedrückt: Gesetze werden von denen gemacht, die davon profitieren.
Das gilt für die aktuelle Regierung ganz besonders.(Und bevor jemand meint, mich aufklären zu müssen: Ich weiß, dass das in der Theorie der Gewaltenteilung anders ist. In der Praxis schreibt die Exekutive aber die Gesetze und lässt sie von der Legislative absegnen.)
@Nike_Leonhard @AwetTesfaiesus Nicht-Frauen machen Gesetze, die ihnen Macht über Frauen und (deren) Kinder geben. Seit Jahrhunderten ...
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@AwetTesfaiesus
Ja. Hier mein Toot zur Altersbeschränkung und die Klarnamenpflicht hatte ich dabei noch gar nicht auf dem Schirm:
https://lazysocial.de/@33dBm/116085081714785580@33dBm Danke für die Liste, sehe ich genau so. @AwetTesfaiesus -
@HeptaSean Korrekt.
Aber lies bitte, was ich geschrieben habe: Wenn Du es als Geschäftsmodell (!) betreibst, solltest Du absolut reguliert werden.
@AwetTesfaiesus Was ist „es als Geschäftsmodell betreiben“? Eine Fediverse-Instanz, die sich den Service von den Nutzer*innen bezahlen lässt? Eine Foto-/Rezept-/Buch-Rezensions-Community, die Werbung einblendet?
Die „großen“ Social-Media-Plattformen – Insta, TikTok, Facebook, X – haben mehrere unabhängige problematische Eigenschaften – Suchtfaktor, Werbung und Propaganda, Radikalisierung. Welche davon soll eigentlich genau angegangen werden? Oder alle gleichzeitig?
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@AwetTesfaiesus @SalemsLot aber wenn du austrittst natürlich sofort
@AwetTesfaiesus @SalemsLot so ein "hättest du vor Jahren" ist halt auch echt keine konstruktive Antwort auf irgendwas.
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Ergänzend:
"Off-Ramping" meint die "harmonischere" Form von "Derailing" (was zu einem political Trainwreck führt).
Beim "Off-Ramping" (etwa "die Ausfahrt nehmen") wird ein Thema "sanft" von der Regulierungsagenda heruntergeleitet, möglicherweise mit Blessuren, aber in Vermeidung eines (sonst möglicherweise drohenden) Regulierungs-Crashes/-Staus.
@AwetTesfaiesus Sehr schöne Analyse. Das Problem sind nicht die jugendlichen, dass Problem sind die Konzerne. Da muss man ran.
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@AwetTesfaiesus Was ist „es als Geschäftsmodell betreiben“? Eine Fediverse-Instanz, die sich den Service von den Nutzer*innen bezahlen lässt? Eine Foto-/Rezept-/Buch-Rezensions-Community, die Werbung einblendet?
Die „großen“ Social-Media-Plattformen – Insta, TikTok, Facebook, X – haben mehrere unabhängige problematische Eigenschaften – Suchtfaktor, Werbung und Propaganda, Radikalisierung. Welche davon soll eigentlich genau angegangen werden? Oder alle gleichzeitig?
1. Das ist nicht Gegenstand des Postings und kann es nicht sein.
2. Wir haben in Deutschland eine ganze Reihe sog. "unwerter Gewerbe". Ich finde, da wäre noch Platz in der Liste.
3. (und ich weiß, dass ich auf Instagram bin und mir ist die Inkonsequenz meiner Aussage bewußt).
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Ich habe mal über #Altersgrenze für #Socialmedia nachgedacht (snappy Sound Bites sind nicht mein Ding) und mich würde interessieren, was ihr denkt:
1. Unwidersprochen soll sein, dass #Broligarchen-SoMe eine problematische Industrie ist; und zwar explizit auch gesundheitlich problematisch.
2. Wenn es aber also ein Problem mit (Konzern-)SoMe gibt, dann hört das ja nicht magisch mit erreichen einer Altersgrenze auf (Problemkonsumenten scheinen mir auch eher unter den Boomern gehäuft)1/2
@AwetTesfaiesus Ich bin strikt gegen ein Verbot ohne Alternativen. Sprich ich habe kein Problem damit wenn Jugendliche keinen Zugang zu kommerziellen Netzwerken haben. Aber gleichzeitig sollten sie Erfahrungen mit Social Media sammeln könne, zum Beispiel mit einen Netzwerk das speziell für sie ist, ohne Algorithmen, Kommerzwahn, Fakenews und Populismus. Dafür würde sich zum Beispiel Fediverse Technologie (Friendica, Mastodon, Pixelfed, Sharky, Feddit etc. sehr gut eignen, aber es sollte auch vom normalen Fediverse getrennt sein und es sollte eine Altersobergrenze geben. Und nun kommt der Knackpunkt mit der Altersverifizierung. Warum über lassen wir die nicht denen die das jeden Tag millionenfach machen? Also den Fachleuten im Einzelhandel, an Tankstellen etc. Das könnte man dann auf Wunsch auch so gestalten, das gegenüber den Plattformbetreibern vollständige Anonymität gewährleistet ist. -
@AwetTesfaiesus Sehr schöne Analyse. Das Problem sind nicht die jugendlichen, dass Problem sind die Konzerne. Da muss man ran.
Dankeschön.
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@AwetTesfaiesus Was ist „es als Geschäftsmodell betreiben“? Eine Fediverse-Instanz, die sich den Service von den Nutzer*innen bezahlen lässt? Eine Foto-/Rezept-/Buch-Rezensions-Community, die Werbung einblendet?
Die „großen“ Social-Media-Plattformen – Insta, TikTok, Facebook, X – haben mehrere unabhängige problematische Eigenschaften – Suchtfaktor, Werbung und Propaganda, Radikalisierung. Welche davon soll eigentlich genau angegangen werden? Oder alle gleichzeitig?
Wenn dein Buch-Club 45 Mio. User in der EU erreicht, solltest Du absolut und total reguliert werden (DSA zu "very large platfroms).
Dann sollten da Leute sitzen, die sich das Geschäftsmodell anschauen.
Again: Bei Banken praktizieren wir das auch.
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Ich glaube, ich schreibe irgendwann mal was zum Effekt von Regulierung hier. (Spoiler: die 2-beste Option für sehr große Akteuere ist Regulierung, die nur sie erfüllen können).
@AwetTesfaiesus Ich bin gespannt.

