In #Bremen tötet ein LKW-Fahrer eine Radfahrerin beim Abbiegen von der Utbremer in die St Magnus Straße.
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@rolf_b_lh ja, das ist schon richtig. Aber wenn die feindlichen Verkehre nur getrennt von einander über die Kreuzung gelassen werden, dann könnten die Schienen überfahren werden, ohne in einen Konflikt mit der Straßenbahn zu kommen. Ich halte die Möglichkeit zumindest nicht für ausgeschlossen.
Man könnte auch überlegen, dort keine Lkw abbiegen zu lassen. Wichtig ist zu erkennen, dass es technische Möglichkeiten gibt, um Menschenleben mit politischem Willen zu schützen.
@thijs_lucas Ja, klar, das ist vollkommen unbestritten. Ich meinte eher: wie muss man die Kurve dann bauen, dass die Tram da noch vorbeikommt?
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Die Alternative wäre gar nicht erst geguckt.
Wir wissen das aber nicht. Also nicht spekulieren.@47363 @MaWoBi70 „nicht gucken“ ist halt auch etwas, das „übersehen“ besonders wohlwollend umschreiben könnte.
Es könnte aber auch sein, dass der Täter sein Opfer sah, aber nicht mehr in der Lage war zu reagieren, vielleicht stand er unter Drogeneinfluss und hat einfach nicht gehandelt. Die Polizei ermittelt wegen Alkohol am Steuer, hatte aber zur Zeit der Pressemitteilung anscheinend noch keine Ergebnisse.
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@thijs_lucas Ja, klar, das ist vollkommen unbestritten. Ich meinte eher: wie muss man die Kurve dann bauen, dass die Tram da noch vorbeikommt?
@rolf_b_lh zwei schnelle Ideen: Radius des Bordsteins im Kurveninneren reduzieren und weiter in Richtung Schienen verlegen. Die Bahn muss zumindest am Bordstein vorbeikommen.
Zusätzlich ließe sich die Furt für Fuß- und Radverkehr weiter in die St Magnus Str ziehen, damit die Sichtbeziehung vom MIV auf Fuß- und Radverkehr direkt(er) erfolgt.
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@rolf_b_lh zwei schnelle Ideen: Radius des Bordsteins im Kurveninneren reduzieren und weiter in Richtung Schienen verlegen. Die Bahn muss zumindest am Bordstein vorbeikommen.
Zusätzlich ließe sich die Furt für Fuß- und Radverkehr weiter in die St Magnus Str ziehen, damit die Sichtbeziehung vom MIV auf Fuß- und Radverkehr direkt(er) erfolgt.
@thijs_lucas Ja. So wird's in den Niederlanden auch oft gemacht.
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@47363 @MaWoBi70 „nicht gucken“ ist halt auch etwas, das „übersehen“ besonders wohlwollend umschreiben könnte.
Es könnte aber auch sein, dass der Täter sein Opfer sah, aber nicht mehr in der Lage war zu reagieren, vielleicht stand er unter Drogeneinfluss und hat einfach nicht gehandelt. Die Polizei ermittelt wegen Alkohol am Steuer, hatte aber zur Zeit der Pressemitteilung anscheinend noch keine Ergebnisse.
Es gibt drei Optionen, übersehen, zu spät gesehen, oder gesehen und vorsätzlich überfahren. Die ersten beiden kann man differenzieren, oder "zu spät gesehen" als "übersehen, als noch Zeit war" dahingehend zusammenfassen, dass kein Vorsatz vorlag. "Übersehen" sagt für mich allerdings noch nichts über den Grund dafür aus, der durchaus seine Ursache in schuldhaftem Verhalten haben kann. Wie gesagt, ich verstehe alle Emotionen in dem Thema. Von daher Danke für deine Sichtweise.
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Hatte gleiche Gedanken. Hast doch eigentlich sehr umsichtig formuliert, aber dennoch gleich abgewatscht worden.
Schwierige Kommunikation bei dem dramatischen Hintergrund.
Leider oft im Fediversum.
@Nudelfreak Ich kenne den Kontext der Personen ja oft nicht, die hier kommunizieren. Von daher kann es sein, dass aus ihrer Perspektive die Emotionalität nachvollziehbar ist. Daher interessiert mich diese Perspektive. Meine eigene Wertung des Sachverhaltes mag da durchaus ein anderer sein. Mir geht es ums Verstehen, daher hatte ich gefragt. Gerade weil dies ein schwieriges Thema ist, und weil oft die Berichte wirklich einseitig sind. In dem Fall teile ich Deine Wahrnehmung des Berichts.
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Es gibt drei Optionen, übersehen, zu spät gesehen, oder gesehen und vorsätzlich überfahren. Die ersten beiden kann man differenzieren, oder "zu spät gesehen" als "übersehen, als noch Zeit war" dahingehend zusammenfassen, dass kein Vorsatz vorlag. "Übersehen" sagt für mich allerdings noch nichts über den Grund dafür aus, der durchaus seine Ursache in schuldhaftem Verhalten haben kann. Wie gesagt, ich verstehe alle Emotionen in dem Thema. Von daher Danke für deine Sichtweise.
@MaWoBi70
Vorsatz kann auch vorliegen, wenn man durch grobe Verstöße das Leben anderer gefährdet. Dafür muss man diese nicht (rechtzeitig) sehen, siehe etwa illegale Straßenrennen.Dafür muss der Fahrer das auch nicht gezielt verursacht oder gar gewollt haben.
@thijs_lucas @47363 -
*Ich kenne die Kreuzung zwar sehr gut, bin sie bestimmt schon ein paar hundert Mal mit Auto, Fahrrad und Bahn gefahren, aber ich erinnere nicht sicher, wie die Ampelschaltung tatsächlich eingestellt ist.
Ich würde so eine lebensbedrohliche Kreuzungsplanung aber nicht ausschließen, weil manche Städte eben doch die Leistungsfähigkeit des Autoverkehrs über die Verkehrssicherheit stellen. Und Bremen macht sehr wenig, um Planungsfehler zu erkennen und zu beheben.
"ich erinnere nicht sicher, wie die Ampelschaltung tatsächlich eingestellt ist"
Deine Unsicherheit war mir Befehl*.Ich habe 3 Ampelphasen beobachtet; grundsätzlich haben die beiden Verkehre gleichzeitig Grün.
2x wurde die Fuß- & Rad-Ampel rot, 5 Sekunden später die Kfz-Apel gelb, 3 Sekunden später Kfz rot.
1x wurde die Kfz-Ampel gelb, als die Fuß- & Rad-Ampel rot wurde.Straßenbahn kam gerade keine.
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*) Anlass, in diese Richtung loszufahren; hab dann noch ne Runde gedreht
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"ich erinnere nicht sicher, wie die Ampelschaltung tatsächlich eingestellt ist"
Deine Unsicherheit war mir Befehl*.Ich habe 3 Ampelphasen beobachtet; grundsätzlich haben die beiden Verkehre gleichzeitig Grün.
2x wurde die Fuß- & Rad-Ampel rot, 5 Sekunden später die Kfz-Apel gelb, 3 Sekunden später Kfz rot.
1x wurde die Kfz-Ampel gelb, als die Fuß- & Rad-Ampel rot wurde.Straßenbahn kam gerade keine.
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*) Anlass, in diese Richtung loszufahren; hab dann noch ne Runde gedreht
@47363 die! So hätte ich das auch erinnert . Also so grob. Eine gleichzeitige Führung von Radverkehr geradeaus und MIV-Rechtsabbieger ist im Sinne der Sicherheit niemals sinnvoll, soetwas macht man nur, um den Autoverkehr zu beschleunigen („Leistungsfähigkeit des Verkehrs“). Damit überlässt eine Straßenverkehrsbehörde ihre Sorgfaltspflicht dem Prinzip von Glück und Hoffnung.
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In #Bremen tötet ein LKW-Fahrer eine Radfahrerin beim Abbiegen von der Utbremer in die St Magnus Straße. Die Polizei ist sich wenige Stunden nach der Tötung schon sicher, dass der Täter sein Opfer #übersehen habe und Weserkurier und Buten Un Binnen übernehmen dieses Zeugnis von Wunschdenken und fauler Arbeitsverweigerung. Man muss davon ausgehen, dass eine Polizei, die solche Behauptungen aufstellt, wenig Interesse an sauberer Ermittlung und #Verkehrssicherheit hat.
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/35235/6271865@thijs_lucas und selbst wenn er sie übersehen hat stellt sich ja die Frage warum. Denn es war ja seine Pflicht nichts Wichtiges zu übersehen. Es gibt also weiter einen sehr starken Anfangsverdacht für fahrlässige Tötung.
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